Mehrere Personen sitzen in einem Kettenkarussell.
Das Rudolstädter Vogelschießen wird zehn Tage lang gefeiert. Bildrechte: Stadt Rudolstadt

Volksfest 301. Rudolstädter Vogelschießen: Alle Infos zum größten Rummel in Thüringen

18. August 2023, 15:00 Uhr

Der größte Rummel Thüringens startet dieses Wochenende am 18. August. Auf dem Festplatz Bleichwiese erwarten Besucherinnen und Besucher zum Rudolstädter Vogelschießen an zehn Tagen zahlreiche Attraktionen und Programmpunkte. Alle Infos zum Programm, zu Parkmöglichkeiten und Sicherheitsvorkehrungen finden Sie hier.

Was ist das Rudolstädter Vogelschießen?

1722 wurde das erste Rudolstädter Vogelschießen gefeiert - damals noch als kleines Volksfest mit Musikanten, Gauklern und Schützen. Mittlerweile gilt es als größter Rummel in Thüringen. Vom 18. bis zum 27. August öffnet der Festplatz auf der Bleichwiese wieder für mehrere Hunderttausend Besucherinnen und Besucher. Die Öffnungszeiten im Überblick:

  • Freitag, 18. August: 18 Uhr bis 00:45 Uhr
  • Samstag, 19. August: 14 Uhr bis 00:45 Uhr
  • Sonntag, 20. August bis Dienstag, 22. August: 14 Uhr bis 23:30 Uhr
  • Mittwoch, 23. August: 14 Uhr bis 0 Uhr
  • Donnerstag, 24. August bis Samstag, 26. August: 14 Uhr bis 00:45 Uhr
  • Sonntag, 27. August: 14 Uhr bis 22:00 Uhr

Was erwartet die Besucherinnen und Besucher?

Auf der 1.000 Meter langen Rummelmeile werden 75 Schaustellerinnen und Schausteller mit unterschiedlichen Fahr- und Spielattraktionen erwartet. Ein Highlight ist das 80 Meter hohe Kettenkarussell "Around the World XXL", das 2016 eingeweiht wurde. Es bietet Platz für 32 Mitfahrer und wiegt 160 Tonnen. Der Auf- und Abbau dauert normalerweise etwa einen Tag.

Weitere Aktionen beim Volksfest sind das traditionelle Holzvogel-Schießen der Rudolstädter Schützenvereine sowie Livemusik, Feuerwerk und Festumzug.

Nahaufnahme des Riesenrads
Das Mega-Kettenkarussell wird noch aufgebaut, das Riesenrad steht schon. Bildrechte: MDR/Andreas Dreißel

Wo können Gäste parken?

Wer mit dem Auto anreist, kann in der Rudolstädter Innenstadt oder unmittelbar am Festplatz Bleichwiese parken. Täglich ab 18 Uhr ist das Parken im Stadtzentrum kostenlos. Außerdem stehen mehrere kostenpflichtige überwachte Parkplätze zur Verfügung.

Gegenüber dem Festplatz-Eingang Cumbacher Straße befindet sich ein Behindertenparkplatz.

Die Veranstalter empfehlen - trotz der zahlreichen Parkplätze - mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.

Menschen gehen an bunten Ständen und Zelten auf einem Volkfest entlang.
Beim größten Rummel Thüringens erwarten die Besucherinnen und Besucher zahlreiche Schaustellerattraktionen. Bildrechte: Stadt Rudolstadt

Wie funktioniert die Anreise mit Fahrrad und ÖPNV?

Gäste, die mit dem Fahrrad kommen, können diese auf den Stellplätzen gegenüber dem Haupteingang im Heinrich-Heine-Park anschließen. Zehn Minuten Fußweg vom Festplatz entfernt befinden sich Bahnhof und Busbahnhof.

Direkt am Festplatz Bleichwiese fahren die Buslinien S1 und S2 bis in den späten Abend hinein im Halbstunden- oder Stundentakt. Der letzte Bus ab Rudolstadt, Bleichwiese fährt montags bis donnerstags um 22:50 Uhr, freitags bis sonntags um 23:50 Uhr.

Individuelle Bus- und Bahnverbindungen können über die KomBus-App oder die KomBus-Website abgerufen werden.

Welche Sicherheitsvorkehrungen werden getroffen?

Bei Fragen und Notfällen können sich Besucherinnen und Besucher während der Öffnungszeiten telefonisch an das Servicepersonal wenden unter Tel. 0175-5873765. Zudem sind Sicherheitskräfte auf dem Festplatz unterwegs, die bei Problemen aller Art helfen.

Notfall-Nummer: 0175-5873765 (Es fallen Kosten ins deutsche Mobilfunknetz an)

Für die medizinische Betreuung ist ein Team des DRK am Mehrzweckgebäude der Bleichwiese vor Ort. Dort ist außerdem eine mobile Polizeiwache der Stadt Rudolstadt im Einsatz.

MDR (awi)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 18. August 2023 | 19:00 Uhr

3 Kommentare

Anni22 vor 47 Wochen

@MDR Man kann sicher davon ausgehen, das im 18 Jahrhundert Vögel gejagt wurden. Im Wettkampf geschah das dann nur symbolisch. Trotzdem wurde natürlich der beste Schütze gesucht, der damals sein Handwerk sicher auch praktisch ausübte.

MDR-Team vor 47 Wochen

Der Name des Volksfestes leitet sich von einem Schießwettbewerb im 18. Jahrhundert ab, bei dem mit einer Armbrust auf einen hölzernen Vogel geschossen wurde. Es kam also auch damals schon, anders als der Name vielleicht suggeriert, kein lebendiger Vogel zu schaden.

Viele Grüße

Ihre MDR THÜRINGEN-Online-Redaktion

Pattel vor 47 Wochen

Sofort abschaffen, man schießt keine Vögel!

Mehr aus der Region Saalfeld - Pößneck - Schleiz - Eisenberg

Mehr aus Thüringen