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Thüringer Pflegedienste kämpfen mit Wintereinbruch

Stand: 08. Februar 2021, 19:16 Uhr

Nur etwa die Hälfte der pflegebedürftigen Senioren kann derzeit aufgrund des Wintereinbruchs von den ambulanten Pflegediensten Thüringens direkt betreut werden. Die anderen Patienten würden später aufgesucht oder übergangsweise von Bekannten oder Familienmitgliedern versorgt, sagte die Präsidentin des Thüringer Verbands der privaten Pflegedienstanbieter (bpa), Margit Benkenstein, MDR THÜRINGEN.

Die rund 150 Unternehmen hätten für solche Krisenlagen Notfallpläne erarbeitet, sagte Benkenstein. Demnach werde die Betreuung übergangsweise auf Personen beschränkt, die etwa Insulin oder lebensnotwendige Medikamente benötigen, deren Wunden versorgt werden müssen oder die anderweitig dauerhaft auf fremde Hilfe angewiesen sind. Diese Klienten würden in jedem Fall und bei jeder Wetterlage aufgesucht, so die BPA-Landesvorsitzende, gegebenenfalls mit der Hilfe von Räumfahrzeugen oder auch zu Fuß. Viele ambulante Pflegedienste verfügten über geländegängige Fahrzeuge.

Quelle: MDR THÜRINGEN/jn

Dieses Thema im Programm:MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 08. Februar 2021 | 11:00 Uhr

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