Landleben statt Stress Von Stadtflucht, Heimat und Rehen im Garten

Autorenbild Grit Hasselmann
Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann

Bezahlbarer Wohnraum und mehr Homeoffice-Möglichkeiten - zwei Gründe, die für einen Wegzug aus der Stadt sprechen. Laut einer MDR-Umfrage geht jeder Zweite deshalb davon aus, dass künftig mehr Menschen aufs Land ziehen. Wir haben welche in Südthüringen besucht: Zwei Paare, die sich gerade zusammen ein Haus gekauft haben und zwei Männer, die seit Jahren in ihren Schlössern leben und arbeiten.

Vier junge Menschen arbeiten auf einem Waldgrundstück.
Nina, Bernie, Flo und Paul (v.l.n.r.) haben sich zusammen ein Haus gekauft. Und sind gespannt, was sie daraus machen. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann

"Das war total verrückt damals" erinnert sich Paul, "niemand hat nach dem Zustand des Hauses gefragt, alle haben uns nur gewarnt, dass es nicht gut gehen kann, wenn vier Leute zusammen ein Haus kaufen." Doch davon haben die zwei Paare sich nicht irritieren lassen. Bisher wohnen sie in Erfurt, sind seit langem befreundet.

Nina ist Flugbegleiterin, sie war von allen aus der Gruppe am skeptischsten, was das Haus-Projekt betrifft. Aber inzwischen hat die Begeisterung der anderen sie angesteckt. "Jedesmal, wenn wir hier draußen sind, genieße ich das mehr und mehr."

Ihr Freund Flo beschäftigt sich hauptberuflich mit Elektro-Mobilität. Wie auch die anderen hat er in der Stadt ein kleines Atelier in der Saline gemietet, jeder für sich und gemeinsam mit den anderen suchen sie schon lange den Ausgleich zum Alltag. Auch ein Vier-Seiten-Hof in der Nähe der Stadt war schon im Gespräch, Homeoffice und Corona haben den Wunsch nach der Natur noch verstärkt.

Eigentum statt lebenslang Mieter

Bernadette - oder "Bernie" - studiert Stadtplanung und war überrascht, was hier im Bungalow schon alles da ist. Die Küche funktioniert, ein Ofen heizt das ganze Haus, jedes Paar hat genug Platz für sich, so dass man sich nicht zu sehr auf die Pelle rückt. Sogar Geschirr und Gläser gab es mehr, als sie brauchen. Ob sie dauerhaft die Stadt verlassen will, weiß sie noch nicht. Jetzt genießt sie erst mal die Zeit, die sie hier verbringen kann.

Paul ist Fotograf und baut inzwischen Foto-Automaten. Er hatte zufällig davon erfahren, dass der Bungalow zum Verkauf steht, eine Freundin hatte kürzlich das Nachbarhaus gekauft. "Ich habe jetzt so lange zur Miete gelebt, in großen und kleinen Städten - irgendwie finde ich es sinnlos, den Vermietern mein Geld zu geben. Es bleibt halt nichts."

Kraft tanken außerhalb der Stadt

Zwei Paare haben sich zusammen ein Haus gekauft. Mitten in der Natur. Jetzt haben sie zwar jede Menge Arbeit vor sich, aber sie freuen sich auch auf das Leben ohne Straßenlärm. Und auf neue Erfahrungen.

ein alter Bungalow an einem Hang
So sah der Bungalow aus, als Paul ihn im Winter entdeckt hat. Es war Liebe auf den ersten Blick. Bildrechte: MDR/Paul Mundthal
ein alter Bungalow an einem Hang
So sah der Bungalow aus, als Paul ihn im Winter entdeckt hat. Es war Liebe auf den ersten Blick. Bildrechte: MDR/Paul Mundthal
Vier junge Menschen arbeiten auf einem Waldgrundstück.
Solche Details wollen die neuen Eigentümer unbedingt erhalten. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Vier junge Menschen arbeiten auf einem Waldgrundstück.
Der Garten hat erstmal keine Priorität, sie schauen mal, was so wächst. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Vier junge Menschen arbeiten auf einem Waldgrundstück.
Dieser Blick bietet sich von fast jedem Ort auf dem Grundstück. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Vier junge Menschen arbeiten auf einem Waldgrundstück.
Flo hat sich einen Platz für seine Säge gesucht, er schneidet Dielenbretter zu. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Vier junge Menschen arbeiten auf einem Waldgrundstück.
Draußen arbeitet er deutlich lieber als in seiner gemieteten Werkstatt. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Vier junge Menschen arbeiten auf einem Waldgrundstück.
Und so ist das erste Schlafzimmer schon fertig. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Vier junge Menschen arbeiten auf einem Waldgrundstück.
Fast alles Werkzeug, was sie brauchen, lag schon im Schuppen. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Vier junge Menschen arbeiten auf einem Waldgrundstück.
Die Geschichte des Häuschens scheint wechselvoll und spannend gewesen zu sein. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Vier junge Menschen arbeiten auf einem Waldgrundstück.
Nina kann mit diesem Ofen das ganze Haus beheizen. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Vier junge Menschen arbeiten auf einem Waldgrundstück.
Am letzten Wochenende haben sie alle zum ersten Mal hier übernachtet. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Vier junge Menschen arbeiten auf einem Waldgrundstück.
Und alles, was sie dafür brauchten, war schon da. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Vier junge Menschen arbeiten auf einem Waldgrundstück.
Es ist noch nicht klar, wo am Ende die Terrasse sein wird, sie probieren, wo es sich gut sitzt. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Vier junge Menschen arbeiten auf einem Waldgrundstück.
Paul und Bernie haben in einem Nebengebäude die Schlafcouch und ein kleines Bad für sich. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Vier junge Menschen arbeiten auf einem Waldgrundstück.
Alle sind gespannt, was das Zusammenarbeiten in der Natur mit ihnen machen wird. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
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Gemeinschaft ist ihnen wichtig

Viel Geld haben die vier nicht, aber gemeinsam war es zu stemmen. "Dann gibt es jetzt erstmal keine Flitterwochen", schmunzelt Paul.

Sie wollen viel selber machen, im ersten Schlafzimmer ist schon ein neuer Holzfußboden verlegt, Tapeten sind entfernt. Das ganze Haus ist entrümpelt, sie haben auch gelernt, den Ofen zu heizen. Alle sind handwerklich nicht unbegabt und sie haben auch ein großes Zutrauen in sich und ihre Fähigkeiten. "Außerdem gibt es ja noch youtube", lacht Flo.

Sie wollen es sich schön machen hier, aber sich auf keinen Fall isolieren. Gemeinschaft ist ihnen wichtig, Freunde kommen zu Besuch, manche zum Helfen, manche zum Kuchen essen. Aber das ist für die vier völlig in Ordnung. Jetzt muss erstmal gebaut werden und ausprobiert, wie es sich hier lebt. Und wer weiß, vielleicht verlassen sie die Stadt am Ende doch ganz.

Schlossherr in Weitersroda

Einer, der das schon 2008 gemacht hat, ist Florian Kirner. Der Künstler kam aus Bayern, hatte die Nase voll vom Herumziehen nach 19 Umzügen von Stadt zu Stadt. Thüringen gefiel ihm ganz besonders und so suchte er sich hier ein neues Domizil. Gelandet ist er schließlich auf Schloss Weitersroda.

Auch wenn sein Bruder ihm das unbedingt ausreden wollte, Kirner ist geblieben. Seitdem versucht er, die Bausubstanz zu erhalten, stöbert in der Geschichte und lockt immer wieder Leute an, die kürzere oder längere Zeit hier leben und ihre Spuren hinterlassen. Erfahrungen hat er viele gemacht in dieser Zeit - gute und schlechte. "Inzwischen weiß ich, dass alles davon auch mit mir zu tun hatte", erzählt er. "Anfangs haben die Menschen hier mich mit offenen Armen empfangen, aber ich habe auch manchen überfordert."

Stadtflucht Der Künstler Florian Kirner und sein Schloss Weitersroda

Er war das Herumziehen leid und Thüringen hat ihm auf Anhieb gefallen. So kam es, dass Florian Kirner das Schloss Weitersroda bei Hildburghausen kaufte und seit 2008 Stück für Stück instand setzt.

Schloss Weitersroda
Schloss Weitersroda ist ein 1478 erbautes Ritterschloss im gleichnamigen Ortsteil von Hildburghausen. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Schloss Weitersroda
Schloss Weitersroda ist ein 1478 erbautes Ritterschloss im gleichnamigen Ortsteil von Hildburghausen. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Schloss Weitersroda
Im Sommer lädt Florian Kirner regelmäßig zum "Paradiesvogelfest" ein. Auch dieses Jahr hofft er, dass es stattfinden kann. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Schloss Weitersroda bei Hildburghausen und sein Besitzer, Florian Kirner.
Musik macht Kirner derzeit nicht so viel wie früher. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Schloss Weitersroda bei Hildburghausen und sein Besitzer, Florian Kirner.
Aber in seinem Refugium fühlt er sich trotz allem wohl. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Schloss Weitersroda bei Hildburghausen und sein Besitzer, Florian Kirner.
Und immer wieder entdeckt er spannende bauliche Details. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Treppe
Der Turm ist begehbar, die Treppen sind repariert. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Schloss Weitersroda
Allerdings begegnen einem unterwegs verschiedene Gestalten. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Schloss Weitersroda
In diesem Flur können schon Zimmer vermietet werden, die Elektrik ist komplett erneuert. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Schloss Weitersroda
Schloss Weitersroda beherbergt auch die Kulturkneipe "Simplicissimus", die ist derzeit aber natürlich geschlossen. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Schloss Weitersroda bei Hildburghausen und sein Besitzer, Florian Kirner.
Aber wenn das Wetter jetzt besser wird, kann der Schlossherr auch draußen sitzen. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Sack
Wert gelegt wird bei allen Arbeiten auf natürliche, traditionelle Baustoffe., Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Hund
Mittlerweile gibt es auch jede Menge tierische Mitbewohner. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Schloss Weitersroda
Schon viele Bewohner haben rund um das Schloss ihre Spuren hinterlassen. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Schloss Weitersroda
Wenn dann bald alles blüht, wird es noch romantischer. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Schloss Weitersroda bei Hildburghausen und sein Besitzer, Florian Kirner.
Das Burgtor haben wandernde Zimmerleute gebaut. Nach allen Regeln der Kunst. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Schloss Weitersroda bei Hildburghausen und sein Besitzer, Florian Kirner.
Florian Kirner ist unglaublich stolz auf dieses Werk. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
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Und trotz mehrerer Angriffe von Neo-Nazis, trotz Stress mit ehemaligen Mietern - Florian Kirner ist immer noch hier. "Ich habe hier eine Heimat gefunden", sagt er. Und irgendwie hat ihn das Schloss auch geerdet.

Ich habe hier eine Heimat gefunden.

Florian Kirner

Leben auf dem Land aus Tradition

Anders war das bei Florian Kirfel. Für ihn stand es außer Frage, dass er Schloss Bedheim übernimmt, ist es doch seit Jahrhunderten im Besitz seiner Familie. Direkt nach der Wiedervereinigung ist er hergezogen und seitdem wird Stück für Stück repariert und saniert. Auch die IBA Thüringen hat ein Projekt mit ihm umgesetzt.

Kirfel lebt und arbeitet hier. Sein Architekturbüro liegt in den bereits fertigen Räumen des Schlosses. Es gibt schlechtere Arbeitsplätze. Im Ort ist er allerdings nicht so angekommen wie erhofft. Zwar besucht sein Kind den Kindergarten, er selber sitzt im Stadtrat und das Gartencafé des Schlosses ist normalerweise am Wochenende richtig voll - mit den Südthüringern wird er trotzdem nicht warm. "Das fängt schon damit an, dass es hier keine Bauern gibt, nur Agrar-Betriebe. Die Bindung an den Boden wurde durch die Kollektivierung zerstört."

Dafür gibt es auf dem Schlossgelände inzwischen eine Gemeinschafts-Gärtnerei, er denkt über hochwertige Mietswohnungen auf dem Hof nach und er sagt: "Wenn jetzt tatsächlich mehr Leute aufs Land ziehen, weitet sich vielleicht der Horizont der Menschen hier. Das ist aus meiner Sicht noch wichtiger als eine bessere Infrastruktur. Auch wenn die dringend nötig ist."

Schloss Bedheim Wohnen und Arbeiten auf dem Land

Schlossherr und Architekt Florian Kirfel hat hier ein altes Ensemble aus dem Dornröschenschlaf geweckt. Das Schloss ist seit Jahrhunderten im Familienbesitz und wird jetzt seit Jahrzehnten schrittweise saniert.

Impressionen vom Schloss Bedheim
Seit Jahrhunderten ist das Schloss im Familienbesitz. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Impressionen vom Schloss Bedheim
Seit Jahrhunderten ist das Schloss im Familienbesitz. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Impressionen vom Schloss Bedheim
Für Architekt Florian Kirfel war deshalb völlig klar, dass er es wieder aufbauen würde. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Impressionen vom Schloss Bedheim
Inzwischen ist viel geschafft, auch wenn das Gartencafé natürlich derzeit geschlossen bleibt. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Impressionen vom Schloss Bedheim
Spazierengehen können Ausflügler aber jederzeit. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Impressionen vom Schloss Bedheim
Die Kirche ist vom Schloss optisch nicht zu trennen. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Impressionen vom Schloss Bedheim
Auf dem Gut gibt es auch eine Gärtnerei. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Impressionen vom Schloss Bedheim
Gemeinschaftlich wird hier biologisch gepflanzt und gearbeitet. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Impressionen vom Schloss Bedheim
Kirfel hat sein Architekturbüro ins Schloss verlegt, lebt und arbeitet hier. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Impressionen vom Schloss Bedheim
Auch an der IBA Thüringen ist er mit einem Projekt vertreten. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Impressionen vom Schloss Bedheim
Im Schloss ist schon ziemlich viel passiert seit 1990. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Impressionen vom Schloss Bedheim
Als Kirfel hier ankam, war an einen Fußboden in den Fluren nicht zu denken. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Impressionen vom Schloss Bedheim
Inzwischen sind die Böden repariert und auch Licht fällt in den Flur. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Impressionen vom Schloss Bedheim
Zu tun bleibt aber genug, so ein Schloss wird wahrscheinlich nie fertig sein. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
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In einem sind sich aber alle, die wir besucht haben einig: Wenn man nicht ausprobiert, ob eine andere Art zu leben zu einem passt, wird man es nicht herausfinden. Und so würde keiner von ihnen es rückgängig machen wollen. Erst recht in diesen Zeiten.

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Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Ramm am Nachmittag | 04. Mai 2021 | 16:00 Uhr

7 Kommentare

Peter Pan vor 1 Wochen

@Atheist
Sie leben nicht auf dem Land, oder?
Meine Erfahrung, bei uns haben viele Städter hier ein Haus gebaut bzw genauer bauen lassen, Höflichkeit leider ein Fremdwort, man grüßt sich, das passiert nur mit den alteingesessenen, die Städter kennen so etwas nicht und bringen das auch nicht Ihren kindern bei.
Ich wünschte mir bei solchen Artikeln mal mehr Sachlichkeit und das man mal die Menschen beleuchtet, die seit Jahrzehnten auf dem Land leben, sich dort das Leben einrichten mussten, Ihre Häuser selber gebaut haben, das Leben auf dem Land, das ist nicht nur Idylle für verwöhnte Städter die mal was neues ausprobieren wollen, zum einkaufen ins Nachbardorf, zum Arzt ins Nachbardorf oder in die Stadt, Kulterveranstaltungen sind ein Fremdwort, die Infrastruktur ist oft eine Katastrophe, in sofern bitte nicht immer über Stadtaussteiger berichten, sondern über die, die das ländleben schon immer meistern müssen.

Karl Schmidt vor 1 Wochen

@Atheist:
"ohne Rücksicht auf irgendwelche Befindlichkeiten von Fleisch zu haben" - Sie meinen Gicht, Darmkrebs, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Niereninsuffizienz, chronische Entzündungen, Arthrose, Rheuma, Potenzprobleme?

"Grünen Ideen mit Windräder"
Wenn Ihnen Windräder nicht gefallen, gehen Sie doch dahin wo Sie von Ihrem Häuschen auf blaue Ideen wie idyllische Abraumhalden oder wunderschöne Atomkraftwerke strahlen können.

"Bin froh nicht mehr in Innenstädte zu müssen, wo ich als Frau mich nicht mehr traue, keine Parkgebüren..."
????
Lach, oben schrieben Sie noch: "Man spricht die selbe Sprache".
Welche Sprache meinen Sie eigentlich?

Lyn vor 1 Wochen

Ja, warum denn nicht, es sei den Leuten gegönnt.

Auch wer in noch so kleinen abgelegenen Käffern lebt bekommt den Nachwuchs der vielleicht iegendwann da ist in die Schule, hat irgendwo Arzt Apotheker und Einkaufsmöglichkeiten.

Ist das Haus zurecht gemacht und passt aus welchen Gründen auch immer nicht mehr ins Lebensmodell, kann man wieder verkaufen.

Und vielleicht besinnen sich noch mehr Leute darauf, dass es auf dem Land auch schön ist .

Die Lebensqualität in Städten wird eh gern überschätzt.

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