Gesundheitswesen Awo übernimmt insolvente Regiomed-Pflegeheime in Südthüringen

02. Juli 2024, 12:16 Uhr

Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) übernimmt die Regiomed-Pflegeheime in Eisfeld im Kreis Hildburghausen, in Hildburghausen und in Sonneberg. Wie ein Sprecher des insolventen Konzerns am Dienstag mitteilte, erfolgt der Betriebsübergang zum 1. September.

Das Krankenhaus in Sonneberg ist Teil des Klinikverbundes Regiomed.
Für die Angestellten der Regiomed-Pflegeheime soll sich mit der Übernahme durch die Awo nichts verändern. Bildrechte: MDR/Louisa Krüger

Die Mitarbeiter seien darüber bereits informiert worden. Kündigungen werde es nicht geben. Das Leistungsspektrum für die Bewohner bleibe komplett erhalten.

Der Klinikverbund Regiomed beschäftigt 5.000 Mitarbeiter in Thüringen und Bayern. Zu Jahresbeginn hatte der Klinikverbund einen Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Betroffen sind auch die Krankenhäuser in Hildburghausen, Sonneberg und Neuhaus am Rennweg. Ende Juni hatte der Arbeiter-Samariter-Bund angekündigt, den Rettungsdienst des insolventen Konzerns übernehmen zu wollen.

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MDR (bee/ost)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 02. Juli 2024 | 11:30 Uhr

2 Kommentare

astrodon vor 1 Wochen

@Erna: Soweit ich es recherchieren konnte hat Regiomed deutlich unter TVÖD gezahlt - die AWO in Thüringen hat diesen Abschluß mit ver.di bereits. Da sich die Bezahlung der Mitarbeiter erhöhen wird, ist auch mit einem Anstieg der Eigenanteile zu rechnen (z.B. Regioned Eisfeld Eigenanteil 2089€, AWO Neustadt/Coburg 2399€; Zahlen von wohnen-im-alter)

Erna vor 2 Wochen

Für das Personal der Pflegeheime sicher eine gute Nachricht doch nur eine Seite. Was ist mit dem Eigenanteil für die Bewohner, ändert sich daran etwas?

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