Infektionsgeschehen Corona-Inzidenz im Kreis Hildburghausen steigt weiter

Das Robert Koch-Institut meldete für den Landkreis Hildburghausen am Dienstag einen Inzidenzwert von 31,6. Damit stieg der Wert erneut an. Ein größeres Ausbruchsgeschehen soll verhindert werden.

Altstadt Hildburghausen von oben
Hildburghausen fiel im Juni als letzter Landkreis aus der Bundesnotbremse. Bildrechte: dpa

Im Landkreis Hildburghausen ist die Sieben-Tage-Inzidenz erneut gestiegen. Das Robert Koch-Institut meldete am Dienstag einen Wert von 31,6. Damit liegt der Landkreis weit über den Werten der meisten Regionen in Thüringen. Das Landratsamt führt die Zahlen auf einzelne Fälle in Schulen und Familien zurück. Wie ein Sprecher MDR THÜRINGEN auf Anfrage mitteilte, wurden alle Kontaktpersonen in Quarantäne geschickt und getestet. Ein größeres Ausbruchsgeschehen soll so laut Landratsamt verhindert werden.

Schärfere Regeln ab Corona-Inzidenz über 35

Die Behörde weist darauf hin, dass die Corona-Regeln weiter eingehalten werden müssen. Zudem sei es wichtig, das Impfangebot anzunehmen. In der Impfstelle in Hildburghausen sind Termine nach Angaben des Landratsamtes aktuell zeitnah zu bekommen. Sollte die Inzidenz den Wert von 35 übersteigen, müsste der Landkreis laut der aktuellen Corona-Verordnung per Allgemeinverfügung auf die Infektionslage reagieren. Schärfere Corona-Regeln könnten die Folge sein.

Die Inzidenz gibt an, wie viele neue Corona-Infektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche in einer Region registriert wurden.

Quelle: MDR THÜRINGEN/cf

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 20. Juli 2021 | 08:30 Uhr

12 Kommentare

DermbacherIn vor 9 Wochen

Seit Anbeginn dieser Pandemie haben wir es mit einer unterirdischen Datenqualität zu tun.
Und das liegt nicht am Datenschutz, sondern an der mangelnden Einsicht in die Notwendigkeit und am mangelnden Willen, Transparenz zu schaffen.
Dazu kommen noch die oftmals veränderten Testmodi, sodass das, was da ist, schlichtweg unbrauchbar ist.
Man kann einfach Alterskategorien (Bandbreiten), ct-Werte bei PCR-Tests, Hospitalisierung etc. erfassen. Unfassbar, dass es so lange zur Einsicht braucht.

DermbacherIn vor 9 Wochen

Wenn man verschiedene Länder vergleicht (das Phänomen des Verschwindens des Corona-Virus ist ja international), dann korreliert das überhaupt nur mit Saison und Wetter.
Und es ist auch nicht das, was nicht mal Optimisten vorausgesagt hätten. Sondern es wurde von denen richtig vorhergesagt, die auf die saisonale Entwicklung der Infektionen mit Coronaviren von Anfang an verwiesen haben. Das ist ja um die Zeit immer so – und war auch letztes Jahr übrigens so, und da gab es noch keine Impfungen.
Viele, die in meinem Umfeld Covid-19 hatten, haben gesagt, sie waren erst nach 4-6 Wochen wieder richtig fit. Danach aber glücklicherweise keine Beschwerden mehr.

DermbacherIn vor 10 Wochen

Je mehr getestet wird, desto mehr Infizierte werden gefunden, die keine Symptome entwickeln.
Da stellt sich die Frage, was man nehmen sollte, um das Immunsystem zu unterstützen und einen schweren Krankheitsverlauf von vorn herein zu verhindern.

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