Wirtschaft Südthüringen: Klinikgruppe Regiomed will bis Ende 2022 schuldenfrei sein

Der Regiomed-Klinikverbund sitzt auf einem Schuldenberg von 40 Millionen Euro. Bis Ende nächsten Jahres soll dieser vollständige abgetragen werden. Regiomed betreibt unter anderem Kliniken in Hildburghausen und Sonneberg sowie weitere medizinische Einrichtungen in Südthüringen.

Die Regiomed-Klinik in Hildburghausen
Die Regiomed-Klinik in Hildburghausen ist einer von 16 Standorten des Verbundes. Bildrechte: MDR/Bettina Ehrlich

Der Regiomed-Klinikverbund will bis Ende 2022 schuldenfrei sein. Nach Angaben des Freien Worts soll der Schuldenberg von 40 Millionen Euro bis dahin vollständig abgetragen werden. Die Zeitung beruft sich dabei auf Aussagen des Hauptgeschäftsführers Alexander Schmidtke.

Demnach wurde für das Jahr 2020 ein Verlust von 6,7 Millionen Euro verzeichnet. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Regiomed-Konzern mit einem Minus in Höhe von auf 3,9 Millionen Euro. Wegen der finanziellen Schwierigkeiten wurde bereits Anfang 2020 der Bau eines Seniorenheims im Landkreis Sonneberg unterbrochen und später vollständig gestoppt.

Gewinne spätestens ab 2025 erwartet

Dem Bericht zufolge schneidet der Standort Hildburghausen in der Einzelbilanz am besten ab. Dort sei es im Jahr 2020 gelungen, die Schulden von 3,4 auf 1,9 Millionen zu verringern. Den Angaben nach geht das Unternehmen davon aus, bis spätestens 2025 wieder Gewinne zu erzielen.

Die Klinikgruppe Regiomed gibt es seit dem Jahr 2008. Sie betreibt Einrichtungen in den Landkreisen Coburg, Lichtenfels, Sonneberg und Hildburghausen. Der Konzern beschäftigt insgesamt etwa 5.500 Menschen.

Quelle: MDR THÜRINGEN/cfr

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 14. Oktober 2021 | 08:30 Uhr

0 Kommentare

Mehr aus der Region Suhl - Hildburghausen - Sonneberg - Ilmenau

Mehr aus Thüringen