Römhild Feuer in Wohnhaus: Polizei geht von Brandstiftung aus

Das am Samstag in Römhild ausgebrochene Großfeuer ist vorsätzlich gelegt worden. Zu diesem Ergebnis sind die Spezialisten der Kriminalpolizei am Montag gekommen.

Der Dachstuhl eines Hauses hat gebrannt. Die Feuerwehr war im Großeinsatz.
Das Haus war durch das Feuer schwer beschädigt worden und ist nun einsturzgefährdet. Bildrechte: News5

Tatverdächtig ist ein Mann, der von der Feuerwehr leblos vor dem brennenden Haus gefunden wurde und später am Brandort starb. Den Ermittlungen zufolge hat der 32-Jährige aus Sachsen im Dachstuhl des Hauses ein Feuer gelegt. Dabei war es zu einer Explosion gekommen, durch die der Mann vom Gerüst in die Tiefe stürzte oder sprang.

Der Dachstuhl eines Hauses hat gebrannt. Die Feuerwehr war im Großeinsatz.
Der entstandene Sachschaden an dem Haus wird auf rund 200.000 Euro geschätzt. Bildrechte: News5

Zum Motiv wird noch ermittelt. Der Sachschaden wird von der Polizei auf rund 200.000 Euro beziffert. Das Haus befand sich im Umbau und ist jetzt einsturzgefährdet.

MDR (dr)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 15. August 2022 | 14:30 Uhr

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