Straßenbau Kreis Hildburghausen droht Ärger wegen Straße

Im Landkreis Hildburghausen soll eine Straße illegal auf der Linie der ehemaligen Werrabahn gebaut worden sein. Der Kreis soll 180.000 Euro Fördermittel an die Landesregierung zurückzahlen.

Eine Strassenbau Baustelle.
Laut Kreis hat für den Bau der Straße eine Genehmigung vorgelegen. (Symbolbild) Bildrechte: Colourbox

Dem Landkreis Hildburghausen droht wegen einer möglicherweise "schwarz" gebauten Straße bei Eisfeld Ärger. Das geht aus einer Antwort der Thüringer Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Landtagsabgeordneten Laura Wahl hervor.

Landrat weist Vorwürfe zurück

Demnach ist die Straße illegal direkt auf der Linie der ehemaligen Werrabahn gebaut worden. Deshalb soll der Kreis 180.000 Euro Fördermittel an die Thüringer Landesregierung zurückzahlen. Ein entsprechender Bescheid werde gerade vorbereitet, hieß es.

Hildburghausens Landrat Thomas Müller (CDU) weist die Vorwürfe zurück. Für den Bau der Straße habe eine Genehmigung vorgelegen, zudem seien die Stadt Eisfeld, Grundstücksnachbarn, Bahn und Umweltamt bei den Planungen beteiligt worden.

Vor der deutschen Teilung waren die Städte Eisfeld und Coburg in Bayern durch eine Bahnlinie verbunden. Umweltschützer fordern bisher vergeblich eine Reaktivierung der Werrabahn.

Quelle: MDR THÜRINGEN/jn

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 16. Mai 2021 | 14:30 Uhr

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