Schmalkalden-Meiningen Hoher Wasserverbrauch in Brotterode: Lecks in Leitungen vermutet

Der Wasserverbrauch in der Stadt Brotterode (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) ist aus bisher noch ungeklärten Gründen in die Höhe geschnellt. Wie ein Sprecher des örtlichen Trinkwasserversorgers mitteilte, werden Rohrbrüche im Wassernetz vermutet. Etwa ein Drittel des eingespeisten Wassers versickere offenbar, ein Verlust in dieser Höhe sei nicht normal. Ab Dienstag soll nach den vermuteten unterirdischen Lecks gesucht werden.

Füllen einer Karaffe mit Leitungswasser
Menschen in Brotterode im Kreis Schmalkalden-Meiningen müssen in dieser Woche zeitweise auf Leitungswasser verzichten. (Symbolbild) Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Leck in Brotterode: Wasser wird Straßenweise abgedreht

Dafür soll den Angaben zufolge im Lauf der Woche das Wasser in einzelnen Straßenzügen nacheinander abgestellt werden. Einwohner müssten sich darauf einstellen, zwischen zehn Uhr am Abend und fünf Uhr morgens zeitweise kein fließendes Wasser zu haben. Das Prüfen der Rohre soll spätestens am Freitag beendet sein. Ein Teil der Wasserleitungen in Brotterode stammt dem Versorger zufolge noch aus dem frühen 20. Jahrhundert. Zuerst hatte das Freie Wort berichtet.

Quelle: MDR THÜRINGEN/ls

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 02. August 2021 | 15:30 Uhr

4 Kommentare

part vor 6 Wochen

Ein Leck in einer Wasserleitung verursacht auch zumeist den Eintrag von Verschmutzungen und Bakterien, oder die Freispülung der Schadstelle. Nichts hält ewig, besonders wenn der Wasserdruck den zusätzlichen Verbrauchern im Lauf der vielen Jahrzehnte angepasst werden musste. Es gibt zudem Schätzungen bundesweit, wie viel am Leitungsnetz undicht und erneuerbar sind. Doch ganze Leitungen lassen sich aus Kostengründen nicht erneuern, selbst wenn diese aus Asbestzement gefertigt wurden. Es wird auf immer ewig in Flickenteppich bleiben, damit müssen wir uns abfinden.

MDR-Team vor 6 Wochen

Vielleicht hätte der ein oder andere Einwohner etwas beizusteuern gehabt. Außerdem melden sich in solchen Fällen nicht selten Experten von Baufirmen oder Interessierte mit Vorerfahrungen.
Ansonsten können Sie hier unsere Kriterien nachvollziehen, anhand derer wir entscheiden welche Artikel zum Kommentieren freigegeben werden.
https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/kommentare-loeschen-veroeffentlichen-moderation-beleidigung-abstimmung-100.html

Liebe Grüße aus dem Erfurter Landesfunkhaus

Critica vor 6 Wochen

mdr, warum sollen diese Meldung Nutzer kommentieren, sprich, warum geben Sie diese Meldung zum Kommentieren frei? (Und ander nicht).
Hier gibt es nichts zu kommentieren. Es ist so. Und Punkt!

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