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Frühe Neuzeit

Gedenkstätte für Opfer von Hexenverbrennung in Benshausen geplant

von MDR THÜRINGEN

Stand: 17. Juni 2021, 15:55 Uhr

In Benshausen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen soll eine Gedenkstätte für als Hexen verbrannte Frauen entstehen. Dazu hat sich der Ortsteilrat auf Bitte einer Nachfahrin entschlossen. Die Gedenkstätte soll am Ziegenplan, einer der ehemaligen Gerichtsorte, gebaut werden, heißt es in dem Beschluss. In welcher Form genau, werde noch beraten.

In Benshausen soll eine Gedenkstätte für die Opfer der Hexenverfolgung während der Frühen Neuzeit errichtet werden. Dieses Relief der letzten Hexenverbrennung im Rheinland (1737/38) hängt in Düsseldorf. Bildrechte: dpa

39 unschuldige Menschen in Zella-Mehlis verurteilt

Nach Angaben der Stadt Zella-Mehlis wurden ab 1579 ingesamt 39 unschuldige Menschen in sogenannten Hexenprozessen verurteilt, größtenteils zum Tode. Viele der überwiegend weiblichen Opfer wurden verbrannt. Der Leiter des Museum Schloss Wilhelmsburg hat alle Namen für den Kreis Schmalkalden-Meiningen zusammengetragen.

Die Hexenverfolgungen in Europa fanden vor allem während der Frühen Neuzeit (1450 bis 1750) statt. Menschen, denen Zauberei oder ein Pakt mit dem Teufel nachgesagt wurden, wurden verfolgt und bestraft, viele von ihnen hingerichtet.


Quelle: MDR THÜRINGEN/fno

Dieses Thema im Programm:MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 17. Juni 2021 | 15:30 Uhr

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