Ammoniak-Unfall Oberhof: Reparaturarbeiten nach Ammoniak-Unfall begonnen

Am Mittwoch haben die Reparaturararbeiten nach dem Ammoniak-Unfall an der Oberhofer Rennschlittenbahn angefangen. Die Reparaturen sollen noch etwa zwei Wochen dauern. Bis dahin bleibt die Bahn gesperrt.

Feuerwehrleute im Einsatz nach einem Ammoniak-Austritt an der Bobbahn Oberhof.
Ammoniak ist giftig und greift vor allem die Atemwege und Schleimhäute an. Bildrechte: News5

Nach dem Ammoniak-Unfall an der Oberhofer Rennschlittenbahn haben am Mittwoch die Reparaturarbeiten begonnen. Wie ein Sprecher des Thüringer Wintersportzentrums MDR THÜRINGEN sagte, hat eine Firma den Beton im betroffenen Bereich freigelegt. Das Leck ist mittig in einer Leitung des Kühlsystems entstanden. Die Leitung muss nun erneuert und unter anderem durch den Tüv abgenommen werden. Das Prozedere kann sich nach ersten Schätzungen des Thüringer Wintersportzentrums noch zwei Wochen hinziehen. Die Bahn bleibt bis dahin für den Trainingsbetrieb gesperrt und könnte dann erst Ende Oktober neu vereist werden. Der Rennrodel-Weltcup im Januar sei nicht in Gefahr, so die Verantwortlichen.

Am Freitag hatte ein Bauarbeiter die Kühlleitung angebohrt. Da die Bahn parallel vereist wurde, war das Leitungssystem schon mit Ammoniak gefüllt. Eine unbekannte Menge konnte daraufhin austreten. Vier Bauarbeiter mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Ammoniak ist giftig und greift vor allem die Atemwege und Schleimhäute an.

Eigentlich sollte die deutsche Rennrodel-Nationalmannschaft in dieser Woche die ersten Fahrten auf Eis in Oberhof absolvieren. Wegen des Unfalls und der Sperrung der Bahn sind die Sportler kurzfristig nach Winterberg ausgewichen.

Quelle: MDR THÜRINGEN/mw

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 13. Oktober 2021 | 15:30 Uhr

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