Strompreise Thüringer CDU schlägt Energie-Hilfsfonds vor

In einem CDU-Papier heißt es, das Land erwarte zusätzliche Steuereinnahmen von rund 400 Millionen Euro. Das Geld solle für einen Energie-Sicherungsfonds genutzt werden. Fraktionschef Voigt sagte, der Staat verdiene an den hohen Energiepreisen über Steuern mit und müsse das an die Menschen weitergeben.

Eine Hausnebenkostenabrechnung liegt mit Geld unsd Stift auf einem Tisch.
Viele Menschen sorgen sich derzeit um höhere Strom- und Heizkosten. Bildrechte: dpa

In der Debatte um die steigenden Strom- und Heizkosten hat die Thüringer CDU einen Energie-Sicherungsfonds vorgeschlagen. Landesvorstand und Kreisvorsitzende legten bei einem Treffen in Oberhof ein entsprechendes Papier vor.

Finanzierung aus zusätzlichen Steuereinnahmen

Darin heißt es, das Land erwarte zusätzliche Steuereinnahmen von rund 400 Millionen Euro. Das Geld solle für den Fonds genutzt werden. Damit könnte dann Verbrauchern, regionalen Energie-Versorgern und kommunalen Wohnungsgesellschaften geholfen werden.

Mario Voigt spricht 2021 mit Journalisten
Der Thüringer CDU-Fraktionschef Mario Voigt. Bildrechte: dpa

CDU-Fraktionschef Mario Voigt sagte, der Staat verdiene an den hohen Energiepreisen über Steuern mit und müsse das an die Menschen weitergeben.

MDR (gh)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 09. Juli 2022 | 15:00 Uhr

8 Kommentare

Ludwig58 vor 20 Wochen

Der CDU-Bundesvorsitzend Merz ist zusammen mit seiner Frau (also zwei Personen) im Privatjet nach Sylt geflogen, um dort an einer Feier teilzunehmen. Ein sehr gutes Beispiel wie sich Anspruch und Wirklichkeit oft meilenweit entfernen: dem Bürger wird auferlegt, Energie einzusparen wo immer es geht. Der Parteivorsitzende gönnt sich Privatflüge.
Die CDU wird sich noch umschauen, ob ihrer wieder mal sehr unglaubwürdigen Haltung.

OOOO vor 20 Wochen

beyer, dann lassen sie sich mal dieses Stateman durch den Kopf gehen:
„Die gegenwärtige Krise kann der letzte Tropfen sein, der das Fass der zunehmenden sozialen Spaltung zum Überlaufen bringt.“
Marcel Fratzscher DIW-Chef

Ilse vor 20 Wochen

Eddie58

Voigt, stellvertretend für alle, hat noch nie Probleme gelöst, sondern neue geschaffen, weil man immer seine Klientel, auf Kosten der anderen bedient.

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