Ausflugsziele Tag des offenen Denkmals in Südthüringen: Burg Bibra vorgestellt

Am 12. September sind viele historische Bauten für Besucher geöffnet - auch solche, die in Privatbesitz und damit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich sind. Eine davon ist die Burg Bibra bei Meiningen.

Bibra, bei Meiningen ist ein verschlafener Ort mit knapp 600 Einwohnern. In der Dorfmitte thront eine märchenhafte Burg - die Burg Bibra. Sie hat zwei Burgmauern, eine innere und eine äußere. Einen trockenen Burggraben und ganze acht Türme. Darunter den sogenannten Eisturm, der im schattigen Norden liegt und früher wohl mal so eine Art Kühlschrank für die Bewohner war. Außerdem gibt es den sogenannten Hungerturm, der wahrscheinlich mal als Gefängnis genutzt wurde. Gemunkelt wird auch über verschiedene Geheimgänge. Im grünen Burghof mit Rosengarten und Teehaus stehen außerdem zwei Fachwerkhäuser.

Burg Bibra
Burg Bibra Bildrechte: MDR/Marlene Drexler

Gebaut wurde die Burg im 11. Jahrhundert von der Familie von und zu Bibra. Bis heute ist sie in Familienbesitz der Nachfahren des fränkischen Uradelsgeschlechts. Zu DDR-Zeiten wurde die Burg öffentlich genutzt. Seit den 1990er-Jahren wird sie wieder von der Familie von und zu Bibra bewohnt. Auf der Burg finden regelmäßig Seminare statt. Abseits davon kann die Burg jedoch normalerweise nicht besichtigt werden. Ein Ausflug an diesem Sonntag ist daher lohnenswert. Besucher erwartet eine kostümierte Überraschung, wie Freifrau Larissa von und zu Bibra im Vorhinein verrät. Gegen eine Spende gibt es zwischen 12 und 17 Uhr Kaffee, Kuchen und Führungen. Bei denen womöglich auch das eine oder andere Geheimnis der Burg gelüftet wird.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 11. September 2021 | 19:00 Uhr

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