Gastronomie Hotels im Thüringer Wald laut Dehoga nicht gut für Winterferien gebucht

Die Winterferien sind für Hotels im Thüringer Wald eigentlich ein Umsatzbringer. Jedoch sind viele Häuser in diesem Jahr zu weniger als fünfzig Prozent ausgelastet. Wegen der Corona-Regeln waren sie geschlossen.

Die Hotels im Thüringer Wald sind laut Thüringer Hotel- und Gaststättenverband in den Winterferien längst nicht so gut gebucht wie vor der Pandemie. Wie Verbandschef Dirk Ellinger MDR THÜRINGEN sagte, sind viele Häuser zu weniger als fünfzig Prozent ausgelastet, obwohl die Winterferien eigentlich ein Umsatzbringer seien.

Hotels und Restaurants brauchen Perspektiven für Ostern

Viele Hotels seien noch bis vor einer Woche geschlossen gewesen, weil sich das Geschäft unter den strengen Corona-Regeln nicht gelohnt hätte. Die neue Corona-Verordnung der Landesregierung gebe seit Beginn der Woche einige Möglichkeiten und sorge für "leichtes Aufhellen". Allerdings braucht die Branche laut Ellinger klare und verlässliche Perspektiven mit Blick auf die Osterferien in acht Wochen. Die Hotels und Restaurants müssten frühzeitig wissen, was dann möglich ist, da jeweils mehrere Wochen Vorbereitungszeit nötig seien.

Ellinger forderte unter anderem, nicht länger zwischen geschäftlichen und touristischen Übernachtungen zu unterscheiden. Sofern der Zugang noch beschränkt werden müsse, dann solle einheitlich 3G gelten, so dass kein Gast grundsätzlich abgewiesen werden muss. Ellinger verwies dabei auf die "funktionierenden Hygienekonzepte" der Betriebe.

MDR (jn)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 12. Februar 2022 | 18:00 Uhr

6 Kommentare

Tpass vor 33 Wochen

Touristen kommen nicht nach Thüringen????? Das ist kein Wunder. Wenn Gäste aus anderen Regionen hierher kommen und werden behandelt wie Aussätzige und die Kinder wegen mangelnder Umsetzung der Regeln diskreditiert werden, dann fahren die Besucher lieber wieder nach Hause oder in Regionen ohne Gängelei und sinnlosen Auflagen der Thüringer Regierung. Chaos ohne Ende in Thüringen. Uns tat die Familie aus Sachsen Anhalt leid . Und Peinlich war es obendrein für die Thüringer Bürger

Schwabohans vor 33 Wochen

Es ist schon erstaunlich, wie beständig sich deutsches Brauchtum über Generationen und über Systeme hinweg behauptet. Eine Tradition, die schon unsägliches Leid verursach hat - ich meine das Denunziantentum. Ich glaube kein Thüringer Gastwirt, auch wenn ihm das Wasser wirtschaftlich bis Oberkante Unterlippe steht, wird Wert auf Gäste wie "Ludwig58" legen. Bleibt in diesem Fall nur zu hoffen, dass "Ludwig58" Nachbarn hat, die sein Tun oder Lassen ebenso obrigkeitshörig begleiten. Ich selbst werden die Thüringer Gastronomen nach Kräften mit guten Umsätzen unterstützen. Egal wie korrekt diese den staatlich verordneten Irrsinn befolgen.

camper21 vor 33 Wochen

Ich glaube nicht, dass man das alles auf Corona schieben sollte. Unser Sportverein fährt dieses Jahr wieder zum Skifahren nach Südtirol, wo es teilweise strengere Coronaauflagen gibt. Viele Gemeinde -mitglieder kennen sich in den österreichischen Wandergebieten besser aus als im Thüringer Wald. Es muss ja immer etwas besonderes sein. Urlaub in Thüringen hat man früher mal gemacht, aber heutzutage doch nicht mehr.

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