Tiere Känguru aus Sonneberger Tiergarten wildert sich selber aus

Ein Känguru ist aus dem Tiergarten in Sonneberg ausgebüxt. Das Tier soll bereits seit dem Sturmtief Ylenia im Februar flüchtig sein. Ein Passant hatte es zuletzt am Mittwoch gesehen.

Östliches Graues Riesenkaenguru (Macropus giganteus), mit Jungem im Beutel im Wald
Das Känguru ist seit dem Sturmtief Ylenia im Februar flüchtig. (Symbolbild) Bildrechte: imago/blickwinkel

Aus dem Tiergarten im Sonneberger Ortsteil Neufang ist ein Känguru ausgebüxt. Wie die Polizei in Sonneberg mitteilte, wurde das Tier zuletzt am Mittwoch von Passanten an einer Straße gesichtet. Den Angaben nach soll es schon seit dem Sturmtief Ylenia im Februar flüchtig sein. Seitdem komme es manchmal eigenständig ins Gehege zurück, um es dann wieder zu verlassen.

Mehrere Kängurus bereits ausbebüxt

Das Tier einzufangen sei schwierig, da es verängstigt werden und die Orientierung verlieren könnte, hieß es. Wer ihm begegnet, solle Abstand halten und sich bei der Polizei melden. Zuerst hatte das Freie Wort darüber berichtet.

Es ist nicht das erste Mal, dass Kängurus aus dem Tiergarten in Sonneberg entlaufen sind. Erst im vergangenen Jahr waren drei Kängurus aus ihrem Gehege ausgebrochen. Ein Eingriff der Polizei war damals nicht nötig, da die Tiere nach wenigen Tagen in ihr Zuhause zurückkehrten.

Anders lief es im Jahr 2020, als das etwa 30 Kilo schwere Bennet-Känguru-Männchen "Speedy" ausgerissen war. Nachdem es in einem privaten Garten ein Bad in einem aufblasbaren Pool genommen hatte, wurde es von der Polizei betäubt und eingefangen. Der Tiergarten hatte damals angekündigt, den Zaun um das Gehege erhöhen zu wollen.

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MDR (jn)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 12. Mai 2022 | 08:30 Uhr

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