Süße Verbindung Viba kauft Unternehmen aus Bayern

Der Nougathersteller Viba aus dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen hat einen Pralinenhersteller aus dem Unterallgäu übernommen. Wie das Unternehmen mitteilte, handelt es sich um die Confiserie Heilemann.

Viba erklärte, Heilemann sei ein Traditionsunternehmen, das als Pralinen- und Schokoladenspezialist seit Jahren erfolgreich sei. Der 75-jährige Heilemann-Chef Rainer Röcker habe die Herstellung nun aus Altersgründen an die Schmalkalder übertragen. Mit der Confiserie ergänze man das bisherige Portfolio. Beide Firmen machen zusammen 50 Millionen Euro Umsatz und haben rund 450 Mitarbeiter.

Süßigkeiten mit Tradition

Viba ist nach eigenen Angaben bundesweit der Nougathersteller mit dem vielfältigsten Angebot und bei Nougatriegeln mit 60 Prozent Marktführer. Das Unternehmen wurde 1893 von Willi Viebahn in Schmalkalden gegründet.  In der DDR wurde es zum VEB Nougat- und Marzipanfabrik verstaatlicht. Berühmt waren vor allem seine Nougat-Tütchen und die in Zusammenarbeit mit Sportmedizinern entwickelten Fruchtschnitten. Nach der Wende erhielt der Betrieb seinen alten Namen zurück. Im Jahr 2000 schaffte es Viba ins Guinness-Buch der Rekorde – mit einer drei Meter langen und 750 Kilogramm schweren Nougatstange.

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