Vekehr Schneeglätte führt zu mehreren Unfällen auf Autobahnen in Thüringen

Auf der A4 in Thüringen hat es am Montagmorgen gleich drei Unfälle bei Bucha gegeben. Mindestens drei Menschen wurden verletzt. Bereits am Sonntagabend hatten sich mehrere Unfälle auf den Autobahnen ereignet - insbesondere auf schneeglatten Fahrbahnen.

Autos fahren auf einer glatten Straße.
Auf schneeglatten Straßen kam es in Thüringen zu mehreren Unfällen auf den Autobahnen. (Symbolbild) Bildrechte: dpa

Am Montagmorgen hat es auf der A4 bei Bucha (Saale-Holzland-Kreis) drei Unfälle gegeben. Kurz nach 8 Uhr prallte ein Kleintransporter auf ein Auto. Beide Fahrzeuge kamen auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen. Die beiden Insassen des Autos kamen ins Krankenhaus. Der Fahrer und der Beifahrer des Kleintransporters blieben unverletzt. Kurz danach stieß ein weiterer Autofahrer beim Ausweichen an der Unfallstelle in einen Sattelzug. Dort blieb es beim Blechschaden. Bis zur Räumung der Unfallstelle kam es im Berufsverkehr in Jena zu Staus.

Bereits am frühen Morgen war in der Gegenrichtung ein Kleintransporter von der Fahrbahn abgekommen und mit einem Verkehrszeichen zusammengestoßen. Nach etwa 300 Metern blieb der Kleintransporter hinter der Betonwand stehen. Der Fahrer wurde verletzt ins Krankenhaus nach Jena gebracht. Der Schaden bei allen Unfällen wird auf 41.000 Euro geschätzt.

Glatte Straßen: Unfälle am Wochenende

Bereits am Sonntag hatte es auf den Autobahnen mehrere Unfälle gegeben, unter anderem wegen Schneeglätte. Am Sonntagabend war ein Autofahrer mit Sommerreifen auf der A71 in Richtung Schweinfurt unterwegs, verlor aber kurz vor dem Parkplatz Thüringer Wald die Kontrolle über sein Auto und kam nach rechts von der Straße ab. Der Pkw durchbrach den Wildschutzzaun. Der Fahrer hatte Glück und blieb unverletzt. Es entstand Schaden von rund 2.000 EUR.

Auf der A71 Richtung Sangerhausen verlor ebenfalls ein Fahrer die Kontrolle über seinen Pkw und geriet ins Schleudern. Zwischen den Anschlussstellen Meiningen-Nord und Dreieck Suhl prallte er gegen die Mittelleitplanke und blieb entgegen der Fahrtrichtung auf dem linken Fahrstreifen stehen. Der Fahrer konnte unverletzt aussteigen. Sein Pkw wurde abgeschleppt, der Schaden wird auf rund 9.000 Euro geschätzt.

Zwischen der Landesgrenze zu Bayern und der Anschlussstelle Bad Lobenstein auf der A9 war am Sonntagmorgen ein 26-Jähriger mit seinem Auto auf der glatten Fahrbahn ins Schleudern geraten und mit der Mittelleitplanke kollidiert. Der Pkw blieb quer auf der Fahrbahn stehen. Es entstand ein Schaden von rund 5.000 Euro.

Quelle: MDR(fno)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Regionalnachrichten | 29. November 2021 | 15:30 Uhr

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