Unwetter Sturm "Ylenia" verursacht in Thüringen Schäden und Schließungen

Sturmtief "Ylenia" hat am Donnerstag in Thüringen Behinderungen verursacht und Schäden hinterlassen. Der Wetterdienst erwartet ab Freitagnachmittag mit "Zeynep" noch stärkere Orkanböen.

Blick aus der Vogelperspektive auf eine Straße im Wald mit umgestürzten Bäumen.
Abgeknickte Äste, entwurzelte Bäume: Sturmtief "Ylenia" hinterließ am Donnerstag in Thüringen vielerorts Schäden. Bildrechte: MDR/Stefan Eberhardt

Abschluss | Weitere Entwicklungen am Freitag im Überblick

Nachdem Sturm "Ylenia" am Donnerstag in Thüringen zu Schäden und Behinderungen geführt hat, nähert sich am Freitag bereits das nächste Tief. "Zeynep" soll den Freistaat im Laufe des Tages erreichen, am Abend und in der Nacht wird der Höhepunkt erwartet. Laut Deutschem Wetterdienst (DWD) sind verbreitete Orkanböen um 120 km/h möglich.

Alle weiteren Entwicklungen können Sie im Überblick für Freitag verfolgen:

Freitag 5:40 Uhr | Gotha: Sturm bläst Ladung von Lkw

Der Sturm hat am Donnerstagmorgen zwischen Gotha und Schwabhausen die Ladung eines Lkw auf die Straße gewirbelt. Nach Polizeiangaben stand der Laster an einer Ampel am Autohof, als das Fahrzeug von einer Windböe erfasst wurde. Dabei fiel das geladene Leergut auf die Fahrbahn. Bis alles wieder eingesammelt und der Lkw abgeschleppt war vergingen vier Stunden. So lange war die Straße gesperrt. Der Sachschaden liegt bei über 20.000 Euro.

3:00 Uhr | Jena: Rettungsleitstelle zieht erste Sturmbilanz

Das Sturmtief "Ylenia" hat im Bereich der Rettungsleitstelle Jena knapp 80 Feuerwehreinsätze zur Folge gehabt. Die Stelle ist für die Stadt Jena, den Saale-Holzland-Kreis und den Kreis Saalfeld-Rudolstadt zuständig. Wie die Stadt mitteile, kam Jena dabei glimpflich davon.

Die Windböen hätten meist ihre Kraft verloren, bevor sie ins Stadtgebiet gekommen seien. So blieb die gemessene Höchstmarke mit 70 km/h deutlich unter den erwarteten 110 Kilometer pro Stunde. Die Gefahr sei noch nicht vorbei, hieß es weiter. Besonders Freitagabend soll es nochmal sehr stürmisch werden. An der Saale werde zwar damit gerechnet, dass Pegel den Meldebeginn erreicht, allerdings nicht die kritische Meldestufe 1.

Donnerstag 22:00 Uhr | Schäden in Mittel- und Norddeutschland - zwei Tote

Sturmtief "Ylenia" hat in Mittel- und Norddeutschland Schäden verursacht. Zwei Menschen sind gestorben. Viele Unwetterwarnungen sind vorerst aufgehoben. Beeinträchtigungen gibt es weiter - vor allem im Bahnverkehr.

18:30 Uhr | Wetterdienst erwartet nächstes Sturmtief in Thüringen

Sturmtief "Ylenia" ist am Donnerstag mit schweren Sturmböen über Thüringen gebraust. Flusspegel stiegen an, Straßen mussten aufgrund umgestürzter Bäume gesperrt werden, vielerorts fiel der Strom aus. Menschen wurden offenbar nicht verletzt.

Das befürchtete Hochwasser blieb aus. Zwar ließen Niederschläge und die Schneeschmelze die Wasserstände von Werra, Ilm und Gera steigen, doch die Lage entwickelte sich weniger schlimm als erwartet.

Die Einsatzkräfte können jedoch nur kurz durchatmen - denn das nächste Sturmtief ist im Anmarsch. "Zeynep" könnte von Freitagnachmittag bis Samstagmorgen noch stärkere Orkanböen bringen, hieß es am Donnerstagabend im Warnlagebericht des Deutschen Wetterdienstes.

16:50 | Weimarer Friedhöfe schließen bis Montag

Die Friedhöfe in Weimar und den Ortsteilen bleiben bis einschließlich Montag geschlossen. Wie die Stadt mitteilte, wurden Schäden an Bäumen festgestellt. Geplante Trauerfeiern in der Trauerhalle sollen stattfinden. Über Beisetzungen soll nach Wetterlage entschieden werden.

Am Nachmittag stürzte eine große Ulme am Sophienstiftsplatz um, verletzt wurde niemand. Seit dem frühen Donnerstagmorgen hatte die Feuerwehr heruntergefallene Äste beseitigen müssen. In Gelmeroda war eine Tanne auf ein Auto gestürzt, in Holzdorf wurde ein umherfliegendes Zelt gesichert.

Feuerwehrleute räumen Straße frei von abgebrochenen Ästen.
Mitarbeiter der Feuerwehr räumen abgebrochene Äste von der B85 auf der Strecke zwischen Kranichfeld und dem Stausee Hohenfelden. Bildrechte: MDR/Stefan Eberhardt

15:30 Uhr | Hochwasser-Warnung für die Saale

Im Kreis Saalfeld-Rudolstadt spitzt sich die Hochwasser-Lage zu. Wie das Landratsamt in Saalfeld mitteilte, steigen die Wasserstände in der Schwarza und der Loquitz weiter an. Am Hochwasser-Meldepegel Katzhütte/Schwarza sei der Meldebeginn bereits überschritten worden. An weiteren Pegeln sei mit dem Überschreiten des Meldebeginns im Lauf des Tages zu rechnen. Grund seien der Regen der vergangenen Nacht und das Tauwetter im Bergland.

Durch die Zuflüsse der Schwarza und der Loquitz werde es auch zu einem Anstieg des Wasserstands in der Saale kommen. Einwohner werden gebeten, sich wenn möglich, nicht in der Nähe der Flüsse aufzuhalten. Das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz hatte am Donnerstag eine Hochwasser-Warnung für die Saale herausgegeben. Diese gilt voraussichtlich bis Freitag.

Hochwasser
Für das Flussgebiet der Saale gilt eine Hochwasserwarnung bis Freitagvormittag. Bildrechte: MDR/Uwe Kelm

15:10 Uhr | Oberhof: Naturrodelbahn bleibt vorerst geschlossen

Die Naturrodelbahn in Oberhof (Kreis Schmalkalden-Meiningen) bleibt wegen des Tauwetters bis auf Weiteres geschlossen. Wie der Betreiber am Donnerstag mitteilte, haben Sturm und Regen die Schneedecke an vielen Stellen dahinschmelzen lassen. In anderen Bereichen ist die Strecke extrem vereist, sodass Rodeln gefährlich geworden ist. Sobald es wieder schneit und die Temperaturen sinken, soll die Bahn wieder öffnen. Sie führt zwei Kilometer vom Rondell bis zum Oberhofer Bahnhof.

13:30 Uhr | "Ylenia" blies offenbar Regenwolken weg

Über 46 Liter Regen pro Quadratmeter in Neuhaus am Rennweg innerhalb von 24 Stunden, fast 40 Liter auf der Schmücke: Niederschläge und die Schneeschmelze haben am Donnerstag die Wasserstände in den Flussgebieten von Werra, Ilm und Gera steigen lassen. Dennoch entwickelte sich die Lage weniger schlimm als erwartet.

"Die Schleuse in Schleusingen-Rappelsdorf ist zwar ein bisschen über das Ufer getreten, größere Überschwemmungen hat es aber nicht gegeben", berichtete der Sprecher des Landratsamtes Hildburghausen, Tim Pechauf. Dabei hat seinen Angaben zufolge das Sturmtief "Ylenia" eine positive Rolle gespielt. "Offenbar hat der Sturm die Regenwolken zum Teil weggeweht", sagte Pechauf. Das bestätigte auch das Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz. "Die Niederschläge in der vergangenen Nacht fielen in den Hochlagen des Thüringer Waldes weniger kräftig aus als vorhergesagt", teilte die Behörde mit. Zudem hielten die Talsperren Wasser zurück. Dennoch sorgte "Ylenia" landesweit für zahlreiche Einsätze der Feuerwehren.

13:08 Uhr | Ministerin sieht Thüringen für Hochwasser gut gewappnet

Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) sieht Thüringen gut gewappnet für kritische Hochwassersituationen. Mit Blick auf die zurückliegenden Hochwasservorkehrungen in Südthüringen sagte sie, Schutzkonzepte und Kommunikation hätten gut funktioniert. Man müsse aber weiter wachsam sein, noch sei die Hochwassergefahr nicht gebannt.

In den vergangenen Jahren hatte das Land die Hochwasserabwehr in den Regionen unterstützt, unter anderem durch Schulungen und Fördergeld für die Ausstattung. Laut Umweltministerium wird zurzeit im Einzugsgebiet der Werra das Hochwasserrückhaltebecken Ratscher eingestaut. Es nimmt derzeit 15.000 Liter Wasser pro Sekunde auf. Die Talsperre Schönbrunn nimmt aktuell 1.000 Liter Wasser pro Sekunde auf. Der Spitzenwert habe in der Nacht bei 14.000 Litern pro Sekunde gelegen.

Anja Siegesmund sitzt im Plenarsaal des Thüringer Landtags.
Umweltministerin Anja Siegesmund verwies auf die Anstrengungen zum Hochwasserschutz in Thüringen. (Archivfoto) Bildrechte: dpa

12:15 Uhr | Weitere schwere Sturmböen - Gewitter-Warnung aufgehoben

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die Warnung vor schwerem Gewitter in Thüringen wieder aufgehoben. Gleichzeitig rechnen die Meteorologen für den Tagesverlauf weiter mit schweren Sturmböen bis 90 km/h, in exponierten Lagen bis 100 km/h. Zum Freitag soll der Wind geringfügig nachlassen - um am Abend erneut aufzufrischen. Dann sind laut DWD wieder Orkanböen bis 120 km/h möglich. Nicht ausgeschlossen sei, dass die Windgeschwindigkeiten im Bergland noch darüber liegen, auf freien Gipfellagen in extremen Orkanböen bis 170 km/h.

Legende

Keine Warnungen Vorabinformation Unwetter Wetterwarnungen (Stufe 1) Warnungen vor markantem Wetter (Stufe 2) Unwetterwarnungen (Stufe 3) Warnungen vor extremem Unwetter (Stufe 4) Warnung vor Hitze Warnung vor extremer Hitze UV-Warnung

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) informiert laufend über die Warnsituation in Deutschland. Regionale Warnungen werden sehr kurzfristig herausgegeben, um möglichst genau sein zu können. Wenn Sie einen Punkt auf der Karte auswählen, werden Ihnen die entsprechenden Warnungen angezeigt.

12:00 Uhr | Flüsse angestiegen - Hochwasser-Prognose leicht entspannt

Zum Teil ergiebiger Regen sowie die Schneeschmelze lassen in Thüringen die Pegelstände der Gewässer steigen. Allerdings entspannte sich die Hochwasser-Prognose für Thüringen für Donnerstag leicht. Das teilte das Landesamt für Umwelt in Jena mit. Demnach fielen die Niederschläge etwas schwächer aus als vorhergesagt. Einige Pegel in den Flussgebieten von Werra, Ilm und Gera überschritten im Laufe der Nacht den Meldebeginn. Kurz nach 6 Uhr erreichte der Pegel der Nahe bei Hinternah die Meldestufe 2. Wegen weiter steigender Pegel wurde für den Landkreis Hildburghausen die Alarmstufe 1 ausgelöst. Im Laufe dieses Tages werden laut Umweltbehörden punktuell, aber nicht flächendeckend, weitere starke Niederschläge erwartet. Danach werde sich die Lage beruhigen, daher seien die Modellprognosen von Mittwoch abgeschwächt worden.

Ein Fluss führt mehr Wasser als gewöhnlich.
Viele Flüsse in Thüringen - darunter die Ilm - führten am Donnerstag deutlich mehr Wasser als gewöhnlich. Bildrechte: MDR/Monika Wolak

In Schleusingen gab es durch das Hochwasser bisher keine Schäden. Wie Bürgermeister André Henneberg (FW) sagte, sind die Pegelstände zwar hoch, das Wasser der Schleuse und Nahe fließe jedoch über die Wiesen ab. Als besonders gefährdet durch das Hochwasser galt der Schleusinger Ortsteil Rappelsdorf. Die Dämme seien bisher jedoch nur durch den Regen nass geworden, so Bürgermeister Henneberg.

Am Morgen hatte die Stadt Suhl Entwarnung gegeben, Die Vorwarnung vor Hochwasser und Sturzflut im Stadtgebiet wurde um 9 Uhr aufgehoben. Es besteht keine Gefahr mehr vor Überschwemmungen von Straßen, Kellern und Erdgeschossen.

11:48 Uhr | Skilifte geschlossen

Aufgrund des Sturms bleiben am Donnerstag mehrere Skilifte im Thüringer Wald geschlossen. Wie eine Sprecherin der Stadt Suhl mitteilte, ist der Skilift in Winterfeld in Schmiedfeld betroffen. In der Skiarena Silberstattel in Steinach im Landkreis Sonneberg öffnen laut dem Betreiber nur der untere Schlepplift und der Zauberteppich an der Mittelstation. Der Sessellift könne vorerst nicht genutzt werden. Ab Freitag sei wieder normaler Betrieb geplant, heißt es.

11:35 Uhr | Stromausfälle und gesperrte Straßen

Im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt ist die Feuerwehr am Donnerstagmorgen aufgrund des Sturms mehr als 60-mal ausgerückt. Wie ein Sprecher des Landratsamtes sagte, mussten die Feuerwehrleute vielerorts umgestürzte Bäume von Straßen räumen. Menschen seien nicht verletzt worden. In Königsee, Lehesten, Probstzella, Unterloquitz und Marktgölitz war die Stromversorgung am Morgen vorübergehend unterbrochen.

Auf den Straßen im Landkreis komme es zurzeit noch zu erheblichen Behinderungen. Grund sei, dass einige umgestürzte Bäume zur Sicherheit von Feuerwehr und Mitarbeitern des Straßenbetriebsdienstes erst nach Ende Sturms von den Straßen geräumt werden könnten. Davon sei aktuell zum Beispiel auf der Kreisstraße zwischen Lehesten und Brennersgrün der Fall. Das Landratsamt bittet Autofahrer um Verständnis.

11:16 Uhr | Sturm löst Wiesenbrand aus

Bei Harra im Saale-Orla-Kreis ist es durch den Sturm am Donnerstagmorgen zu einem Wiesenbrand gekommen. Laut der Freiwilligen Feuerwehr Bad Lobenstein hatte ein umgestürzter Baum eine Stromleitung heruntergerissen. In der Folge fing ein Stück Wiese an einem Waldrand Feuer. Der Brand ist inzwischen gelöscht. Seit dem frühen Morgen war die Feuerwehr aus Bad Lobenstein zu mehr als 13 Einsätzen ausgerückt. Vielerorts waren Bäume auf Straßen gestürzt. In mehreren Fällen seien Autofahrer mit Bäumen kollidiert. Verletzt worden sei niemand.

11:00 Uhr | Warnung vor schwerem Gewitter verlängert

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine seine Unwetterwarnung für Thüringen verlängert. Demnach ist verbreitet bis 13 Uhr mit schwerem Gewitter und orkanartigen Böen zu rechnen.

10:50 Uhr | Weitere Flächen und Einrichtungen gesperrt

Viele Parks und Friedhöfe in Nordthüringen bleiben am Donnerstag wegen des Sturms geschlossen. Dazu zählen unter anderem der Neue Friedhof in Mühlhausen sowie die Friedhöfe in Artern (Kyffhäuserkreis). Geplante Bestattungen wurden in Mühlhausen auf Wunsch der Angehörigen verschoben. Im Nationalpark Hainich haben der Baumkronenpfad wie auch die Erlebniswelten wegen des Unwetters geschlossen. Die Nationalparkverwaltung rät von einem Besuch im Park wie auch in den Wäldern dringendst ab. Die Gefahr durch herabfallende Äste oder umstürzende Bäume sei sehr hoch. Im Eichsfeld bleibt am Donnerstag der Bärenpark bis auf Weiteres geschlossen. Den Tieren geht es nach Angaben des Bärenparks aber gut. In Eisenach bleibt die Wartburg geschlossen, für bereits gebuchte Online-Tickets werden Ausweichtermine gesucht.

10:30 Uhr | ICE-Strecke in Thüringen zeitweise unterbrochen

Die ICE-Verbindung Erfurt-Frankfurt/Main war seit dem frühen Morgen zeitweise unterbrochen. Ein Zug des privaten Unternehmens Cantus-Bahn hatte vor einem Hindernis nahe Wildeck - Bosserode nicht mehr rechtzeitig halten können, sagte ein Cantus-Sprecher MDR THÜRINGEN. Ein Baum hatte sich beim Sturm in der Oberleitung verfangen. Rund ein Dutzend Fahrgäste mussten den Zug verlassen, verletzt wurde niemand. Die DB Netz musste den Strom in dem Bereich abschalten, ehe die Feuerwehr Stelle räumen konnte. Der Zug sei mittlerweile auf dem Weg nach Kassel in die Werkstatt, wo er auf Schäden geprüft werden soll. Der Unfall wirkte sich auf die Fernzüge der Deutschen Bahn aus. Nach Angaben einer Sprecherin endeten Züge teils in Erfurt, andere wurden über Nürnberg umgeleitet. Laut Bundespolizei ist die Strecke inzwischen wieder freigegeben. Da der Fernverkehr der Deutschen Bahn aber in anderen Bundesländern massiv gestört ist, kommt es auch in Thüringen zu Zugausfällen und Verspätungen.

10:10 Uhr | Xandra, Ylenia oder Zeynep?

Diese drei Namen wirbeln gerade durch die Nachrichten: Xandra, Ylenia und Zeynep. Die drei Tiefs bringen aktuell Sturm auch nach Thüringen. Tief Nummer eins - Xandra - brachte bereits am Mittwoch Regen und starken Wind mit Orkanböen aus Schottland mit. Daraus haben sich laut DWD dann zwei weitere Orkantiefs entwickelt: Ylenia und Zeynep. Ylenia stürmte in der Nacht zu Donnerstag und aktuell über Thüringen und Teilen Deutschlands. Zeynep wird am Freitagabend und in der Nacht zu Samstag erwartet. Ihren Namen haben die drei Tiefs durch Wetter-Patenschaften erhalten, die die Freie Universität Berlin organisiert. Besonders relevante Tief- oder Hochdruckgebiete erhalten in alphabetischer Reihenfolge einen Namen, damit sie besser verfolgt werden können.

08:55 Uhr | Einrichtungen und Parks weiter geschlossen

Wegen der Auswirkungen des Sturmtiefs hat die Stadt Eisenach den städtischen Friedhof bis zum Sonntag geschlossen. Die für den Donnerstag, Freitag sowie Samstag geplanten Beisetzungen würden verschoben, teilte die Stadtverwaltung mit. Ab Montag sei der Friedhof dann aller Voraussicht nach wieder für Besucher geöffnet.

Unterdessen teilte auch die Stadt Gotha mit, dass der dortige Tierpark ebenfalls geschlossen bleibt - zum Schutz der Menschen und Tiere, hieß es. Ob der Park auch am Freitag geschlossen bleibe, werde noch geprüft. Bereits am Mittwoch hatte die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten mitgeteilt, dass sie ihre Parkanlagen bis einschließlich 19. Februar dicht macht.

In Erfurt werden die städtischen Friedhöfe ab Donnerstag bis Samstag geschlossen. Alle geplanten Trauerfeiern und Beisetzungen fallen somit aus, wie die Stadt mitteilte. Auch der Erfurter Zoopark und die Ega bleiben geschlossen, genauso wie die Thüringer Glitzerwelt in Hohenfelden.

Auch die Stadt Weimar hat vorsorglich alle Friedhöfe gesperrt. Für Donnerstag geplante Beisetzungen wurden abgesagt.

08:30 Uhr | Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 km/h gemessen

Laut Deutschem Wetterdienst fielen in Neuhaus am Rennweg innerhalb von 24 Stunden mehr als 46 Liter Regen auf den Quadratmeter. Auch auf der Schmücke im Thüringer Wald wurden fast 40 Liter je Quadratmeter verzeichnet. Dort wurde mit 109 Kilometer pro Stunde zudem die höchste Windgeschwindigkeit innerhalb der vergangenen 24 Stunden gemessen. Auch an den DWD-Messstationen Erfurt-Flughafen, Leinefelde, Meiningen und Schleiz wurden mehr als 100 Stundenkilometer erreicht.

08:12 Uhr | Stromkabel in der Luft - A71 für einige Fahrzeuge gesperrt

Der Sturm hat am Donnerstagmorgen auch in West- und Mittelthüringen für etliche Feuerwehreinsätze gesorgt. So sind unter anderem im Landkreis Gotha und dem Wartburgkreis Straßen wegen umgefallener Bäume gesperrt. Zwischen Vacha und Völkershausen hängen Stromkabel in der Luft. Die A71 ist zwischen Ilmenau-West und Gräfenroda in beiden Richtungen für Fahrzeuge mit hohen Aufbauten gesperrt. Und auf der B86 ist zwischen Günstedt und Weißensee ein Laster umgestürzt. In Gelmeroda bei Weimar ist eine Tanne auf ein Auto gestürzt. Verletzt wurde niemand. Auch herumfliegende Plakate und Zelte riefen die Feuerwehr auf den Plan. In Erfurt sind die Kameraden ebenfalls wegen herabfallender Dachziegel und umgekippter Laster ausgerückt. Auch auf der Bahnstrecke zwischen Eisenach und Bad Hersfeld kommt es zu Verspätungen.

08:05 Uhr | Südthüringen: Bäume fallen auf Haus und Auto

In Südthüringen hat das Sturmtief in der Nacht zum Donnerstag viele Bäume umgeworfen. In Gehlberg im Ilm-Kreis stürzte ein großer Nadelbaum auf ein Wohnhaus. Verletzt wurde niemand. Auf vielen Straßen in der Region gibt es für Autofahrer Behinderungen, darunter auf der Strecke zwischen Sonneberg und Judenbach, Heinersdorf und Sattelpass, sowie Floh-Seligenthal und Tambach-Dietharz. Im Landkreis Sonneberg fiel außerdem ein Baum auf ein Auto. Laut Polizei blieben die Insassen unverletzt. Auch im Landkreis Hildburghausen und Schmalkalden-Meiningen räumen die Feuerwehren derzeit mehrere Straßen. Den Angaben nach sind die Strecke zwischen Kleinschmalkalden und Friedrichroda sowie mehrere Straßen rund um den Rennsteig blockiert. Insgesamt laufen laut dem Rettungsdienst Zweckverband Südthüringen derzeit mehr als 60 Feuerwehreinsätze.

Ein umgestürzter Baum auf einem Haus.
In Gehlberg stürzte während des Sturms ein Baum auf ein Haus. Bildrechte: MDR/News5/Ittig

07:40 Uhr | Verspätungen und Zugausfälle bei Erfurter und Südthüringen Bahn

Im Netz der Erfurter Bahn und der Südthüringen Bahn kommt es wegen des Sturms zu Verspätungen und Zugausfällen. Nach Unternehmensangaben sind die Streckenabschnitte Weida-Hof, Stadtilm-Saalfeld sowie Saalfeld-Blankenstein gesperrt. Dort liegen Bäume im Gleis. Auch bei der Südthüringen Bahn ist der Betrieb eingeschränkt. Die Strecken Eisenach-Meiningen und Walterhausen-Friedrichroda sind gesperrt. Es wird versucht, Ersatzbusse einzusetzen Auf allen anderen Strecken kommt es zu erheblichen Verspätungen und auch zu vereinzelten Zugausfällen.

Im Norden Deutschlands stellte die Bahn den Fernverkehr ein. In weiten Teilen der Republik sei der Zugverkehr daher stark eingeschränkt.

07:36 Uhr | Größere Sturmschäden in Nord- und Ostthüringen bleiben aus

Das Sturmtief hat in Nordthüringen bisher keine größeren Schäden angerichtet. Wie die Polizei mitteilte, kommt es vor allem durch umgestürzte Bäume teilweise zu Straßensperrungen. Demnach liegen unter anderem auf der B81 an der Landesgrenze zu Sachsen-Anhalt und auf der B243 bei Holbach Bäume quer. Auch auf den Bundesstraßen im Harz, im Kyffhäuserkreis und im Eichsfeld sind Bäume umgestürzt. Darüber hinaus sind laut Polizei bisher keine größeren Schäden entstanden.

Auch in Ostthüringen hat der Sturm bislang kaum Schäden angerichtet. Rund um Bad Lobenstein (Saale-Orla-Kreis) meldet die Polizei vereinzelt umgestürzte Bäume. So gibt es am Donnerstagmorgen Behinderungen an der Auffahrt zur Autobahn 9. Die Polizei Greiz war wegen umgestürzter Bäume zweimal im Einsatz; Schäden gab es aber nicht. Wegen des anhaltend starken Sturms sind am Donnerstag die Tierparks Gera und Eisenberg vorsorglich geschlossen; ebenso der Greizer Park und viele Friedhöfe in den Gemeinden. Der Wetterdienst rechnet auch in den nächsten Stunden noch mit Sturmböen.

05:46 Uhr | Straßen blockiert - Verkehr eingeschränkt

Durch starke Windböen umgestürzte Bäume blockieren an mehreren Stellen in Thüringen Straßen. Laut Polizei sind die Bundesstraße 281 im Landkreis Sonneberg, die B 285 in der Rhön und Nebenstraßen im Eichsfeld sowie in den Kreisen Saalfeld-Rudolstadt und Hildburghausen betroffen. Verletzt wurde niemand. Darüber hinaus teilte die Deutsche Bahn mit, dass die Züge zum Teil langsamer fahren als sonst. Deshalb könne es zu Verspätungen kommen.

Der Wetterdienst rechnet auch in den nächsten Stunden noch mit Sturmböen. Auf dem Brocken wurde in der Nacht ein Spitzenwert von 152 Kilometer pro Stunde gemessen. In Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern sind die Feuerwehren zu zahlreichen Einsätzen ausgerückt. Auf der Nord- und Ostsee fahren keine Fähren mehr. Die Lufthansa hat vorsorglich mehrere Flüge gestrichen.

04:22 Uhr | Hochwasser-Meldungen aus Thüringen

Sturmtief "Ylenia" hat die Flüsse in Thüringen in der Nacht weiter anschwellen lassen. Ein Sprecher der Polizei sagte am frühen Donnerstagmorgen, an zwei Messstellen sei der Wert für den Hochwasser-Meldebeginn erreicht. Betroffen waren nach Angaben der Hochwassernachrichtenzentrale Messstellen der Nahe und der Bere, an denen jeweils die Meldestufe eins erreicht wurde. Es werde erwartet, dass die Pegelstände im Laufe der Nacht noch weiter ansteigen, sagte der Sprecher. Von größeren Sturmschäden sei das Land darüber hinaus bislang verschont geblieben. Für Ilm und Gera gelten Hochwasserwarnungen.

03:34 Uhr | Friedhöfe in Weimar am Donnerstag geschlossen

Auch in Weimar bleiben am Donnerstag die Friedhöfe geschlossen. Anlass ist die Sturmwarnung des Deutschen Wetterdienstes. Nach Angaben der Stadt können Trauerfeiern in der Trauerhalle stattfinden, aber keine Beisetzungen. Außerdem sollten Parkanlagen wie der Weimarhallenpark am Donnerstag nicht betreten werden. Die Weimarer sollten generell den Aufenthalt im Freien meiden. Die Thüringer Hochwasserzentrale erwartet außerdem für die Ilm steigende Pegelstände, weil es viel regnen soll.

Das passierte am Mittwoch:

Thüringen | Pegelstände der Flüsse steigen an

Die Schneeschmelze im Thüringer Wald lässt die Pegelstände der Flüsse ansteigen. Die Thüringer Hochwassernachrichtenzentrale rechnet damit, dass die Wasserstände in der Nacht zu Donnerstag deutlich ansteigen werden. Betroffen seien etwa Werra, Ilm, Gera, Nahe, Schleuse und Steinach. Anwohner sollen Bach- und Gewässerläufe meiden.

Laut Vorhersagen vom Mittwochabend könnte die Lauter in Suhl und die Schleuse in Rappelsdorf die zweithöchste Meldestufe 3 erreichen. Bereits am Abend musste die B4 in Sonneberg gesperrt werden, weil sie überflutet war. Die Feuerwehren und der Katastrophenschutz sind in den betroffenen Regionen in Alarmbereitschaft.

Orkanartige Böen ab Mittwochabend erwartet

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat eine Unwetterwarnung für Thüringen veröffentlicht. Demnach wird ab dem späten Mittwochabend landesweit zunächst mit Sturmböen bis zu 85 Stundenkilometern gerechnet. Später werden orkanartige Böen mit bis zu 120 Stundenkilometer erwartet. Im Bergland rechnet der DWD durchweg mit schweren Sturmböen oder orkanartigen Böen.

Anwohner bereiten sich auf Hochwasser vor

Zudem erwartet der DWD Tauwetter und Regen. Vielerorts bereiten sich Feuerwehren auf Hochwasser vor - etwa im Schleusinger Ortsteil Rappelsdorf. Zahlreiche Freiwillige halfen am Mittwoch dabei, etwa 2.000 Sandsäcke zu füllen, teilte Tim Pechauf vom Landratsamt Hildburghausen mit. Schleusingens Bürgermeister André Henneberg berichtete, dass sich Ortsteilbürgermeister Marko Frühauf und viele Bewohner des Ortsteils seit dem Vormittag an der Aktion beteiligten.

Sonneberg | Vorwarnung vor Hochwasser

Der Katastrophenschutz hat eine Vorwarnung vor Hochwasser für das Stadtgebiet Sonneberg herausgegeben. Besonders in den Ortsteilen Oberlind und Unterlind muss demnach mit Überschwemmungen gerechnet werden. Anwohner sollteen ihre Häuser schützen. Folgende Straßen wurden vorsorglich gesperrt: Rottmarer Straße, Unterlinder Straße, Gefeller Straße.

Der Kreis Sonneberg hatte zuvor wegen möglichen Hochwassers und Sturmschäden eine Koordinierungsgruppe gebildet. Die Feuerwehren sind in Alarmbereitschaft. In der Nacht zum Donnerstag werden Windböen zwischen 80 und 100 Kilometern pro Stunde erwartet.

Die Feuerwehr Suhl hat Handlungsempfehlungen für betroffene Gebiete veröffentlicht.

Hildburg­hausen | Katastrophenwarnmeldung für Landkreis

Der Landkreis Hildburghausen hat am Mittwoch eine präzisierte Katastrophenwarnmeldung herausgegeben. Anwohner von Bach- und Gewässerläufen sollten ihre Häuser schützen. Besonders betroffen sind demnach die Flüsse Erle, Breitenbach, Schleuse, Nahe sowie die Werra ab Höhe Kloster Veßra.

Menschen mit Schaufeln stehen neben einem Sandberg.
Sandsäcke füllen: In Rappelsdorf packten viele mit an. Bildrechte: MDR/News5

Keller und Erdgeschosse könnten ungewöhnlich schnell geflutet werden. Elektrische Geräte und Heizungen sollten ausgeschaltet werden. Auf unter Wasser stehenden Straßen drohe die Gefahr eines Stromschlages, Autos könnten weggespült werden. Auch von Treibgut gehe Gefahr aus. Gewässer sollten derzeit unbedingt gemieden werden, Flutwellen könnten Passanten mitreißen oder das Ufer zum Einbrechen bringen.

Coburg | Schulschließungen am Donnerstag

Die an Thüringen grenzenden Nachbarkreise Coburg, Hof und Kronach schließen wegen des angekündigten Sturms am Donnerstag alle Schulen. Das teilten die Landratsämter mit. Der Deutsche Wetterdienst hatte vor möglichen Böen mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 Kilometer pro Stunde gewarnt. Dadurch könnten Bäume umstürzen, Äste abbrechen und Gegenstände umherfliegen. Der Schulweg sei deshalb zu gefährlich.

Thüringen | Anstieg der Ilm erwartet

Laut Prognosen der Thüringer Hochwassernachrichtenzentrale kann in der Nacht zu Donnerstag die Ilm in Mellingen (Weimarer Land) und Gräfinau-Angstedt (Ilm-Kreis) die Meldestufe 1 erreichen. Durch die erwartete Schneeschmelze und den anhaltenden Regen ist ein sprunghafter Anstieg der Pegel zu erwarten.

Suhl | Stadt warnt vor Hochwasser und Sturzfluten

Das Suhler Amt für Brand- und Katastrophenschutz hat eine Vorwarnung vor Hochwasser und Sturzfluten herausgegeben: Wegen des Wetters sei Hochwasser mit einer schnell ansteigenden Spitze zu erwarten. Einwohner in der Nähe von Bachläufen werden gebeten, ihre Autos in höherliegenden Gebieten zu parken. Lose Gegenstände und Öltanks sollen gesichert, Keller und tiefliegende Räume sollen verschlossen werden, ebenso Gebäudeöffnungen und Bodeneinläufe in Kellern.

Laut Stadtverwaltung könnten folgende Straßen betroffen sein: Lessingstraße, Schillerstraße, Rimbachstraße, Pfarrstraße, Steinweg, Marktplatz, Auhammerweg, Heinrichser Straße, An der Fahrt, Meininger Straße (Bereich Straßenmarkt Heinrichs), Wehnergasse, Am Rasen, Erhard-Schübel-Straße, Teichweg, Simsonstraße, Hof, Hofgasse, Untere Aue, Hauptstraße, Dietzhausen Bereich Brunnenfluss, Seßlesstraße, Rasen, Lindenweg.

Erfurt | Feuerwehr prüft Kettensägen für Sturm-Einsätze

Auch die Berufsfeuerwehr in Erfurt bereitet sich auf den Sturm vor. In Erwartung abgebrochener Äste und umgeknickter Bäume seien alle Kettensägen noch einmal geprüft worden, sagte der Sprecher der Feuerwehr, Lars Adler. Auch eine Reserve-Drehleiter sei besorgt worden. Sie war bis Mittwoch noch in der Werkstatt. Die Berufsfeuerwehr verfügt damit über fünf Drehleitern. Alle freiwilligen Feuerwehren seien über eventuell bevorstehende Einsätze informiert worden.

Hausbesitzer werden gebeten, sich um die Sicherung ihres Eigentums zu kümmern und alles in Sicherheit zu bringen, was herumfliegen könnte.

Thüringen | Parks werden gesperrt

Angesichts der drohenden Unwetter werden zahlreiche Parks in Thüringen gesperrt. So teilte die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten am Mittwoch mit, dass sie ihre Parkanlagen bis einschließlich 19. Februar dicht macht. Trotz sorgfältiger Baumpflege könnten Bäume entwurzelt werden oder Äste abbrechen. Gefahr gehe auch von den Burgen und Schlössern mit ihren teils sehr großen Dächern aus.

Der Regionalverbund Thüringer Wald rät von Wintersportaktivitäten im Wald ab: "Mit Einschränkungen und temporären Liftschließungen ist auch im alpinen Skibetrieb zu rechnen."

Erfurt | Friedhöfe, Zoo und Egapark schließen

In Erfurt werden die Städtischen Friedhöfe von Donnerstag bis Samstag geschlossen. Alle geplanten Trauerfeiern und Beisetzungen fallen somit aus, teilte die Stadt mit. Geschlossen bleiben am Donnerstag auch der Thüringer Zoopark und der Egapark. Der Egapark soll voraussichtlich am Freitag wieder geöffnet werden, teilten die Stadtwerke mit.

Auch die Außensauna in der Roland-Matthes-Schwimmhalle in Erfurt sowie das Außenbecken der Schwimmhalle am Johannesplatz bleiben am Donnerstag aufgrund der Sturmwarnung zu.

Hohen­felden | Keine Glitzerwelt am Donnerstag

Die Thüringer Glitzerwelt in Hohenfelden im Weimarer Land ist am Mittwoch kurzfristig geschlossen worden. Wegen der Sturmwarnung bleibt sie auch am Donnerstag zu. Bereits erworbene Eintrittskarten behalten laut Veranstalter ihre Gültigkeit. Die Glitzerwelt ist noch bis Sonntag geöffnet.

Thüringen | Die Aussichten für die kommenden Tage

Wie das Wetter in Thüringen an den kommenden Tagen wird, verrät Wetter-Reporter Marc Neblung.

MDR (mf,fn,mm)/dpa

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 17. Februar 2022 | 19:00 Uhr

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