Bundestagswahl 2021 Thüringer sollen Wahlbenachrichtigung bis Donnerstag erhalten

Alle Thüringerinnen und Thüringer, die bei der Bundestagswahl am 26. September ihre Stimme abgeben dürfen, sollten bis Donnerstagabend eine Wahlbenachrichtigung erhalten haben.

Darauf machte Landeswahlleiter Günter Krombholz aufmerksam. Wer keine Benachrichtigung erhalten hat, soll bei der Gemeindeverwaltung seines Hauptwohnsitzes nachfragen. Dort könne geprüft werden, ob man im Wählerverzeichnis aufgeführt wird. Wer dort nicht drinsteht, kann laut Krombholz bis zum 5. September einen schriftlichen Antrag stellen, um eingetragen zu werden.

Landeswahlleiter Günter Krombholz vor einer Thüringenkarte
Landeswahlleiter Günter Krombholz. Bildrechte: MDR/ Isabelle Fleck

Wählen kann übrigens auch, wer seine Wahlbenachrichtigung bis zur Bundestagswahl verlegt hat. In diesem Fall ist es möglich, sich mit einem amtlichen Lichtbildausweis im Wahllokal zu legitimieren. Die Wahlbenachrichtigung erfüllt aber noch einen anderen Zweck: Auf der Rückseite findet sich der Antrag zur Briefwahl.

Deutlich mehr Briefwähler in Thüringen erwartet

Krombholz rechnet damit, dass die Zahl der Briefwahlvorstände erhöht werden muss, weil viele Thüringer in diesem Jahr diesen Weg der Stimmabgabe nutzen werden. Erwartet werde eine Verdopplung der Briefwähler im Vergleich zu 2017 auf mehr als eine halbe Million in Thüringen. Das entspreche dem Trend bei Landtagswahlen in jüngster Zeit, sei aber auch der besonderen Situation durch die Corona-Pandemie geschuldet. Bei der Bundestagswahl vor vier Jahren hatten 262.000 Thüringer die Briefwahl genutzt.

Quelle: MDR THÜRINGEN/mm,dpa

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 26. September 2021 | 19:00 Uhr

26 Kommentare

DER Beobachter vor 7 Wochen

Ich darf "Critica" et.al. durchaus gestehen, dass meine sämtlichen Freunde und Verwandten, einschliesslich mehrere aus dem Gastronomie- und Pflegebereich, tw. nachhaltig infiziert, keinerlei Verständnis für die Quarkschwätzer-Szene enschliesslich deren Prolegeten in der sogenannten "Basispartei" und der sogenannten Alternative entwickeln können...

Lyn vor 7 Wochen

@Tschingis1

Es kann doch nichts passieren.
Die Unterlagen gehen an die gemeldete Adresse. Nirgends anders hin.

Weder der Wahlschein noch Briefwahl Unterlagen werden via Einschreiben mit persönlicher Unterschrift versendet.

Im Wahllokal wird abgehakt.

Die größte Möglichkeit zum Betrug sehe ich theoretisch bei Betreuern die das X für Demenzpatienten machen. Praktisch, da in höchstem Maße unanständig, wird das doch kaum jemand wirklich fabrizieren.

Ich schätze, man könnte sich eine Weile darüber streiten.

Sei es drum - haben Sie noch einen schönen Tag.

Tschingis1 vor 7 Wochen

@Lyn
Dann haben Sie ja "Glück", denn die Karte zum Antrag auf Zusendung eines Wahlscheins bzw. Zusendung der Briefwahlunterlagen werden eigentlich aufgehoben.
An dieser Stelle finde ich "unbürokratisch" nicht richtig.
Aber sei es drum.

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