Vorerst kein Geld vom Bund Wolf hält an Bau von Eisenacher Sport-Arena "O1" fest

Das Bundesinnenministerium in Berlin hat seine Förderzusage für den Hallenneubau zurückgezogen - Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Linke) gibt sich nicht geschlagen. Im Notfall müsse nun ein neuer Antrag gestellt werden. Seit Dezember wird mit dem Bundesinnenministerium in Berlin verhandelt.

Die Spieler des ThSV Eisenach
Die neue Sport-Arena soll neue Heimspielstätte des ThSV Eisenach werden. (Archivbild) Bildrechte: imago images/Christian Heilwagen

Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Linke) hält nach der Ablehnung von Fördergeldern aus Berlin am Bau der geplanten Sport-Arena "O1" fest. Wolf sagte MDR THÜRINGEN, die Fördermittel vom Bund zu bekommen, sei leistbar. Das Bundesinnenministerium in Berlin hatte zuvor Mittel über 12,8 Millionen Euro abgelehnt. Die Absage begründet sie mit einem komplexen Projekt, das in keine Schublade passt. Seit Dezember wird mit dem Bundesinnenministerium in Berlin verhandelt. Die neue Sport-Arena soll neue Heimspielstätte des ThSV Eisenach werden.

Vergangene Woche hatte sich sogar der Bundestagesabgeordnete Carsten Schneider (SPD) eingeschaltet. Schneider, die Stadt und auch der ThSV Eisenach pochen auf einen gültigen Beschluss des Bundestages. Der Haushaltsausschuss hatte im November 12,8 Millionen Euro für die Sporthalle in einem Gebäude des früheren Automobilwerks bewilligt. Das Land Thüringen stellt zusätzlich 10,6 Millionen Euro bereit.

Katja Wolf (Die Linke), Oberbürgermeisterin von Eisenach
Eisenachs Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Linke) sieht den Bau der neuen Sport Arena nicht wackeln. (Archivbild) Bildrechte: dpa

Quelle: MDR THÜRINGEN/jw

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MDR THÜRINGEN JOURNAL So 04.04.2021 19:00Uhr 01:57 min

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Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Das Fazit vom Tag | 30. April 2021 | 18:22 Uhr

1 Kommentar

maddin vor 2 Wochen

Null Punkte für Frau Wolf. Nun auch in puncto O2, aber das überrascht ja keinen Eisenacher wirklich. In ihren beiden Amtszeiten hat sie eigentlich nicht viel auf die Reihe bekommen - siehe mangelnde Sauberkeit in der Stadt, Schmierereien allerorten, desolate Straßen und Gehwege en masse, kaputte Brücken, abgestellte Springbrunnen, kaum noch Blumenrabatten, dafür aufgemalte Fahrradwege und dermaßen eingeengte Rest-Fahrstraßen, auf die kein Bus von der Breite her mehr passt (Bahnhof- und Mühlhäuser Straße z.B.). Aber sie sieht das sicher ganz, ganz anders, „Erfolg“ reiht sich an „Erfolg“. Kann ja anders gar nicht sein.

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