Nach Weihnachtsmarktverbot Eisenach: Kein Glühwein und Riesenradbetrieb mehr auf dem Markt

Der bescheidene Rest des Weihnachtsmarkts in Eisenach ist noch einmal dezimiert worden: Seit Montag darf sich das Riesenrad nicht mehr mit Besuchern drehen und kein Glühwein mehr verkauft werden.

Buden auf dem Weihnachtsmarkt in Eisenach.
Geöffnet, geschlossen, geöffnet ... wie es für die Buden auf dem Eisenacher Markt weitergeht, ist noch nicht abschließend entschieden. Bildrechte: MDR/Ruth Breer

Auf dem erweiterten Wochenmarkt in Eisenach darf seit Montag kein Glühwein mehr ausgeschenkt werden. Auch der Betrieb des Riesenrads wurde eingestellt. Nach Angaben der Stadtverwaltung hatte dies das Landesverwaltungsamt am Freitag angeordnet.

Auch die restlichen Stände des ursprünglichen Weihnachtsmarktes stehen offenbar auf dem Prüfstand. Wie eine Stadtsprecherin MDR THÜRINGEN mitteilte, hat der Wartburgkreis empfindliche Bußgelder angekündigt, sollte der Markt in der bisherigen Form weiterlaufen. Möglicherweise müssten diese Woche weitere Geschäfte schließen, so die Sprecherin.

Weihnachtsmarkt musste nach drei Tagen schließen

Erst in der vergangenen Woche hatte die Stadt einige Hütten des Weihnachtsmarktes als Teil eines erweiterten Wochenmarktes zugelassen. Sie bieten beispielsweise Holzschnitzkunst, französische und ungarische Spezialitäten an. Zuvor hatte der Weihnachtsmarkt nach drei Tagen wegen der neuen Thüringer Corona-Regeln schließen müssen.

Weihnachtsmarkt in Eisenach mit Riesenrad
Die Attraktion auf dem Eisenacher Weihnachtsmarkt drehte sich nicht lange: Der Betrieb des Riesenrads wurde untersagt. Bildrechte: MDR/Ruth Breer

Quelle: MDR(caf)

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | NACHRICHTEN | 07. Dezember 2021 | 13:00 Uhr

7 Kommentare

Krebs vor 6 Wochen

Schade um den Markt....irgendwie wird einem wieder alles genommen.
Corona und ansteigende Zahlen...ich finde Geimpfte sollten sich auch testen lassen und das per Gesetz ( wie die Ungeimpften ) ....es wird alles auf die Ungeimpften geschoben aber vielleicht sind die Geimpften die Verbreiter?!
Ich bin kein Gegner , bin schon 3mal geimpft.

DER Beobachter vor 6 Wochen

Das Witzige bei all der Tragödie ist, dass die Partei der Infektionstreiber uns mal die vermeintliche systematische Umbenennung von Weihnachtsmärkten noch als Kennzeichen einer kulturellen Überfremdung verkaufen wollte...

Bria21 vor 6 Wochen

Die Logik mancher Maßnahmen mag schwer nachvollziehbar sein, es geht aber darum, Verbote einfach zu ignorieren.

Viele Menschen halten sich, wenn überhaupt nur an Regeln, um ein Bußgeld und nicht um eine Ansteckung zu vermeiden.

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