Neufrankenroda Christlicher Campingurlaub: Rund 900 Teilnehmer bei "Zeltstadt 2021"

Unter dem Motto "Mut:Ausbruch" hat am Freitagmorgen in Neufrankenroda im Landkreis Gotha die "Zeltstadt 2021" begonnen. Angereist sind nach Angaben der Veranstalter knapp 900 Camper aus ganz Deutschland. Bis zum 6. August verbinden sie Campingurlaub mit Angeboten rund um den christlichen Glauben. Neben Bibelarbeiten, Vorträgen und Gottesdiensten werden in der Zeltstadt zahlreiche Seminare angeboten.

Camper bauen in der Zeltstadt Neufrankenroda Zelte auf.
Rund 900 Menschen machen in diesem Jahr Urlaub in der "Zeltstadt". Bildrechte: MDR/Lisann Ruhe/Christusdienst

Alle Teilnehmer mussten bei Anreise einen negativen Coronatest vorlegen - auch Genesene und Geimpfte. Das sei eine Vorsichtsmaßnahme, um Covid-19-Infektionen zu vermeiden, hieß es. Auf Toiletten, in Duschräumen und dort wo der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann, muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden.

20. Auflage für "Zeltstadt"

Die Zeltstadt findet auf dem Gelände der Familienkommunität Siloah bereits zum 20. Mal statt. Im letzten Jahr musste sie wegen der Coronapandemie abgesagt werden. In den Vorjahren reisten etwa 2.400 Teilnehmer an. Die Zeltstadt ist ein Projekt des Vereins Christusdienst in Zusammenarbeit mit der Familienkommunität Siloah und dem Gemeindedienst der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM).

Die Teilnehmer der Zeltstadt leben als Selbstversorger in eigenen Zelten, Wohnwagen und Wohnmobilen. Sie sind aufgeteilt in Dörfern zu etwa 80 bis 100 Bewohnern. Verkaufswagen, Hofladen, Bistro und Café bieten Möglichkeiten zum Versorgen. Etwa 250 ehrenamtliche Mitarbeiter sind für die Organisation und das Programm zuständig. Ein Leitungsteam habe die Zeltstadt ein Jahr vorbereitet, hieß es.

Zeltstadt Neufrankenroda
Die Camper können Angebote rund um den christlichen Glauben nutzen - Bibelarbeiten, Vorträge, Gottesdienste. Bildrechte: MDR/Lisann Ruhe/Christusdienst

Die Familienkommunität Siloah ist eine christliche Lebensgemeinschaft. Sie hat ein 200 Hektar großes ehemaliges Rittergut zu einem Erlebnisbauernhof mit Wirtschaftsbetrieb und Campingplatz ausgebaut. Zum Gelände gehören nach eigenen Angaben Obstplantagen, ökologisch bewirtschaftete Ackerflächen, Weiden für Zebu-Rinder und Werkstätten.

Quelle: MDR THÜRINGEN/dr

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten regional | 30. Juli 2021 | 14:00 Uhr

2 Kommentare

astrodon vor 7 Wochen

"Gebettet" werden Sie allerhöchsten im Bettenhaus. Beten steht
bei solchen Veranstaltungen ziemlich weit im Hintergrund. Gemeinschaft, Besinnung, "Entschleunigung" sind da eher auf den vorderen Plätzen. Leider haben Sie zu dieser Thematik ganz offensichtlich keine Ahnung. Was Sie aber nicht hindert hier zu kommentieren. Auch als Atheist dürfen Sie gern mal an so etwas teilnehmen, Ihrer Bildung und Sozialkompetenz kann es nur förderlich sein.

Atheist vor 7 Wochen

Oje, die armen Kinder, statt Spiel und Spaß ....wird gebettet.

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