Hochwasser und Dürren Thüringen will sich auf extremes Wetter besser vorbereiten

Für den Fall, dass Hitzewellen, Überschwemmungen und heftige Gewitter künftig zunehmen, will Thüringen vorbereitet sein. Die Landesregierung hat ein Eckpunktepapier für den Umgang mit wenig Wasser beschlossen. Zudem wurde ein Konzept zur Vorsorge für unterwetterartige Regenfälle diskutiert.

Feuerwehrmänner auf einem überfluteten Grundstück.
Anfang Juni war unter anderem der Wartburgkreis besonders heftig von Starkregen betroffen. Die Feuerwehr war an Dutzenden Stellen gefragt. Bildrechte: Paul-Philipp Braun/MDR

Thüringen will sich besser auf extreme Wetterereignisse wie Hochwasser und Dürren vorbereiten. Das Kabinett hat dazu ein sogenanntes Eckpunktepapier für den Umgang mit wenig Wasser beschlossen. Demnach sollen Experten von Landesbehörden unter anderem ermitteln, wie viel Wasser künftig zur Verfügung stehen wird, wie die Talsperren besser gesteuert werden können und wie die Wasserabgabe angepasst werden kann.

Mehr Rückhaltebecken für Hochwasser in Thüringen

Darüber hinaus hat das Kabinett über ein Konzept zur Vorsorge für unterwetterartige Regenfälle diskutierte. Hier sollen unter anderem Kommunen unterstützt werden, um Wasserwehren mit Technik auszurüsten oder Rückhalteflächen für Hochwasser zu schaffen. Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) sagte, durch die klimatischen Veränderungen würden Extremwettereignisse zunehmen. Teils gebe es zu viel, teils zu wenig Wasser. Das stelle das Land vor große Herausforderungen.

Quelle: MDR THÜRINGEN/mm

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 13. Juli 2021 | 15:00 Uhr

5 Kommentare

Jedimeister Joda vor 10 Wochen

Hatten wir im Dagoba System auch schon. Ihr wollt jetzt Gegenmaßnahmen einleiten. Ich gebe zu bedenken, daß bis die Gegenmaßnahmen greifen mindestens ein Erdenjahrzehnt vergangen ist. Ich glaube mit deutscher Gründlichkeit wären auch noch paar Tage mehr drin. Bis die Maßnahmen greifen sind weitere Hochwässer gelaufen. Besserung kaum in Sicht. Euer Problem ist der Klimawandel, den ihr seit Jahren verneint. Und ein anderes Handycap habt ihr auch. Der Physiker Harald Lesch nennt es Hochwasserdemenz, es ist eine schwere Krankheit. Ihr seid gierig unvernünftig und auch nicht die Hellsten. Ihr dauert mich. Joda viele Grüße aus dem ll Dagobasystem

MarvinS vor 10 Wochen

Da stehen viele sinnvolle Maßnahmen drin.
Nur leider bräuchte es die größten Veränderungen bei den Menschen selbst, um vermehrte Wetterextreme durch den Klimawandel abzuwenden.

Tamico161 vor 10 Wochen

… und immer schön die Wettervorhersage des MDR folgen, die wissen am besten wie es gestern war!

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