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CoronaKaufhauskonzern in Thüringen klagt gegen 2G-Regel im Einzelhandel

von MDR THÜRINGEN

Stand: 17. Dezember 2021, 14:09 Uhr

Die 2G-Regel im Einzelhandel beschäftigt nun auch das Thüringer Oberverwaltungsgericht (OVG). Wie eine Gerichtssprecherin MDR THÜRINGEN sagte, hat ein Kaufhaus-Konzern Klage eingereicht. Zuvor hatte das OVG Niedersachsen die 2G-Regel im Einzelhandel gekippt. Sie sei "nicht notwendig und auch nicht mit dem allgemeinen Gleichheitsgrundsatz vereinbar", hieß es zur Begründung.

Noch gilt in Thüringens Läden: Geimpft oder genesen. Bildrechte: MDR/Karina Heßland-Wissel

Der Beschluss ist laut Oberverwaltungsgericht Lüneburg nicht anfechtbar. Geklagt hatte nach Angaben eines Anwalts die Kaufhauskette Woolworth.

IHK Erfurt: Einzelhandel kein Infektionsort

Für die Hauptgeschäftsführerin der IHK Erfurt Cornelia Haase-Lerch ist das Urteil eine Bestätigung dafür, dass der Einzelhandel kein Infektionsort ist. Es sei gut und richtig, dass die Ungleichbehandlung in dieser Weise benannt wurde, sagte Haase-Lerch. Die Schutzmaßnahmen der Händler reichten aus. Der Schlussstrich unter 2G im Einzelhandel müsse auch in Thüringen neu diskutiert werden.

3G-Weihnachtsshoppen wie hier in Hannover - darauf drängen auch Thüringer Einzelhändler. Bildrechte: dpa

Quelle: MDR/NDR (dvs)

Dieses Thema im Programm:MDR THÜRINGEN - Das Radio | Nachrichten | 17. Dezember 2021 | 08:00 Uhr