Trump ist Kandidat für den Friedensnobelpreis
Donald Trump will den Friedensnobelpreis. Bildrechte: Collage dpa

Auf eigenen Wunsch Trump für Friedensnobelpreis nominiert

Japans Ministerpräsident Abe hat US-Präsident Trump für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Nach Informationen der japanischen Zeitung "Asahi" hatte Trump darum gebeten. Inzwischen begründete Trump auch, warum er den Preis verdient habe.

Trump ist Kandidat für den Friedensnobelpreis
Donald Trump will den Friedensnobelpreis. Bildrechte: Collage dpa

Japans Ministerpräsident Shinzo Abe hat US-Präsident Donald Trump für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Wie die japanische Zeitung "Asahi" berichtet, hat Abe Trump nach dem historischen Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un im vergangenen Jahres nominiert. Abe sei damit einer Bitte aus Washington nachgekommen.  

Trump: Habe den Preis verdient

Shakehands zwischen Kim Jong Un und Donald Trump in Singapur
Nordkoreas Staatschef Kim und US-Präsident Trump beim historischenTreffen am 11. Juni 2018 in Singapur. Bildrechte: imago/ZUMA Press

Trump hatte am Sonnabend auf einer Pressekonferenz gesagt, er habe von Abe die "allerschönste Kopie" eines fünfseitigen Nominierungsschreibens erhalten.

Er sieht darin die Würdigung seiner Abrüstungsverhandlungen mit Nordkorea. Die Nordkoreaner hätten noch vor kurzem Raketen über Japan abgefeuert. Jetzt fühlten sich die Japaner sicher. Trump sagte wörtlich: "Das habe ich gemacht."

Trump: Mehr geleistet als Obama

Zugleich sagte Trump, er verdiene den Friedensnobelpreis auch für seine Bemühungen um Frieden in Syrien. Er habe mindestens soviel geleistet wie sein Vorgänger Barack Obama. "Der wusste noch nicht einmal wofür. Er war gerade 15 Sekunden da und hat den Nobelpreis bekommen", sagte Trump und beklagte: "Ich werde ihn wohl nie bekommen."

Obama erhielt den Friedensnobelpreis 2009 für seine Initiativen um atomare Abrüstung und Aussöhnung mit der islamischen Welt. Laut den Regeln des Nobelkomitees kann jeder amtierende Staats- und Regierungschef Kandidaten für den Friedensnobelpreis vorschlagen. Namen und sonstige Informationen über erfolglose Vorschläge bleiben 50 Jahre lang unter Verschluss.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 17. Februar 2019 | 13:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 17. Februar 2019, 13:17 Uhr