Drohnen Spione, Angreifer und Helfer

Eine israelische Kampfdrohne des Typs Heron TP steht im Jahr 2016 auf dem Militärflughafen Tel Nof bei Gedera, Israel.
Die Drohne vom Typ Heron ist eine allwetterfähige Aufklärungsdrohne des israelischen Herstellers Israel Aerospace Industries (IAI). Neben den israelischen Luftstreitkräften nutzen weltweit acht weitere Staaten die Heron-Drohne, darunter auch Deutschland. Bildrechte: dpa
Eine israelische Kampfdrohne des Typs Heron TP steht im Jahr 2016 auf dem Militärflughafen Tel Nof bei Gedera, Israel.
Die Drohne vom Typ Heron ist eine allwetterfähige Aufklärungsdrohne des israelischen Herstellers Israel Aerospace Industries (IAI). Neben den israelischen Luftstreitkräften nutzen weltweit acht weitere Staaten die Heron-Drohne, darunter auch Deutschland. Bildrechte: dpa
Wing Loong I Aufklährungs- und Kampfdrohne und dazugehörige Geschosse, 2016
Die chinesische Kampfdrohne Wing Loong I bei der Luftfahrtmesse Airshow China 2016 im südchinesischen Zhuhai. Die Drohne kann zur Aufklärung genutzt werden, aber auch mit Geschossen für Kampfeinsätze bestückt werden. Bildrechte: dpa
US Kampfdrohne X47-B
Neben Israel sind US-Unternehmen führend in der Drohnen-Technologie. Das US-Militär setzt seit Jahren Drohnen zur Aufklärung und Bekämpfung etwa islamistischer Kämpfer im Nahen und Mittleren Osten ein. Der Einsatz ferngesteuerter Killer-Drohnen ist umstritten. Hier die neuentwickelte US-Kampfdrohne X47-B, ein sogenannter Pfeilpflügler mit Fast-Schallgeschwindigkeit. Das Experimentalkampfflugzeug kann schwer bewaffnet werden, in der Luft betankt werden und von Flugzeugträgern starten und dort auch landen. Bildrechte: dpa
Eine US-Drohne des Typs MQ-1 Predator
Die bekannteste US-Kampfdrohne ist die MQ-1 Predator vom Hersteller General Atomics. Sie wird seit Mitte der 90er-Jahre zur militärischen Aufklärung eingesetzt, kam u.a. auch 2017 beim G7-Gipfel in Hamburg zum Einsatz. Weit bekannter und umstrittener sind die Missionen der Predator-Drohne zur gezielten Tötung von Menschen etwa in Afghanistan oder im Irak. Es soll Hunderte solcher Einsätze gegeben haben. Bildrechte: dpa
Drohne vom Typ Euro Hawk
Angesichts der Bedeutung der Drohnen-Technologie versuchte Deutschland, mit europäischen Partnern eine eigene Drohne zu bauen - "Euro Hawk". Das Projekt entwickelte sich zum Desaster und Millionengrab. Nach zahllosen Pannen wurde die Entwicklung auf Eis gelegt, die Bundeswehr mietete israelische Drohnen an. Hier eine Euro-Hawk Drohne 2011 auf dem bayerischen Luftwaffenstützpunkt Manching. Bildrechte: dpa
Paketdrohne
Für die zivile Nutzung von Drohnen gibt es erste Tests in der Logistik. Drohnen könnten Pakete oder Eilfracht schneller zustellen. Bildrechte: dpa
Rettungsschwimmer testen am Strand auf der Insel Usedom einen sogenannten Rettungscopter.
Auch als "fliegendes Auge" sind verschiedene zivile Einsatzgebiete für Drohnen möglich. Etwa zur Überwachung von Stränden als Hilfe für Rettungsschwimmer. Hier ein sogenannter Rettungscopter auf der Ostseeinsel Usedom. Bildrechte: dpa
Zwei Männer stehen an einem Wegrand und bespühen mit Hilfe einer Drohne ein Feld.
Auch in der Landwirtschaft gibt es Anwendungsgebiete für Drohnen. Unbemannte Drohnen können Pflanzenschutzmittel über die Felder versprühen. Bildrechte: IMAGO
Eine Passagier-Drohne Volocopter 2x steht am Stand von Intel bei der Digitalisierungsmesse Cebit.
Verschiedene Hersteller planen bereits den Einsatz von Drohnen als "Flug-Taxis". Der Volocopter für zwei Personen bei der Digitalmesse Cebit sorgte für einiges Aufsehen und soll bald in Serie gehen. Bildrechte: dpa
Ein Mann sitzt in der Passagier-Drohne Volocopter 2x am Stand von Intel bei der Digitalisierungsmesse Cebit.
Blick in der Passagier-Kabine der Drohne Volocopter 2x bei der Cebit in Hannover. Bildrechte: dpa
Animation einer überdimensionalen Drohne mit vier Propellern, an der eine Art Autorumpf hängt.
Zukunftsmusik: Animation einer Drohne mit vier Propellern, an der eine Art Auto hängt, das dann am Boden den letzten Abschnitt zum Ziel autonom weiterfahren kann. Bildrechte: Italdesign
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US Kampfdrohne X47-B
Neben Israel sind US-Unternehmen führend in der Drohnen-Technologie. Das US-Militär setzt seit Jahren Drohnen zur Aufklärung und Bekämpfung etwa islamistischer Kämpfer im Nahen und Mittleren Osten ein. Der Einsatz ferngesteuerter Killer-Drohnen ist umstritten. Hier die neuentwickelte US-Kampfdrohne X47-B, ein sogenannter Pfeilpflügler mit Fast-Schallgeschwindigkeit. Das Experimentalkampfflugzeug kann schwer bewaffnet werden, in der Luft betankt werden und von Flugzeugträgern starten und dort auch landen. Bildrechte: dpa