Polizisten sperren den Rathausplatz in Augsburg ab
Es gab am Dienstag eine Serie von Bombendrohungen. Hier die Absperrung vor dem Rathaus in Augsburg - dort gab es inzwischen Entwarnung. Bildrechte: dpa

Sechs Rathäuser evakuiert Entwarnung nach Bombendrohung gegen Rathäuser

Bundesweit hat es am Dienstag Bombendrohungen gegen kommunale Behörden gegeben. Am Morgen wurden in sechs Städten Rathäuser evakuiert, darunter in Chemnitz. Am Mittag gab es Entwarnung. Es wurde kein Sprengstoff gefunden.

Polizisten sperren den Rathausplatz in Augsburg ab
Es gab am Dienstag eine Serie von Bombendrohungen. Hier die Absperrung vor dem Rathaus in Augsburg - dort gab es inzwischen Entwarnung. Bildrechte: dpa

Nach Bombendrohungen sind am Dienstagvormittag in sechs deutschen Städten Rathäuser vorübergehend geräumt worden. Die Polizei bestätigte Einsätze in Augsburg, Kaiserslautern, Göttingen, Rendsburg, in Neunkirchen sowie in Chemnitz. Am Mittag gab es dann in allen Fällen Entwarnung.

Die Gewaltdrohungen gingen nach ersten Informationen per E-Mail ein. Einsatzkräfte kontrollierten in den Städten auch das Umfeld der Rathäuser . Konkrete Hinweise auf Sprengstoff wurden bis zum Mittag nicht gefunden. Auch zum Absender der Drohung wurde bislang nichts bekannt.

Entwarnung am Mittag

Das Chemnitzer Rathaus wurde von mehr als 50 Beamten mit Sprengstoffspürhunden durchsucht. Dabei wurden keine verdächtigen Gegenstände gefunden. Die Sperrung wurde am Mittag aufgehoben. Gegen 11 Uhr hatte Göttingen als erste Stadt Entwarnung gemeldet und das Rathaus wieder freigegeben. Danach folgten die anderen Kommunen.

Umfangreiche Vorsichtsmaßnahmen

In Chemnitz war das Rathaus am Vormittag evakuiert und der Marktplatz weiträumig abgeriegelt worden. Etwa 200 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Nach MDR-Informationen suchte ein Spürhund im Rathaus nach Sprengstoff - fand aber nichts.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 26. März 2019 | 09:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 26. März 2019, 09:22 Uhr