Tsunami-Warnung aufgehoben Erdbeben im Süden der Philippinen

Im Süden der Philippinen hat es ein schweres Erdbeben gegeben. Die Behörden lösten zunächst eine Tsunami-Warnung aus, die auch für den Norden Indonesiens galt. Diese wurde inzwischen aber wieder aufgehoben.

Im Süden der Philippinen hat es ein schweres Erdbeben gegeben. Die US-Erdbebenwarte USGS sprach zunächst von einer Stärke von 7,2. Später korrigierte sie ihre Angaben und erklärte, der Erdstoß habe eine Stärke von 6,9 gehabt.

Das Tsunami-Warnzentrum für den Pazifik warnte vor "gefährlichen Tsunami-Wellen" an der Südküste der Philippinen sowie im Norden Indonesiens. Betroffen waren zehn Provinzen. Die Menschen sollten sich von Stränden fern halten. Küstenbewohner sollten sich ins Landesinnere zurückziehen.

Wellen nicht so hoch wie befürchtet

Nach wenigen Stunden wurde die Tsunami-Warnung allerdings wieder aufgehoben. Nach Angaben des Instituts für Vulkanologie und Seismologie der Philippinen erreichten die Wellen nach dem Beben eine Höhe von 30 bis 80 Zentimeter. Zunächst war mit Wellen bis zu einem Meter gerechnet worden.

Laut dem Institut für Vulkanologie und Seismologie der Philippinen lag das Epizentrum des Bebens 162 Kilometer südöstlich der Gemeinde Governor Generoso in der Provinz Davao Oriental. Meldungen über Schäden oder Verletzte gibt es bislang nicht.

Viele Tote durch Tsunami auf Indonesien

Vor einer Woche hatte eine Tsunami-Flutwelle nach einem Vulkanausbruch die indonesischen Inseln Sumatra und Java getroffen. Mindestens 430 Menschen kamen ums Leben, knapp 1.500 Menschen wurden verletzt. Dutzende Menschen werden noch vermisst.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 29. Dezember 2018 | 06:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 29. Dezember 2018, 10:59 Uhr