Menschen tummeln sich am Bondi Beach in Sydney.
Die Hitze treibt in Sydney die Menschen in Scharen an den Bondi Beach. Bildrechte: dpa

Australien Hitze lässt Flüsse austrocknen und Straßen schmelzen

Über 48 Grad Celsius am Tag und knapp 36 in der Nacht: Australien wird derzeit von einer extremen Hitzewelle heimgesucht. Im Fluss Darling starben massenweise die Fische. In New South Wales schmolz eine Autobahn.

Menschen tummeln sich am Bondi Beach in Sydney.
Die Hitze treibt in Sydney die Menschen in Scharen an den Bondi Beach. Bildrechte: dpa

Australien wird derzeit von einer ungewöhnlich extremen Hitzewelle heimgesucht. Im Bundesstaat New South Wales im Südosten des Landes wurden nach Angaben des staatlichen Wetteramtes Temperaturen von über 48 Grad Celsius gemessen.

Fast 36 Grad in der Nacht

Auch in den Nächten kühlt es kaum noch ab. Im ostaustralischen Noona wurden in der Nacht zu Freitag 35,9 Grad Celsius gemessen. Damit sei der Rekord für die heißeste Nacht aller Zeiten gebrochen worden, sagte der Klimaforscher Blair Trewin vom staatlichen Wetteramt dem Nachrichtensender ABC News.

Flüsse trocknen aus

In dem Videostandbild sind tote Fische am Ufer des Darling Rivers in Australien zu sehen.
Im Darling starben massenweise die Fische. Bildrechte: dpa

Wegen der tagelangen Hitze, die auch für australische Verhältnisse ungewöhnlich ist, verendeten im längsten Fluss des Landes, dem Darling, massenweise die Fische. Doch nicht nur Tiere und Menschen leiden unter der esxtremen Hitze. Nahe der Stadt Wauchope in New South Wales schmolz nach Berichten der Lokalzeitung "The Argus" teilweise der Belag einer Autobahn.

Hitzestau über dem Kontinent

Nach Angaben von Meteorologen sollte sich die Wetterlage zum Wochenende zwar entspannen, jedoch gebe es Hinweise, dass die Thermometer auch in den kommenden Tagen wieder auf Höchstwerte klettern könnten.

Das Büro für Meteorologie der australischen Regierung macht primär einen Hitzestau über dem australischen Inland für die Backofen-Temperaturen verantwortlich. Derartige Hitzewellen seien für Australien nicht selten. Klimaforscher sehen allerdings bereits Auswirkungen des Klimawandels.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 18. Januar 2019 | 16:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 20. Januar 2019, 11:26 Uhr

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4 Kommentare

20.01.2019 22:47 Bummi 4

zu Volksmund. Warum hältst du nicht einfach den Mund, wenn du nicht weißt, wovon du redest. Dein ausgeschmücktes Halbwissen stellt nicht die Volksmeinung da und wenn du den Klimawandel abstreitest beweist das nur, dass du ein Ignorant bist.

20.01.2019 19:21 Werner 3

Wikipedia: "Die Kleine Eiszeit war eine Erdabkühlung, die im Zuge großer Vulkanausbrüche und der Reduzierung der Sonneneinstrahlung durch einen Ascheschleier in der Stratosphäre mit regionalen und zeitlichen Schwerpunkten weltweit auftrat und für Europa, Nordamerika, Russland und China und auch für Arktis und Antarktis (in letzterer durch polare Eisbohrkerne) NACHGEWIESEN ist.
Wir brauchen wieder mal einen ordentlichen, von Menschen gemachten Vulkanausbruch, um das Klima zu retten. Zur Not mit paar, vom Nahost-Plattmachen übrig gebliebenen Bomben, bissel nachhelfen. Außerdem haben die Menschen, die früher nur mit Holz geheizt haben, das auch hinbekommen. Wir schaffen das! Als Erstes hab ich meinen Ofen reaktiviert, und zeige nicht nur dem Gasanbieter die Lange Nase, dem Betrühhcher, sondern helfe beim Retten mit- als Klima-Aktivist. Nicht Rumdiskutieren- mit gutem Beispiel voran gehen, und einfach festlegen, was zu tun ist: Holzhacken.

19.01.2019 16:22 H.E. 2

Auch bei uns in Karlsruhe sind schon Teile von Autobahnen aufgrund der Hitze geschmolzen.

19.01.2019 15:46 Volksmund 1

Das haben die schon immer jedes Jahr um die Zeit dort! Mal ein paar Wochen eher, mal eben später... Zitat Leserzuschrift bei HG zu "Meteorologen erwarten mehrwöchige sibirische Kältewelle in DEU":
"Alle Rechenmodelle laufen auf Superkälte hinaus ... als ob der Klimakiller CO2 im Winter nicht mehr Relotius-Treibhaus spielen könnte! Was für eine Bestätigung, dass uns die Lüglinken linken wo es nur geht. Sie spielen uns Klimamodelle vor, die moderne Fata Morganas sind. Hauptsache, der Bürger als Teil eines Volkes ist völkisch schuld und darf dann Menschen aufnehmen, die vor dem behaupteten zerstörten Klima fliehen. ...."
;-)