Tewolde Gebremariam, Vorstandsvorsitzender von Ethiopian Airlines, am Absturzort eines Flugzeugs
Der Vorstandsvorsitzende der Ethiopian Airlines, Tewolde Gebremariam, steht am Absturzort in den Trümmern der Boeing 737. Bildrechte: dpa

157 Menschen sterben Ethiopian Airlines: Auch Deutsche unter den Opfern des Flugzeugabsturzes

Beim Absturz einer Boeing 737 in Äthiopien sind alle 157 Menschen an Bord gestorben. Nach Angaben der Fluggesellschaft sind unter den Opfern auch fünf Deutsche. Die Maschine war auf dem Weg von Addis Abeba nach Nairobi.

Tewolde Gebremariam, Vorstandsvorsitzender von Ethiopian Airlines, am Absturzort eines Flugzeugs
Der Vorstandsvorsitzende der Ethiopian Airlines, Tewolde Gebremariam, steht am Absturzort in den Trümmern der Boeing 737. Bildrechte: dpa

Beim Absturz einer Passagiermaschine in Äthiopien sind alle 157 Menschen an Bord ums Leben gekommen. Die betroffene Airline Ethiopian Airlines erklärte, es gebe keine Überlebenden.

Zahlreiche Europäer an Bord

Unter den Opfern sind demnach auch fünf Deutsche und weitere Europäer. Die Passagiere hätten 33 Nationalitäten gehabt. Insgesamt seien 149 Passagiere und acht Crew-Mitglieder an Bord gewesen. Das Bundesaußenministerium bestätigte deutsche Todesopfer, nannte aber keine genauen Zahlen.

Äthiopiens Regierungschef Abiy Ahmed sprach den Angehörigen via Twitter sein Beileid aus: "Wir möchten den Familien von denen, die heute auf einem planmäßigen Ethiopian-Airlines-Flug nach Nairobi in Kenia ihr Leben verloren haben, unser tiefes Mitgefühl aussprechen."

Absturzursache unklar

Die Maschine befand sich demnach auf einem Linienflug zwischen Addis Abeba und Kenias Hauptstadt Nairobi und stürzte etwa 50 Kilometer südöstlich der Hauptstadt ab. Zur Ursache war zunächst nichts bekannt. Der Funkkontakt zu der Maschine sei wenige Minuten nach dem Start am Sonntagmorgen abgebrochen, erklärte die Airline.

Nach Angaben von Airline-Chef Tewolde Gebremariam habe der erfahrene Pilot Probleme gemeldet und um Erlaubnis gebeten, nach Addis Abeba zurückzukehren. Die Flugsicherung habe die Freigabe dafür erteilt. Laut der Flugüberwachungs-Webseite Flightradar24 schwankte die Geschwindigkeit während des Steigflugs.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 10. März 2019 | 10:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. März 2019, 04:49 Uhr