Ein junger Mann waten am 06.09.2017 in Mexiko-Stadt (Mexiko) mit seinem Fahrrad durch das Wasser einer überfluteten Straße.
Schon bevor Sturm "Katia" auf Land traf, hat er in Mexiko zu Überschwemmungen geführt. Bildrechte: dpa

Hurrikan "Katia" tötet in Mexiko mindestens zwei Menschen

Wirbelsturm "Katia" hat in Mexiko mindestens zwei Menschen das Leben gekostet. Mehr als 230 Häuser sind zerstört. Schlimm für rund 900 Menschen - aber insgesamt waren die Sturmschäden geringer als befürchtet.

Ein junger Mann waten am 06.09.2017 in Mexiko-Stadt (Mexiko) mit seinem Fahrrad durch das Wasser einer überfluteten Straße.
Schon bevor Sturm "Katia" auf Land traf, hat er in Mexiko zu Überschwemmungen geführt. Bildrechte: dpa

Während der Süden von Mexiko noch mit den Folgen des schweren Erdbebens kämpft, hat Wirbelsturm "Katia" im Osten des Landes mindestens zwei Menschen das Leben gekostet. Der Hurrikan traf am Freitagabend (Ortszeit) in Tecolutla im Bundesstaat Veracruz auf die mexikanische Atlantikküste.

"Katia" traf als Wirbelsturm der Kategorie eins auf Land, wurde in der Nacht zum Samstag aber zum Tropensturm herabgestuft. Der Sturm brachte kräftigen Regen mit sich. Bei einem dadurch ausgelösten Erdrutsch in Xalapa, der Hauptstadt des Bundesstaates Veracruz, starben zwei Menschen, wie Zivilschutzchef Luis Felipe Puente im Fernsehsender Televisa sagte.

Schäden geringer als erwartet

Durch Überschwemmungen an zwei Flüssen im Bundesstaat Veracruz seien 235 Häuser zerstört worden, 900 Bewohner seien davon betroffen. Allerdings seien die Schäden insgesamt geringer als erwartet, sagte Puente. Das US-Hurrikan-Zentrum hatte zuvor vor "lebensbedrohlichen Überschwemmungen und Schlammlawinen, insbesondere in bergigen Regionen" gewarnt.

In Tecolutla begutachteten die Bewohner am Samstag die Schäden. Bäume waren entwurzelt, vor allem einfach gebaute Häuser waren schwer beschädigt. Der in Erwartung des Sturms abgeschaltete Strom wurde wieder eingeschaltet.

Unterdessen stieg die Zahl der nach dem Erdbeben im Süden Mexikos im geborgenen Toten auf 61. Es gab mehr als 200 Verletzte. Soldaten, Polizisten und Helfer lieferten sich im Erdbebengebiet einen Wettlauf mit der Zeit, um Überlebende des Bebens aus den Trümmern zu bergen.

Über dieses Thema berichtet MDR AKTUELL auch im: Radio | 09.09.2017 | 9:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 09. September 2017, 19:46 Uhr

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