Müsli.
Rossmann hat verschiedene Müslisorten für Kinder und Babys zurückgerufen. Bildrechte: colourbox

Lebensmittelwarnung Rossmann ruft Maiswaffeln und Baby-Müsli zurück

Die Drogeriemarktkette Rossmann ruft Maiswaffeln und Baby-Müsli zurück. Auch für Lebensmittel anderer Händler wurde eine Warnung ausgesprochen.

Müsli.
Rossmann hat verschiedene Müslisorten für Kinder und Babys zurückgerufen. Bildrechte: colourbox

Die Drogeriemarktkette Rossmann ruft mehrere Lebensmittel wegen möglicher Gesundheitsgefahren zurück. In verschiedenen Maiswaffelprodukten könnten Metallsplitter enthalten sein. Auch Baby-Müsli ruft der Händler zurück.

Apfelstielreste im Müsli

Betroffen seien die salzigen Maiswaffeln der Marke Genuss Plus und Maiswaffeln mit Meersalz von Enerbio. Konkret handle es sich um die Genuss-Plus-Waffeln mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 1. Oktober und 22. November, sowie um die Enerbio-Waffeln mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 29. Oktober und 7. Dezember. Die Produkte seien in allen Bundesländer verkauft worden.

Für das Baby-Müsli und das Kinder-Früchtemüsli der Marke Babydream konnte Rossmann nicht ausschließen, dass Teile von Apfelstielen enthalten sind. Die Baby-Müsli-Packungen mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 18. Dezember und dem Kinder-Früchtemüsli mit dem Datum 19. Dezember wurden den Angaben zufolge in Baden-Württemberg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt verkauft.

Krankmachende Bakterien in der Wurst

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit warnte zudem vor anderen Produkten. Unter anderem in Sachsen-Anhalt und Thüringen wurde die 100-Gramm-Packung Schinken-Rotwurst der Firma Franz Wiltmann GmbH & Co. KG mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 8. März verkauft. Die Wurst wird wegen krankmachender Bakterien zurückgerufen.

Zudem besteht eine Warnung für das Produkt Turnips Pickles (Rüben-Essig-Wasser-Salz) mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum September 2019. In dem 2.900-Gramm-Glas wurde das potenziell erbgutverändernde, krebserregende Rhodamin B festgestellt. Das Produkt wurde unter anderem in Sachsen-Anhalt verkauft.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 23. Februar 2019 | 07:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2019, 08:56 Uhr