Paradise in Kalifornien Anwohner kehren erstmals in Waldbrandgebiet zurück

Erstmals seit dem verheerenden Waldbrand im kalifornischen Paradise mit mehr als 80 Toten durften Anwohner ihre zerstörten Häuser begutachten. Die Erlaubnis galt zunächst jedoch nur für 24 Stunden.

Nach dem Ende der verheerenden Waldbrände in Nordkalifornien sind am Mittwoch erstmals Anwohner in Teile der zerstörten Ortschaft Paradise zurückgekehrt. Eine Sprecherin des Bezirks Butte County sagte, man warne die Anwohner vor Giftstoffen und anderen gefährlichen Folgen des Feuers. Die ausgebrannten Gebiete seien ohne Strom, Wasser und Telefonnetz.

Gefährlichster Waldbrand der Geschichte

Die Brände waren am 8. November ausgebrochen und am 25. November vollständig unter Kontrolle gebracht worden. Nachdem das Feuer überstanden war, folgten seit letzter Woche Regen und Überschwemmungen. Dies hatte die Rückkehr vieler Anwohner weiter verzögert und zu zusätzlichen Evakuierungen geführt.

Paradise vor und nach "Camp Fire"

Paradise Kalifornien vor dem Waldbrand Camp Fire
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Paradise Kalifornien vor dem Waldbrand Camp Fire
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Paradise Kalifornien nach dem Waldbrand Camp Fire
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Das sogenannte Camp-Feuer hatte Anfang November im Norden Kaliforniens gewütet und vor allem den Ort Paradise hart getroffen. Es war der Brand mit den meisten Toten in dem US-Westküstenstaat seit Beginn der Aufzeichnungen. Mehr als 18.000 Gebäude brannten ab.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 25. November 2018 | 18:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 06. Dezember 2018, 10:43 Uhr

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