Polizisten stehen vor einem Kaufland in Leipzig.
Polizisten vor dem Kaufland in Leipzig. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Leipzig-Reudnitz Einkaufszentrum wegen verdächtiger Person evakuiert

Die Polizei in Leipzig hat am Freitagabend ein Einkaufszentrum im Leipziger Stadtteil Reudnitz durchsucht. Zuvor hatte eine Anruferin eine auffällige Person gemeldet. Diese wurde bei den Durchsuchungen aber nicht gefunden und der Einsatz in der Nacht beendet.

Polizisten stehen vor einem Kaufland in Leipzig.
Polizisten vor dem Kaufland in Leipzig. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Im Leipziger Stadtteil Reudnitz ist am Freitagabend ein Kaufland-Einkaufszentrum evakuiert und von der Polizei durchsucht worden. Wie die Polizei mitteilte, war zuvor ein Hinweis eingegangen. Eine Anruferin sprach von einer verdächtigen Person, die möglicherweise eine Straftat begehen könnte. Sie habe sich auffällig verhalten und sei auffällig gekleidet gewesen.

Mutmaßlich Verdächtiger nicht gefunden

Gegen 0:30 Uhr in der Nacht meldete die Polizei schließlich, dass der Einsatz beendet sei. Der mutmaßlich verdächtige Mann sei nicht gefunden worden. Die 32-Jährige habe sich im Verhalten des Mannes möglicherweise getäuscht, so die Polizei. Es werde dennoch weiter nach ihm ermittelt. Wer sachdienliche Hinweise geben könne, sei aufgerufen sich bei der Polizei zu melden.

Ganzes Gebäude wurde abgesucht

Die Polizei hatte im gesamten Gebäude nach dem mutmaßlich verdächtigen Mann gesucht. 50 Beamte seien im Einsatz gewesen. Auch ein Sprengstoffsuchhund wurde bei der Durchsuchung des Einkaufszentrums eingesetzt.

Während des Einsatzes waren auch umliegende Straßen gesperrt worden. Der Bereich zwischen Täubchenweg, Dresdner Straße und Breite Straße, wo sich das Kaufland befindet, war nicht befahrbahr. Der Nahverkehr wurde umgeleitet.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 10. August 2018 | 21:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. August 2018, 01:03 Uhr