Helfer bergen eine Leiche nach einer Überschwemmung in Rio
Mindestens zehn Menschen kamen durch die Überschwemmungen in Rio ums Leben. Bildrechte: dpa/AP Photo/Silvia Izquierdo

Starke Regenfälle Mindestens zehn Tote bei Überschwemmungen in Rio

Schwere Regenfälle haben im brasilianischen Rio de Janeiro zu Überschwemmungen und Erdrutschen geführt. Mindestens zehn Menschen kamen ums Leben.

Helfer bergen eine Leiche nach einer Überschwemmung in Rio
Mindestens zehn Menschen kamen durch die Überschwemmungen in Rio ums Leben. Bildrechte: dpa/AP Photo/Silvia Izquierdo

In Rio de Janeiro sind durch Unwetter mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Wie die Behörden mitteilten, wurden nach heftigen Regenfällen mehrere Straßen überschwemmt. Die Wassermassen hatten Schlammlawinen ausgelöst sowie Bäume und Autos mitgerissen.

Allein drei Tote seien in einem von Schlammmassen verschütteten Taxi gefunden worden. Zudem wurden zwei Schwestern und ihr Nachbar durch einen Erdrutsch im Armenviertel Morra da Babilonia getötet. Ein weiterer Mann starb, weil er offenbar von seinem Motorrad gestürzt und von den Wassermassen fortgerissen worden war.

Notstand ausgerufen

Der Bürgermeister rief den Notstand für die Millionenstadt aus. Am schwersten betroffen war der Süden von Rio de Janeiro mit dem bekannten Viertel Copacabana und einigen Favelas. In einigen Gebieten fiel der Strom aus. Bereits im Februar waren in Rio durch schwere Unwetter mehrere Menschen ums Leben gekommen.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 10. April 2019 | 03:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 10. April 2019, 12:20 Uhr