Eine Frau betrachtet im Kunsthaus Apolda Avantgarde die Lithografie ''Interieur et nuit'' (1969) in der Ausstellung ''Joan Miro - Poetische Welten''.
Stimmungsvoll: Die Lithografie "Interieur et nuit" von 1969. Bildrechte: dpa

Kunst Kunsthaus Apolda zeigt Grafiken von Miró

In seiner diesjährigen Sommerschau zeigt das Kunsthaus 71 Grafik-Arbeiten des Malers, der zu den bedeutendsten Vertretern der Moderne zählt. Die Ausstellung wird zwei Monate lang zu sehen sein.

Eine Frau betrachtet im Kunsthaus Apolda Avantgarde die Lithografie ''Interieur et nuit'' (1969) in der Ausstellung ''Joan Miro - Poetische Welten''.
Stimmungsvoll: Die Lithografie "Interieur et nuit" von 1969. Bildrechte: dpa

Das Kunsthaus Apolda zeigt zu seiner diesjährigen Sommerschau grafische Arbeiten des spanischen Malers und Bildhauers Joan Miró. Unter dem Titel "Poetische Welten" sind insgesamt 71 klein- und großformatige Radierungen, Lithografien und Zeichnungen des Katalanen zu sehen, der zu den bedeutendsten Vertretern der modernen Malerei gehört. Die Ausstellung öffnet am Sonnabend und ist bis zum 16. September zu sehen.

Umfangreiches grafisches Werk

Die Arbeiten, die wie häufig bei Miró in den leuchtenden Primärfarben Rot, Gelb und Blau gehalten sind, stammen aus den 1930er- bis 1970er-Jahren. Miró hatte Lithografien und Radierungen in hohen Auflagen produziert. Das Werkverzeichnis seiner Druckgrafik umfasst mehr als 2.500 Arbeiten.

In Apolda werden auch einzelne Kunst-Bücher gezeigt, für die er Illustrationen geschaffen hat. Alle Stücke stammen aus der Kölner Galerie Boisserée. Dort sollen sie nach dem Ende der Schau in Apolda gezeigt werden, wie Kurator Johannes Schilling sagte.

Kunsthaus Apolda ist renommierter Ausstellungsort

Das 1995 eröffnete Kunsthaus Apolda gilt als einer der renommierten Ausstellungsorte in Thüringen. Zuletzt hatte es eine sechsmonatige Schau mit Arbeiten des Popart-Künstlers Andy Warhol gezeigt, die eigenen Angaben zufolge gut 19.000 Menschen besuchten.

Eine Frau geht im Kunsthaus Apolda Avantgarde zwischen den Radierungen ''Escalade vers la lune'' (l., 1969) und ''L' Exile noir'' (1969) in der Ausstellung ''Joan Miro - Poetische Welten''.
Die Radierungen "Escalade vers la lune" (links) und "L' Exile noir" stammen ebenfalls aus dem Jahr 1969. Bildrechte: dpa

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR THÜRINGEN JOUNAL | 13. Juli 2018 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 14. Juli 2018, 16:00 Uhr