Eine Pinnwand mit Vermisstenanzeigen vor einer Notunterkunft
Noch immer werden rund 130 Personen in Kalifornien vermisst. Bildrechte: dpa

Waldbrände in Kalifornien Behörden veröffentlichen Liste mit 130 Vermissten

Im von verheerenden Waldbränden geplagten Kalifornien werden noch immer 130 Menschen vermisst. Die Zahl der Todesopfer ist inzwischen auf 59 gestiegen.

Eine Pinnwand mit Vermisstenanzeigen vor einer Notunterkunft
Noch immer werden rund 130 Personen in Kalifornien vermisst. Bildrechte: dpa

Bei den verheerenden Waldbränden in Kalifornien ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 59 gestiegen. Nach Angaben der Polizei wurden in der von den Flammen zerstörten Kleinstadt Paradise im Norden des US-Bundesstaats die Leichen von acht weiteren Opfern gefunden. Damit sei die Zahl der Opfer des sogenannten "Camp Fire" auf mindestens 56 angestiegen.

Bei einem anderen Waldbrand hunderte Kilometer weiter südlich in der Gegend um den Prominentenwohnort Malibu sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen.

Angehörige von Vermissten zu DNA-Abgabe aufgerufen

Die kalifornischen Behörden veröffentlichten zudem eine Liste mit 130 Vermissten. Die meisten von ihnen stammen aus Paradise. Bei der Suche nach Opfern durchkämmten in der Kleinstadt 461 Einsatzkräfte mit Hilfe von 22 Leichenspürhunden die verwüstete Gegend.

Zugleich lief die Identifizierung bereits geborgener Leichen. Die Polizei rief die Menschen dazu auf, von Donnerstag an DNA-Proben abzugeben, wenn sie vom Tod eines Angehörigen ausgehen.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 15. November 2018 | 08:15 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 15. November 2018, 11:29 Uhr