Der Wirbelsturm Florence wütet im US-Bundesstaat North Carolina.
Der Wirbelsturm "Florence" schiebt eine gewaltige Welle vor sich hin und droht den US-Bundesstaat North Carolina zu überfluten. Bildrechte: dpa

Wirbelsturm Mindestens fünf Tote durch "Florence"

Im Osten der USA sorgt der Hurrikan "Florence" für heftige Böen, extreme Regenfälle und Fluten. Durch den Wirbelsturm sind inzwischen mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. In Asien wütet der Taifun "Mangkhut".

Der Wirbelsturm Florence wütet im US-Bundesstaat North Carolina.
Der Wirbelsturm "Florence" schiebt eine gewaltige Welle vor sich hin und droht den US-Bundesstaat North Carolina zu überfluten. Bildrechte: dpa

Der Wirbelsturm "Florence" ist mit Wucht auf die Südostküste der USA getroffen. Nach Polizeiangaben gibt es im US-Bundesstaat North Carolina inzwischen mindestens fünf Todesopfer. So starben eine Mutter und ihr Baby, als ein Baum auf ihr Haus stürzte.

Hunderte Menschen warten darauf, aus ihren überfluteten Häusern gerettet zu werden. Nach Angaben des Stromversorgers Duke Energy waren Hunderttausende Menschen in North und South Carolina ohne Strom.

"Es wird noch Tage weitergehen"

Die ersten Ausläufer des Wirbelsturms waren am Freitagmorgen nahe Wilmington auf Land getroffen. Der Hurrikan hatte sich zuletzt auf Windgeschwindigkeiten von 150 Kilometer pro Stunde verlangsamt. Er wird deshalb voraussichtlich länger in der Region wüten. Der Gouverneur von North Carolina, Roy Cooper, sagte: "Wir wissen, dass es noch Tage weitergehen wird."

Sturm herabgestuft, gesamter Bundesstaat überflutet

Das staatliche Hurrikan-Zentrum erwartet, dass sich der Wirbelsturm über das Wochenende weiter abschwächt. Die Behörde stufte "Florence" am Samstagmorgen weiter herab, es ist kein Hurrikan mehr, sondern ein Tropensturm. Doch Meteorologen befürchten an den kommenden drei Tagen so viel Regen wie sonst in acht Monaten. Außerdem schiebt der Sturm eine Flutwelle vor sich her in Richtung Küste. Gouverneur Cooper warnte, dass fast der ganze Bundesstaat mehr als 60 Zentimeter unter Wasser stehen könnte.

Inzwischen haben an der US-Ostküste Hunderttausende Menschen ihre Wohnungen verlassen. Insgesamt waren eine Million Menschen aufgefordert worden, sich in Sicherheit zu bringen. Die Auswirkungen von "Florence" dürften auch die Bundesstaaten Alabama, Tennessee, Kentucky und West Virginia zu spüren bekommen.

Taifun "Mangkhut" trifft auf die Philippinen

Eine Frau sitzt während Regenfällen durch Taifun Mangkhut in einem Evakuierungszentrum
Ein Evakuierungszentrum auf den Philippinen. Bildrechte: dpa

Ein anderer Wirbelsturm wütet auf der anderen Seite der Erdkugel. Es handelt sich um den Taifun "Mangkhut", der inzwischen die philippinische Hauptinsel Luzon erreicht hat. Es gibt bereits drei Todesopfer.

Das Zentrum des Wirbelsturms traf am frühen Samstagmorgen auf den Ort Baggao in der Provinz Cagayan. Der Taifun entfaltete Windgeschwindigkeiten von bis zu 205 Kilometern pro Stunde.

Die Behörden haben etwa 800.000 Menschen aufgefordert, sich vor dem Sturm in Schutz zu bringen. Von den Auswirkungen des Taifuns werden nach jüngsten Schätzungen des Katastrophenschutzes mindestens fünf Millionen Menschen betroffen sein.

Das Rote Kreuz geht sogar von zehn Millionen Betroffenen aus. Die Wetterbehörde warnte, "Mangkhut" bringe starke Regenfälle, Sturm und in Küstengebieten Sturmfluten von etwa sechs Metern Höhe.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL FERNSEHEN | 14. September 2018 | 08:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 15. September 2018, 10:40 Uhr