Bukarest Ein Brand und seine Folgen

Der Brand am 30. Oktober 2015 im Bukarester Musikclub "Colectiv" gilt als beispiellose Tragödie in Rumänien. Er forderte 64 Tote, die Regierung musste zurücktreten.

Rumänische Demonstranten 2015 in Bukarest
Nach dem Brandunglück kam es zu tagelangen Protesten. Nach Meinung der Demonstranten hatten nicht nur die Clubbesitzer geschlampt, sondern auch die staatlichen Behörden. Der Protest richtete sich gegen Korruption und Behördenschlamperei im Allgemeinen. Am 4. November 2015 trat der rumänische Premier Victor Ponta zurück. Das Brandunglück war der Tropfen, der bei seinen Kritikern das Fass zum Überlaufen brachte. Bildrechte: dpa
Eine verletzte Person wird aus einem Krankwagen transportiert, mehrere Sanitärer helfen dabei.
Die Staatsanwaltschaft wirft den drei Eigentümern des Clubs fahrlässige Tötung und Körperverletzung vor. Funken eines Feuerwerks auf der Bühne hatten die Schallisolierung in Brand gesetzt, in nur einer Minute stand der gesamte Konzertsaal in Flammen. Im Saal brach Panik aus, auf dem Weg zur einzigen offenen Tür wurden zahlreiche Menschen niedergetrampelt, andere wurden durch den Rauch des Feuers bewusstlos und verbrannten. Der Prozess gegen die Betreiber ist noch nicht abgeschlossen. Bildrechte: dpa
Rumänische Demonstranten 2015 in Bukarest
Nach dem Brandunglück kam es zu tagelangen Protesten. Nach Meinung der Demonstranten hatten nicht nur die Clubbesitzer geschlampt, sondern auch die staatlichen Behörden. Der Protest richtete sich gegen Korruption und Behördenschlamperei im Allgemeinen. Am 4. November 2015 trat der rumänische Premier Victor Ponta zurück. Das Brandunglück war der Tropfen, der bei seinen Kritikern das Fass zum Überlaufen brachte. Bildrechte: dpa
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