Osteuropa

Entdeckungen am Ufer der Wolga

Die Wolga gilt den Russen als Mutter aller Flüsse. Mit einer Länge von 3530 Kilometern ist die Wolga der größte Strom Europas. Und sie ist ein Mythos, in zahlreichen Liedern oder Gemälden beschrieben und gemalt, wie von Ilja Repin über die Wolgatreidler. Bevor die Wolga im 16. Jahrhundert zum Strom des Russischen Reiches wurde, war sie ein Vielvölkerstrom.

Leben an der Wolga
Tetjuschi Anlegestelle am Wolgahafen. Der Ort entstand bereits Mitte des 16 Jh. Als Wachposten Tetjuschskaja Sastawa, vermutlich benannt nach einem tatarischen Feudalherren. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Leben an der Wolga
Die Nutzung der Wolga ermöglichte den Aufstieg Moskaus und des russischen Reiches. Der mächtige Fluss wurde als Verkehrsader zum Transport von Pelzen und Rohstoffen genutzt, die anliegenden Gebiete wurden erobert, Siedlungen, Kirchen und Klöster entstanden.  Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Leben an der Wolga
Am Ufer liegen unzählige Städte, viele Sehenswürdigkeiten und  Weltkulturerbestätten der UNESCO. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Leben an der Wolga
Schon seit Jahren beliebt: Kreuzfahrten auf der Wolgau. Gefahren wird mit Flussschiffen, die in DDR Werften gebaut wurden, wie die 1961 gebaute  Panfjorow. Die in Wismar, Boizenburg oder Roßlau gefertigten unverwüstlichen Schiffe werden von den Russen liebevoll "Die Deutschen" genannt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Leben an der Wolga
Die meisten der Schiffe wurden nach russischen Prominenten, Schriftstellern oder Politikern benannt. Fjodor Ivanowitsch Panfjorow (gest. 1960 in Moskau)  war ein russischer Schriftsteller, der unter anderem Romane über die Kollektivierung der Landwirtschaft schrieb. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Leben an der Wolga
Wolgaschiff-Kapitän Dmitri Anatoljewitsch (Mitte) ist seit 15 Jahren auf den Schiffen der Wolga unterwegs. In der Saison wird durchgearbeitet ohne Pause. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Leben an der Wolga
Seit 2014 ist die "Panfyorov" auf den Strecken Kasan– Uljanowsk, Kasan– Kostroma und Kasan – Samara im Einsatz. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Leben an der Wolga
Die Wolga wird für den Binnenschiffverkehr und den Tourismus genutzt. Schon vor dem Fall des eisernen Vorhangs war eine Reise auf der Wolga ein Traumziel für viele DDR Bürger. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Leben an der Wolga
Die Wolgainsel Swijaschsk ist einer der geheimnisvollsten Orte am Strom. Die Klosterstadt wurde von Iwan dem Schrecklichen innerhalb von vier Wochen erbaut. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Leben an der Wolga
Die Kirche ist die drittälteste Russlands und nur aus Holz ohne einen einzigen Nagel gefertigt. Hier steht noch die Holzbank auf der schon Iwan der Schreckliche saß. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Leben an der Wolga
Die Touristenschiffe legen heute an den Weltkulturerbestätten wie Bolgar an.  Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Leben an der Wolga
Wer die Säule umschreitet, dessen Wünsche werden erfüllt - so ein Mythos, der sich unter Touristen hartnäckig hält. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Leben an der Wolga
Moschee in Bolgar. Bolgar, heute eine Kleinstadt, gehörte früher zum Reich der Wolgabulgaren, das zwischen dem 7. und 15. Jahrhundert existierte. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Leben an der Wolga
Das besondere Highlight: die weiße Moschee mit 88 Säulen und zwei Minaretten  beeindruckt die Touristen. Weliki Bolgar ist  anerkanntes Weltkulturerbe der UNESCO und so ist es selbstverständlich, dass die großen Wolgaschiffe hier anlegen.
Muslimische Baudenkmäler aus dem 13. und 14. Jahrhundert sind bis heute erhalten. Bolgar war früher islamisches Zentrum in Russland.
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Leben an der Wolga
Die Moschee wird gern von Touristen besucht. Darüber freuen sich Einheimische wie Dania Shapirowa, die hier ihre Backwaren verkauft. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Leben an der Wolga
Tetjuschi Anlegestelle am Wolgahafen. Der Ort entstand bereits Mitte des 16 Jh. Als Wachposten Tetjuschskaja Sastawa, vermutlich benannt nach einem tatarischen Feudalherren. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Leben an der Wolga
Der Kuibyschewer Stausee ist der flächenmäßig größte Europas und die Wolga hier an ihrer breitesten Stelle 43 km breit. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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