Terroranschläge in Russland

Wohnhaus-Explosion in Moskau 1999
Ende 1999: Der Konflikt zwischen Moskau und der abtrünnigen Kaukausrepublik Tschetschenien spitzt sich zu: Innerhalb weniger Wochen explodieren mehrere Bomben in Wohnhäusern im Nordkaukasus und Moskau. Über 300 Menschen kommen ums Leben. Etwa hier in Moskau am 13. September, als eine Detonation einen ganzen Wohnblock einstürzen lässt und 130 Menschen in den Tod reißt. Der damalige Ministerpräsident Wladmir Putin macht Islamisten aus dem Nordkaukausus für diesen "Terrorismus" verantwortlich. Wenige Tage später marschiert das russische Militär in Tschetschenien ein. Wer die Anschläge verübt hat, ist bis heute umstritten. Bildrechte: dpa
Wohnhaus-Explosion in Moskau 1999
Ende 1999: Der Konflikt zwischen Moskau und der abtrünnigen Kaukausrepublik Tschetschenien spitzt sich zu: Innerhalb weniger Wochen explodieren mehrere Bomben in Wohnhäusern im Nordkaukasus und Moskau. Über 300 Menschen kommen ums Leben. Etwa hier in Moskau am 13. September, als eine Detonation einen ganzen Wohnblock einstürzen lässt und 130 Menschen in den Tod reißt. Der damalige Ministerpräsident Wladmir Putin macht Islamisten aus dem Nordkaukausus für diesen "Terrorismus" verantwortlich. Wenige Tage später marschiert das russische Militär in Tschetschenien ein. Wer die Anschläge verübt hat, ist bis heute umstritten. Bildrechte: dpa
Leichen der Opfer des Geiseldramas in Beslan liegen 2004 im Hof des Leichenschauhauses in Wladikawkas.
Die chaotische Aktion wird zum Desaster. Über 330 Menschen sterben durch das Feuer von Geiselnehmern, Sicherheitskräften und Explosionen, deren Auslöser bis heute umstritten sind. Die "Mütter von Beslan" erheben in der Folge schwere Vorwürfe gegen die überforderten Einsatzkräfte. Bildrechte: dpa
Notfallhelfer vor dem Flughafen Moskau-Domodedowo, 2011
24. Januar 2011, wieder Moskau: Am internationalen Flughafen Domodedowo sprengt sich ein Attentäter in die Luft und reißt 34 Menschen mit in den Tod. Nach diesem Anschlag erhöht die Polizei die Sicherheitsmaßnahmen. An allen Eingängen zu Flughäfen, U-Bahn, Theatern und Kinos werden Metalldetektoren aufgestellt. Bildrechte: dpa
Anschlag auf die Metro in St.Petersburg (3. April 2017)
Am 3. April 2017 trifft es zum ersten Mal Sankt Petersburg. Bei einer Explosion in der Metro sterben nach offiziellen Angaben 14 Menschen. Eine weitere Bombe kann entschärft werden. Bei dem Selbstmordattentäter soll es sich nach Behördenangaben um einen in Kirgistan geborenen russischen Bürger handeln.
(Über dieses Thema berichtete MDR Aktuell auch im TV: 04.04.2017 | 19:30 Uhr.)
Bildrechte: imago/Russian Look
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Einige zum Teil verletzte Soldaten haben das Stahlwerk verlassen Bildrechte: Reuters
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Mehr als 260 Soldaten, unter ihnen etwa 50 Schwerverletzte, haben das Asow-Stahlwerk verlassen. Sie wurden in russisch kontrollierte Gebiete gebracht. Im Werk sollen sich noch immer mehrere Hundert Soldaten befinden.

Di 17.05.2022 14:52Uhr 00:54 min

https://www.mdr.de/nachrichten/welt/osteuropa/video-ukraine-soldaten-verlassen-asow-stahlwerk-mariupol-100.html

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