Ukraine-Krieg Ticker vom Montag: Amnesty International prüft Berichte aus Butscha

Amnesty International geht Berichten über mutmaßliche Gräueltaten in Butscha nach. Auch die Diskussion über ein Energie-Embargo flammt wieder auf. Knapp 2.700 Menschen sind nach ukrainischen Angaben am Sonntag aus besonders umkämpften ukrainischen Städten in Sicherheit gebracht worden. Die aktuellen Ereignisse zum Krieg in der Ukraine im Ticker.

Blick durch eine zerstörte Windschutzscheibe nach schweren Kämpfen zwischen russischen und ukrainischen Streitkräften in Butscha, nahe Kiew.
Zerschossene Scheiben eines Autos in Butscha Bildrechte: dpa

Die Berichterstattung aus der Ukraine ist derzeit schwierig, da wegen der Kämpfe kaum noch unabhängige Medienvertreter im Land sind. Informationen kommen vor allem von der ukrainischen Regierung und dem Verteidigungsministerium aus Russland, die allerdings kaum unabhängig verifiziert werden können.

23:09 Uhr | Mehr als 1.550 Zivilisten aus Mariupol geholt

Aus Mariupol sind nach ukrainischen Angaben mehr 1.550 Zivilisten geholt worden. Die Evakuierungen seien heute erfolgt, teilte Vize-Ministerpräsidentin Iryna Wereschtschuk mit. Demnach wurden insgesamt 2.405 Menschen entlang der Route eines humanitären Korridors in Sicherheit gebracht, die von Mariupol zu der unter ukrainischer Kontrolle stehenden Stadt Saporischschja führt. Davon kämen 1.553 aus Mariupol selbst, die anderen aus anderen Orten in der massiv umkämpften Gegend.

Aus Mariupol seien die Menschen mithilfe privater Fahrzeuge gelangt, die es in der Gegend noch gebe, ergänzte Wereschtschuk. Ein Konvoi aus sieben Bussen, der Bewohner herausbringen solle, könne noch immer nicht in die Stadt fahren.

22:33 Uhr | Russland fordert ukrainisches Militär in Mariupol zur Kapitulation auf

Russland hat die ukrainischen Streitkräfte in der umkämpften Hafenstadt Mariupol erneut aufgefordert, ihre Waffen niederzulegen. Die Bataillone der ukrainischen Streitkräfte und die ausländischen Söldner sollten an diesem Dienstagmorgen über einen Korridor sicher die Stadt in Richtung der von Kiew kontrollierten Gebiete verlassen können, sagte der Generalmajor Michail Misinzew vom russischen Verteidigungsministerium. "Allen, die ihre Waffen niederlegen, wird das Leben garantiert", sagte er.

An diesem Dienstag solle erneut versucht werden, auch Zivilisten und ausländische Bürger aus der Stadt am Asowschen Meer in Sicherheit zu bringen, sagte er. In den vergangenen Tagen habe die ukrainische Seite immer wieder verhindert, Menschen aus Mariupol herauszubringen. Überprüfbar waren die Angaben von unabhängiger Seite nicht.

22:19 Uhr | Helfer des Roten Kreuzes festgehalten

Westlich der ukrainischen Stadt Mariupol sind offenbar Helfer des Roten Kreuz von russischen Kräften festgesetzt worden. Das Team des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) sollte Menschen aus Mariupol herausbringen. IKRK-Sprecherin Caitlin Kelly teilte mit, die Helfer seien aufgehalten worden, "als sie humanitäre Hilfe leisteten, um einen sicheren Korridor für Zivilisten zu schaffen". Das Gebiet wird von Russland kontrolliert. Auf die Frage, wer die Helfer festhält, lautete die Antwort "die Polizei". Mariupol ist seit Wochen von jeglicher Versorgung abgeschnitten und wird von den russischen Streitkräften heftig beschossen. Die Lage in der Stadt ist katastrophal.

Für die bewegende Geschichte über das Schicksal ihrer ukrainischen Mutter, die aus Mariupol stammte, wurde Natascha Wodin mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2018 ausgezeichnet. Die Gedanken im folgenden Audio hat sie zum Krieg.

Natascha Wodin, 2017 3 min
Bildrechte: IMAGO
3 min

Für die bewegende Geschichte über das Schicksal ihrer ukrainischen Mutter, die aus Mariupol stammte, wurde Natascha Wodin mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2018 ausgezeichnet. Diese Gedanken hat sie zum Krieg:

MDR KULTUR - Das Radio Mi 30.03.2022 16:06Uhr 03:03 min

https://www.mdr.de/kultur/literatur/natascha-wodin-gedanken-zum-Krieg-gegen-die-ukraine-100.html

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Audio

22:10 Uhr | USA: Russland vor Verlegung Zehntausender Soldaten in Ostukraine

Die USA gehen davon aus, dass Russland seine Truppen im Osten der Ukraine aufstockt. Zehntausende Soldaten sollten offenbar dorthin verlegt werden, sagt der nationale Sicherheitsberater Jake Sullivan.

21:52 Uhr | USA wollen neue Sanktionen in dieser Woche bekanntgeben

Die US-Regierung will in dieser Woche neue Sanktionen gegen Russland bekanntgeben. Das teilt der nationale Sicherheitsberater der USA, Jake Sullivan, mit. Zudem wollten die USA der Ukraine in den kommenden Tagen weitere militärische Hilfen zusagen.

21:40 Uhr | Russland kündigt Pressekonferenz zu Butscha an

Ein Hund streift um zerstörte Häuser und russische Militärfahrzeuge.
Zerstörte Häuser in Butscha Bildrechte: dpa

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hat zu dem Fund einer Vielzahl von Leichen in der ukrainischen Ortschaft Butscha für den Abend eine Pressekonferenz seines UN-Botschafters in New York angekündigt. Es würden Beweise vorgelegt, die die "wahre Natur jener Ereignisse zeigen, die jetzt in der Stadt Butscha unsere westlichen Partner versuchen, als Zeugnisse von Kriegsverbrechen der Russischen Föderation auszulegen", sagte er.

Die Ukraine hat der russischen Armee ein Massaker an Zivilisten in Butscha in der Nähe der ukrainischen Hauptstadt Kiew vorgeworfen.

21:26 Uhr | Eurogruppen-Chef: Sind für weitere Sanktionen gegen Russland bereit

Die Mitgliedsländer der Euro-Zone sind nach Worten von Eurogruppen-Chef Paschal Donohoe bereit, die Sanktionen gegen Russland zu verschärfen. Zudem stehe die Euro-Zone parat, dem ukrainischen Volk zu helfen, sagt Donohoe nach einem Finanzministertreffen in Luxemburg. Die Minister der Eurogruppe hätten aber noch nicht über die Details der möglichen Strafmaßnahmen beraten.

21:15 Uhr | Ukraine befürchtet "massiven Angriff" auf Region Luhansk

Die russischen Streitkräfte bereiten nach ukrainischen Angaben einen "massiven Angriff" auf die Truppen in der östlichen Region Luhansk vor. Es werde Ausrüstung und Treibstoff gebracht sowie die Truppen verstärkt, teilte der Gouverneur der Region, Serhij Gaidaj, mit. "Wir glauben, dass sie sich auf einen massiven Angriff vorbereiten." Die Bombardements würden immer dichter.

20:48 Uhr | Russische Botschaft geht von Verschlechterung der Beziehungen aus

Die Ausweisung russischer Diplomaten wird die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland nach Ansicht der russischen Botschaft in Berlin weiter "verschlechtern". Sie schrieb am Abend bei Telegram: "Die unbegründete Reduzierung des diplomatischen Personals der russischen Vertretungen in Deutschland wird den Raum für die Aufrechterhaltung des Dialogs zwischen unseren Ländern verengen, was zu einer weiteren Verschlechterung der deutsch-russischen Beziehungen führen wird."

18:55 Uhr | Berlin weist russische Diplomaten aus

Die Bundesregierung hat 40 russische Diplomaten zu in Deutschland "unerwünschten Personen" erklärt. Es handle sich um Angehörige der russischen Botschaft, "die hier in Deutschland jeden Tag gegen unsere Freiheit, gegen den Zusammenhalt unserer Gesellschaft gearbeitet haben", teilte Außenministerin Annalena Baerbock mit. Werden Diplomaten zu unerwünschten Personen erklärt, kommt dies einer Ausweisung gleich.

18:46 Uhr | Selensyj attackiert erneut Merkel

Wolodymyr Selenskyj, Präsident der Ukraine, besucht die Stadt in der Nähe von Kiew und spricht mit einem alten Mann.
Präsident Wolodymyr Selenskyj in Butscha Bildrechte: dpa

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat der früheren Bundeskanzlerin Angela Merkel erneut vorgeworfen, einen Beitritt der Ukraine zur Nato verhindert zu haben. Bei den Entscheidungen auf dem Nato-Gipfel 2008 in Bukarest hätten Merkel und der damalige französische Präsident Nicolas Sarkozy sich von Russland beeinflussen lassen.

Gestern hatte Selenskyj Merkel zu einem Besuch in Butscha aufgefordert, um sich das Unheil mit eigenen Augen anzusehen. Merkel hatte daraufhin über eine Sprecherin ausrichten lassen, dass sie zu ihren Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Nato-Gipfel 2008 stehe, und zugleich betont, dass sie Bemühungen unterstütze, den russischen Angriffskrieg in der Ukraine zu beenden. Selenskyj sagte nun: "Ich denke, sie hat mein Signal sehr gut verstanden."

17:50 Uhr | Bürgermeister: Mariupol zu 90 Prozent zerstört

Ein Mädchen geht an einem zerstörten Wohnbloch in Mariupol vorbei.
Ein zerstörter Wohnblock in Mariupol Bildrechte: dpa

Nach wochenlanger Belagerung durch russische Streitkräfte ist die ukrainische Hafenstadt Mariupol nach Angaben des Bürgermeisters fast vollständig zerstört. "Die traurige Nachricht ist, dass 90 Prozent der Infrastruktur in der Stadt zerstört sind und 40 Prozent nicht wiederhergestellt werden können", sagte Wadym Boitschenko. Rund 130.000 Menschen seien nach wie vor in der Stadt eingeschlossen. Vor Beginn des Krieges lebten rund 500.000 Menschen in Mariupol am Asowschen Meer.

17:37 Uhr | Neue Artillerieangriffe auf Charkiw

Eine ältere Frau hält Tassen in den Händen, als sie in einem Keller ihres Hauses sucht Schutz vor dem Raketenbeschuss des russischen Militärs zu finden
Eine ältere Frau sucht im Keller Schutz während eines Raketenbeschusses in Charkiw Bildrechte: dpa

Der ukrainische Generalstab verzeichnet weiter russische Artillerieangriffe auf die belagerte Großstadt Charkiw in der Ostukraine. Auch bestehe die Wahrscheinlichkeit von Luft- und Raketenangriffen auf zivile Ziele in Charkiw, teilte der Generalstab in Kiew mit.

Zudem habe Russland die Luftabwehr für seine Truppen in der Region und für die Stadt Belgorod auf russischer Seite der Grenze verstärkt. In Belgorod war vergangene Woche ein Tanklager in Flammen aufgegangen, russische Quellen sprachen von Beschuss durch zwei ukrainische Helikopter.

17:25 Uhr | Historiker geht von weiteren Kriegsverbrechen aus

Der Historiker Jan Claas Behrends geht davon aus, dass Butscha kein Einzelfall ist. Der Wissenschaftler vom Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung in Potsdam sagte MDR AKTUELL, wenn die ukrainische Armee weitere Gebiete zurückerobere, könnte sie unter Umständen ähnliche Zustände vorfinden. Das Beispiel Mariupol zeige, dass es sich nicht um einzelne Fehlschläge der russischen Armee handle. Behrends betonte, beim Niederwalzen ganzer Stadtteile handle es sich nur noch um das Verbreiten von Terror. In der Vergangenheit habe Russland solche Kriegsverbrechen bereits begangen, etwa in Afghanistan, Tschetschenien und Georgien.

17:10 Uhr | Gazprom-Tochter kommt unter Treuhandverwaltung

Die Bundesnetzagentur wird nach Angaben von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck vorübergehend als Treuhänderin für die Gazprom Germania eingesetzt. Wie Habeck ankündigte, wird eine entsprechende Anordnung noch heute im Bundesanzeiger veröffentlicht. Hintergrund sind demnach unklare Rechtsverhältnisse sowie der Verstoß gegen die Meldepflicht im Rahmen der Außenwirtschaftsverordnung.

16:49 Uhr | Steinmeier räumt Fehler in Russland-Politik ein

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat erstmals eigene Fehler und Irrtümer in der Politik gegenüber Russland eingeräumt. Steinmeier sagte: "Mein Festhalten an Nord Stream 2, das war eindeutig ein Fehler. Wir haben an Brücken festgehalten, an die Russland nicht mehr geglaubt hat und vor denen unsere Partner uns gewarnt haben." Eine bittere Bilanz sei auch, mit der Errichtung eines gemeinsamen europäischen Hauses, in das Russland einbezogen werde, gescheitert zu sein. "Wir sind gescheitert mit dem Ansatz, Russland in eine gemeinsame Sicherheitsarchitektur einzubinden.", sagte der Bundespräsident.

16:30 Uhr | Litauen weist russischen Botschafter aus

Litauen fährt wegen des Kriegs in der Ukraine und der Enthüllungen möglicher Gräueltaten in der Umgebung von Kiew seine diplomatischen Beziehungen zu Russland zurück. Das Außenministerium in Vilnius wies den russischen Botschafter an, das baltische EU- und Nato-Land zu verlassen. Auch das russische Konsulat in der Hafenstadt Klaipeda müsse schließen, sagte Außenminister Gabrielius Landsbergis. Er kündigte zudem an, dass der litauische Botschafter in Moskau in Kürze nach Vilnius zurückkehren werde.

15:49 Uhr | Menschenrechtsorganisation prüft Ereignisse in Butscha

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International prüft derzeit die Berichte aus der ukrainischen Stadt Butscha, wonach hunderte Zivilisten durch die russische Armee getötet worden sein sollen. Sprecherin Janine Uhlmannsiek sagte MDR AKTUELL, die Vorwürfe passten ins Bild dessen, was man im Zuge der russischen Aggression in der Ukraine bereits gesehen habe. Amnesty habe dem russischen Militär bereits zahlreiche Kriegsverbrechen nachgewiesen. Dazu gehörten wahllose Angriffe auf zivile Infrastruktur wie Krankenhäuser und Wohnhäuser sowie der Einsatz von verbotener Streumunition.

Auch UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet forderte eine unabhängige Untersuchung des möglichen Massakers russischer Truppen in Butscha. Bachelet äußerte sich in Genf entsetzt über die Bilder toter Zivilisten auf den Straßen des Kiewer Vororts. Sie legten nahe, dass es sich um Kriegsverbrechen handle. Immer wieder wird das Geschehen in Butscha mit dem Massaker von Srebrenica verglichen, es ist vom "Srebrenica des 21. Jahrhunderts“ die Rede.

15:24 Uhr | Merkel verteidigt Nein zur Nato-Aufnahme der Ukraine

Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel hat trotz massiver Kritik des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj die Entscheidung verteidigt, den Antrag der Ukraine auf eine Nato-Mitgliedschaft abzulehnen. Eine Sprecherin Merkels sagte, die Bundeskanzlerin a.D. stehe zu ihren Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Nato-Gipfel 2008.

Zugleich erklärte die Sprecherin, angesichts der Gräueltaten in Butscha und anderen Orten unterstütze Merkel alle Bemühungen, Kiew zur Seite zu stehen und dem Krieg Russlands gegen die Ukraine ein Ende zu bereiten. Selenskyj hatte Merkel und Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy gestern aufgefordert, nach Butscha zu fahren und sich dort anzusehen, wozu die Politik der Zugeständnisse geführt habe.

14:36 Uhr | Rotes Kreuz kommt nicht nach Mariupol durch

Das Internationale Rote Kreuz hat erneut einen Versuch aufgegeben, in die schwer umkämpfte Hafenstadt Mariupol zu gelangen. Dies sei aus Sicherheitsgründen nicht möglich, teilte Sprecher Jason Straziuso mit. Bereits in den vergangenen Tagen mussten mehrfach Hilfskonvois umkehren, da vereinbarte Feuerpausen nicht eingehalten wurden. Russland und die Ukraine machen sich dafür gegenseitig verantwortlich. In Mariupol wird die humanitäre Lage immer angespannter, es fehlen unter anderem Wasser, Nahrungsmittel und Medikamente.

14:32 Uhr | Russland verschärft Einreisebestimmungen für "unfreundliche Länder"

Russland verschärft als Vergeltung für westliche Sanktionen die Einreisebestimmungen für Angehörige "unfreundlicher Länder". Präsident Wladimir Putin unterzeichnete ein Dekret, nach dem die bislang geltenden erleichterten Visa-Regeln für Bürger dieser Staaten aufgehoben werden.

Update: 13:53 Uhr | Sumy nicht mehr in russischer Hand

In der Region Sumy im Norden der Ukraine sind nach Angaben des dortigen Gouverneurs keine Städte oder Dörfer mehr in der Hand russischer Truppen. Die russischen Soldaten hätten sich weitgehend zurückgezogen und im großen Stil Ausrüstung zurückgelassen, sagte Dmytro Schywyzki im ukrainischen Fernsehen. Die eigenen Truppen versuchten, auch die verbliebenen russischen Einheiten zu vertreiben.

Update: 13:49 Uhr | Lawrow: Angriff auf Butscha ist erfunden

Der russische Außenminister Sergej Lawrow beschuldigt die Ukraine angesichts der Vorwürfe von Kriegsverbrechen, die Lage in der Stadt Butscha inszeniert zu haben. Es handele sich um einen "erfundenen Angriff" mit dem Ziel, Russland zu diskreditieren, sagt Lawrow laut der Nachrichtenagentur Tass. Die Bilder von Leichen seien von der Ukraine und westlichen Ländern über die sozialen Medien verbreitet worden.

Lawrow forderte zudem Großbritannien auf, seine Aufgaben im UN-Sicherheitsrat zu erfüllen. Das Land, das derzeit den Vorsitz des Gremiums hält, hat den russischen Antrag auf Einberufung einer Sicherheitsratssitzung bereits am heutigen Montag zurückgewiesen. Die Sitzung soll stattdessen am Dienstag stattfinden.

12:34 Uhr | Insider: Russland verzögert Daten zu Öl- und Gasproduktion

Eine dem russischen Energieministerium angegliederte Behörde liefert Insidern zufolge erstmals seit Jahren keine aktuellen Daten zur Öl- und Gasproduktion des Landes. Nach Angaben zweier Kunden wurde die eigentlich am 2. April zur Veröffentlichung anstehende monatliche Auswertung nicht bekanntgegeben – und das inmitten von Berichten über einen Produktionsrückgang nach dem Einmarsch in die Ukraine. Weder das Energieministerium noch die zuständige Analyseabteilung CDU TEK reagierten auf Bitten um Stellungnahme.

Letztere veröffentlicht die monatlichen Daten zur Öl- und Gasproduktion in der Regel am zweiten Tag eines jeden Monats. Die russische Nachrichtenagentur Interfax, die sich auf CDU TEK beruft, erklärte das Ausbleiben am Montag mit "technischen Problemen" des Datenanbieters.

12:15 Uhr | Faeser will Ukraine-Flüchtlinge besserstellen

Die Bundesregierung will Flüchtlinge aus der Ukraine besserstellen. Bundesinnenministerin Nancy Faeser sagte der Bild-Zeitung, die Grundleistungen für die Geflohenen sollten auf Hartz-IV-Niveau angehoben werden. Der Leistungssatz für einen alleinstehenden Asylbewerber liege derzeit bei 367 Euro pro Monat, der Hartz-IV-Satz bei 449 Euro.

Faeser verwies darauf, dass viele Geflüchtete gut qualifiziert seien. Für sie seien die Jobcenter daher bessere Ansprechpartner als die Sozialämter. Sie kündigte an, die Vorschläge beim Bund-Länder-Gipfel am Donnerstag durchsetzen zu wollen. Nach Angaben des Bundesinnenministeriums wurden in Deutschland bislang fast 307.000 Kriegsflüchtlinge erfasst.

12:01 Uhr | Habeck: Weitere Waffenlieferungen und Sanktionen werden kommen

Demonstrant hält Schild
Die Debatte um ein Energie-Embargo flammt in der deutschen Politik wieder auf. Bildrechte: IMAGO / NurPhoto

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck kündigte seine Unterstützung für weitere Waffenlieferungen ohne Einschränkungen sowie ein neues Sanktionspaket an. Die Lieferung von militärischem Gerät und Waffen sollte uneingeschränkt und in großem Umfang fortgesetzt werden. "Immer mit der Grenze, dass wir nicht selber Kriegspartei werden dürfen", erklärte Habeck. Deutschland sei eine Verpflichtung zu Waffenlieferungen eingegangen, die nicht abreißen dürfe. Dies gelte für die von seinem Haus zu erteilenden Ausfuhrgenehmigungen uneingeschränkt.

Habeck sagte weiter: "Wir haben gesehen, wo wir weitere russische Güter untersagen können und damit die russische Wirtschaft weiter destabilisieren und schwächen können". Er gehe davon aus, dass noch diese Woche ein fünftes Sanktionspaket kommen werde.

11:44 Uhr | Mehrere ukrainische Stützpunkte in der Nacht beschossen

Russische Truppen haben nach Angaben aus Moskau in der Nacht auf Montag weitere Kommandopunkte, Munitions- und Treibstofflager der ukrainischen Armee beschossen. Dabei seien auch zwei Abschussvorrichtungen von Flugabwehrsystemen des Typs Buk zerstört worden, sagte Generalmajor Igor Konaschenkow. Eines der Systeme stand demnach in Werchnjotorezke im ostukrainischen Gebiet Donezk.

Buk-Raketenwerfer zur Flugabwehr in Armjansk.
Buk-Raketenwerfer zur Flugabwehr in Armjansk. Bildrechte: dpa

Die russische Luftabwehr habe außerdem sechs ukrainische Drohnen abgeschossen. Konaschenkow nannte dazu Orte im Süden der Ukraine wie Mykolajiw und Cherson. Auf dem Flugplatz Balowne bei Mykolajiw seien drei ukrainische Hubschrauber getroffen worden. Die Angaben waren zunächst nicht unabhängig überprüfbar.

11:19 Uhr | Butscha: EU-Staatschefs fordern weitere Aufklärung

Nach den mutmaßlichen Gräueltaten im ukrainischen Butscha haben mehrere EU-Länder Aufklärung gefordert. Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki schlug eine internationale Kommission vor, um die Verbrechen zu untersuchen. Er sprach von einem blutigen Massaker und warf Russland Völkermord vor. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez sagte, der Internationale Strafgerichtsgerichtshof müsse sich mit dem Thema befassen. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach sich für neue Sanktionen gegen Russland aus.

Russland hingegen legte nach den Manipulationsvorwürfen gegen die Ukraine nach. Der russische Chefermittler Alexander Bastrykin kündigte offizielle Ermittlungen zu den Vorgängen an, die er als "Provokation" der Ukraine bezeichnete. Die Ermittlungen sollten auf der Grundlage eingeleitet werden, dass die Ukraine "absichtlich falsche Informationen" über die russischen Streitkräfte in Butscha verbreitet habe.

10:52 Uhr | Frauenhilfsorganisation warnt vor Gefahr der Ausbeutung von Ukrainerinnen

Die Frauenhilfsorganisation Solwodi hat vor der Gefahr der Ausbeutung geflüchteter Ukrainerinnen gewarnt. "Wir rechnen damit, dass in den kommenden Monaten deutlich mehr Frauen aus der Ukraine Unterstützung bei uns suchen werden", sagte die Solwodi-Vorsitzende Maria Decker dem Evangelischen Pressedienst.

Es sei zu befürchten, dass die Zwangslage von geflüchteten Frauen vereinzelt ausgenutzt werde, um diese in die Prostitution zu drängen oder sie als unbezahlte Arbeitskräfte in Privathaushalten auszunutzen.

10:39 Uhr | Arbeitsagentur-Chef: Ukraine-Flüchtlinge vielfach hoch qualifiziert

Flüchtlinge aus der Ukraine sind nach Einschätzung des Vorstandsvorsitzenden der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele, eine Bereicherung für den deutschen Arbeitsmarkt. "Das Qualifikationsniveau der ukrainischen Bevölkerung ist im internationalen Vergleich hoch", sagte er dem Berliner "Tagesspiegel". Es sei davon auszugehen, dass etwa jeder zweite Geflüchtete über eine akademische Ausbildung verfüge, entweder wissenschaftlich ausgebildet sei oder einen Fachschulabschluss besitze, der in etwa der dualen Ausbildung in Deutschland entspreche. "Bei der hohen Fachkräftenachfrage und dem großen Mangel an Arbeitskräften in Deutschland sind wir über jeden dankbar", sagte Scheele weiter.

In der vorigen Flüchtlingskrise von 2014/2015 sei das Hauptanliegen gewesen, Menschen rasch in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Diesmal möchte man die Menschen möglichst ausbildungsadäquat beraten und einstellen.

09:56 Uhr | Polen wirft Deutschland Behinderung weiterer Sanktionen vor

Polen wirft der Bundesregierung vor, maßgeblich härteren Sanktionen gegen Russland im Weg zu stehen. Deutschland sei der Haupthinderungsgrund für schärfere Maßnahmen, sagte der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki vor Journalisten. Für Ungarn gelte das nicht, das Land sei für Sanktionen. Morawiecki äußerte sich mit Blick auf den Wahlsieg des ungarischen Regierungschefs Viktor Orban, dem mangelnde Härte gegenüber Russlands angesichts der Invasion in der Ukraine vorgeworfen worden war.

09:31 Uhr | Debatte um Energie-Embargo flammt wieder auf

Nach den mutmaßlich russischen Gräueltaten in der Ukraine flammt die Diskussion über ein Energie-Embargo wieder auf. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck lehnte einen Importstopp für russische Gas- und Öllieferungen weiter ab. Er verwies im ZDF darauf, dass die Bundesregierung eine größere Unabhängigkeit anstrebt. Das gelinge aber nicht sofort.

Auch der außenpolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Nils Schmid, bezeichnete einen sofortigen Stopp als schwierig. Er plädierte bei MDR AKTUELL stattdessen dafür, die Waffenlieferungen an die Ukraine auszuweiten. Außerdem müssten Schlupflöcher bei bestehenden Sanktionen gegen Russland gefunden werden.

09:08 Uhr | Ukrainische Medien: Bislang 340 Leichen in Butscha geborgen

Nach dem Massaker in der Stadt Butscha bei Kiew sind ukrainischen Medienberichten zufolge deutlich mehr als 300 Leichen von Zivilisten geborgen worden. Bis Sonntagabend seien bereits 330 bis 340 leblose Körper eingesammelt worden, schrieb die Zeitung "Ukrajinska Prawda" am Montag unter Berufung auf einen Bestattungsdienst. Heute werde die Suche nach weiteren Opfern fortgesetzt. Einige Leichen seien in Hinterhöfen vergraben, hieß es.

08:13 Uhr | Odessa meldet weiteren Raketenangriff

Russische Truppen haben die südukrainische Hafenstadt Odessa nach Angaben der Regionalverwaltung in der Nacht zum Montag erneut mit Raketen angegriffen. Dies teilte die Behörde auf Facebook mit. Auch der Bürgermeister der rund 130 Kilometer entfernten Stadt Mykolajiw, Olexander Senkewytsch, meldete mehrere Raketenangriffe. Von russischer Seite gab es zunächst keine Bestätigung.

Einsatzkräfte der Feuerwehr kämpfen gegen ein Feuer in einer Ölraffinerie in Odessa.
Beschossene Ölraffinerie in Odessa. Bildrechte: IMAGO / Agencia EFE

Beide Regionen waren bereits am Wochenende mit Raketen angegriffen worden. Aus dem Verteidigungsministerium in Moskau hieß es dazu, von Schiffen und Flugzeugen aus seien eine Ölraffinerie und mehrere Treibstofflager in der Nähe Odessas beschossen worden.

07:46 Uhr | Zunehmend Anfeindungen gegen Russen und Ukrainer in Deutschland

Seit Beginn des Krieges in der Ukraine sehen sich offenbar auch in Deutschland immer mehr Menschen aus beiden Staaten Anfeindungen ausgesetzt. Seit Ende Februar verzeichneten die Behörden 308 antirussische Straftaten, darunter 15 Gewalttaten, wie Bundesinnenministerin Nancy Faeser der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte. Demnach wurden darüber hinaus 109 antiukrainische Straftaten registriert, davon 13 Gewalttaten. Die Bandbreite der Taten reiche von Sachbeschädigungen über Beleidigungen und Bedrohungen bis hin zu Körperverletzungen, hieß es. Vergleichszahlen gebe es nicht, da diese Straftaten erst seit Kriegsbeginn erfasst würden.

Faeser sagte, dass die Polizei diese Fälle im Blick habe und jeden Menschen hierzulande gleichermaßen schütze. "Dieser Konflikt darf nicht in unsere Gesellschaft hineingetragen werden. Wir erinnern immer daran: Das ist Putins verbrecherischer Angriffskrieg." Es sei nicht der Krieg der Menschen mit russischen Wurzeln, die in Deutschland wohnen.

07:39 Uhr | Grammys: Videobotschaft von Selenskyj

Per Video-Botschaft hat der ukrainische Präsident am Sonntagabend um Unterstützung für sein Land gebeten. "Was könnte gegenteiliger zu Musik sein als Krieg?", sagte Selenskyj bei der fast vierstündigen Gala. Er träume davon, dass die Menschen in den umkämpften ukrainischen Städten wieder frei leben könnten – bevor US-Sänger John Legend gemeinsam mit ukrainischen Musikerinnen vor Abbildungen der Landesfahne einen der Ukraine gewidmeten Song sang.

07:00 Uhr | Russland fordert Sitzung des UNO-Sicherheitsrates

Russland will sich gegen Vorwürfe von Kriegsverbrechen wehren. Der Vize-UN-Botschafter Dmitri Poljanskij teilte auf Twitter mit, Moskau habe eine Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats beantragt. Die russische Armee hatte sich kürzlich aus der Region um die ukrainische Hauptstadt Kiew zurückgezogen. Im Vorort Butscha wurden anschließend nach Angaben der ukrainischen Behörden hunderte Leichen von Zivilisten gefunden. Die Bilder und Videos aus dem Ort sorgten international für Entsetzen.

Die ukrainische Generalstaatsanwaltschaft kündigte Untersuchungen an. Russland warf der Ukraine vor, die Aufnahmen der Leichen inszeniert zu haben.

05:48 Uhr | Verkehrsverbindung zwischen Kiew und Tschernihiw wiederhergestellt

Der Transport von Hilfsgütern zwischen der nordukrainischen Stadt Tschernihiw und der Hauptstadt Kiew soll von diesem Montag an wieder möglich sein. Ab 10 Uhr werde die Route entlang der Autobahn in beide Richtungen wieder aufgenommen, schrieb Verwaltungschef Wjatscheslaw Tschaus in der Nacht zu Montag auf Telegram. Demnach gibt es eine Gewichtsbegrenzung von fünf Tonnen. Außerdem werde stellenweise mit Staus gerechnet.

05:27 Uhr | Tote und Verletzte in Charkiw

In der ostukrainischen Millionenstadt Charkiw wurden nach ukrainischen Angaben 34 Menschen durch russischen Beschuss verletzt. Mindestens sieben Menschen seien getötet worden, schrieb die Staatsanwaltschaft der Region auf Telegram. Unter den Verletzten waren demnach drei Kinder. In der westukrainischen Stadt Ternopil soll es einen Luftangriff gegeben haben. Die nordukrainische Stadt Tschernihiw ist nach Angaben des dortigen Bürgermeisters inzwischen zu 70 Prozent zerstört.

Russland bestätigte derweil mehrere Luftangriffe auf Militäreinrichtungen und Treibstofflager in Regionen Kiew und Mykolajiw. Unweit von Kiew sei in Wassylkiw ein Kontrollzentrum der Luftwaffenbasis zerstört worden, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums in Moskau, Igor Konaschenkow.

04:06 Uhr | UN: 1.400 Todesfälle von Zivilisten in der Ukraine bestätigt

Die UN haben seit dem Einmarsch russischer Truppen den Tod von 1.417 Zivilisten in der Ukraine dokumentiert. Unter ihnen waren 121 Kinder und Jugendliche, wie das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte in Genf mitteilte. Demnach gab es außerdem verifizierte Informationen über 2.038 Verletzte, darunter 171 Kinder und Jugendliche. In die Zahlen gingen alle bis einschließlich Samstag dokumentierten Fälle ein.

1.504 der Opfer stammten den Angaben aus den Regionen Donezk und Luhansk im Osten der Ukraine. Das Büro geht allerdings davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen erheblich höher sind: In einigen Orten, die schwer umkämpft sind, konnten demnach viele Berichte über zivile Opfer noch nicht bestätigt werden, darunter Mariupol und Irpin.

02:24 Uhr | Russische Truppen ziehen sich aus Region Sumy zurück

Russische Truppen sollen damit begonnen haben, sich aus der ostukrainischen Region Sumy zurückzuziehen. Es sei aber noch zu früh, um von einer Befreiung der Region zu sprechen, sagte der Chef der Gebietsverwaltung von Sumy, Dmytro Schywyzkyj, der Agentur Unian zufolge in der Nacht zu Montag in einer Videobotschaft.

In der vergangenen Woche war demnach eine größere Zahl russischer Truppen in der Region festgestellt worden, es habe viele Angriffe auch auf Zivilisten gegeben. Russische Militärfahrzeuge seien über einen Korridor von Kiew und Tschernihiw zurück Richtung Russland gebracht worden. Nun habe man dort viele zerstörte russische Panzer und andere militärische Ausrüstung gesehen.

01:11 Uhr | Knapp 2.700 Menschen aus Kriegsgebieten evakuiert

Knapp 2.700 Menschen sind nach ukrainischen Angaben am Sonntag aus besonders umkämpften ukrainischen Städten in Sicherheit gebracht worden. Von den 2.694 Menschen seien fast 1.500 aus der Region Luhansk gerettet worden, sagte die ukrainische Vize-Regierungschefin Iryna Wereschtschuk am Sonntag nach Angaben der Zeitung "Ukrajinska Prawda". Sie warf der russischen Seite demnach vor, gegen die vereinbarte Feuerpause verstoßen zu haben.

Aus der umkämpften Hafenstadt Mariupol sowie aus Berdjansk seien am Sonntag knapp 500 Menschen mit eigenen Fahrzeugen nach Saporischschja geflohen. Wereschtschuks Angaben nach konnten auch sieben vom Roten Kreuz begleitete Busse aus Mariupol nach Mangusch fahren.

00:05 Uhr | Bürgermeister von Tschernihiw: Stadt zu 70 Prozent zerstört

Die nordukrainische Stadt Tschernihiw ist nach Angaben des dortigen Bürgermeisters inzwischen zu 70 Prozent zerstört. Die Folgen der russischen Angriffe seien schwerwiegend, wie in Butscha und Charkiw, und vielleicht sogar wie in Mariupol, sagte Wladyslaw Atroschenko am Sonntag nach Angaben der Zeitung "Ukrainska Prawda" im ukrainischen Fernsehen. Atroschenko mache sich Sorgen um die Heizperiode, es gebe Löcher im städtischen Haushalt, die Wirtschaft funktioniere nicht. Dies mache ihm nicht weniger Sorgen als die Luftangriffe.

Das Stadtbild Tschernihiws ist durch zahlreiche mittelalterliche Kirchen und Klöster geprägt. Die Ukraine strebte für das Zentrum den Status als Weltkulturerbe an. Vor dem Krieg zählte die Stadt mehr als 285.000 Einwohner.

00:00 Uhr | Ticker am Montag, 4. April 2022

Guten Morgen, in unserem Ticker halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen im Krieg in der Ukraine auf dem Laufenden. Alle wichtigen Nachrichten erscheinen im Laufe des Tages hier.

Übersichtskarte Ukraine
Bildrechte: MDR

AFP, dpa, Reuters, MDR

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 04. April 2022 | 06:00 Uhr

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