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Sahra Wagenknecht pocht auf Verhandlungen zu einem Kriegsende in der Ukraine. Bildrechte: picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka

Ukraine-NewsWeidel und Wagenknecht wollen sofortige Verhandlungen zu Kriegsende

09. Juni 2024, 20:35 Uhr

Diese Ukraine-News vom Samstag, 9. Juni 2024 sind beendet.

Ukraine-News vom Samstag, 9. Juni 2024

20:35 Uhr | Weidel und Wagenknecht wollen sofortige Verhandlungen zu Kriegsende

AfD-Chefin Alice Weidel und die BSW-Vorsitzende Sahra Wagenknecht pochen beide auf sofortige Verhandlungen zu einem Kriegsende in der Ukraine. Weidel sprach in der Debatte der Parteivorsitzenden im Sender "ntv" vor einer "Dämonisierung" des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Wagenknecht sagte, die Ukraine werde den Krieg nicht gewinnen. Deshalb müsse man auf Grundlage der derzeitigen Frontlinie verhandeln. Die anderen Parteivorsitzenden von SPD, CDU, FDP und Grünen wiesen dies mit Hinweis darauf zurück, dass Russland die Ukraine überfallen habe.

17:02 Uhr | Hohe Sicherheitsstufe für Ukraine-Wiederaufbaukonferenz in Berlin

Zur zweitägigen Ukraine-Wiederaufbaukonferenz am Dienstag und Mittwoch in Berlin ist eine hohe Sicherheitsstufe in der Stadt geplant. Mit großen Verkehrsbehinderungen müssen die Berliner rechnen. Erwartet wird der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, der die Konferenz im Kongresszentrum CityCube auf dem Messegelände in Charlottenburg zusammen mit Bundeskanzler Olaf Scholz eröffnet. Zahlreiche weitere hochrangige Politiker, darunter auch Regierungschefs, werden teilnehmen.

Die Polizei muss den Tagungsort auf dem Messegelände sichern, außerdem die Hotels, in denen die wichtigsten Politiker wohnen. Dazu kommen die Strecken zwischen dem Flughafen im Südosten Berlins, dem Kongresszentrum weit im Westen sowie dem Regierungsviertel und den Hotels in der Innenstadt. Dort gibt es schon zahlreiche Sperrungen wegen der Fanzonen der Fußball-EM. Nun könnten weitere Straßen und zeitweise auch die Stadtautobahn dazu kommen. 

14:45 Uhr | Habeck: Ukraine-Wiederaufbaukonferenz "deutliches Signal an Russland"

Wirtschaftsminister Robert Habeck und ukrainischer Staatschef Wolodymir Selenskyi bei einem Treffen in Polen im April dieses Jahres. Bildrechte: IMAGO/photothek

Vizekanzler Robert Habeck will auf der bevorstehenden Ukraine-Wiederaufbaukonferenz in Berlin das Fundament für Wirtschaftskooperationen legen. Das Treffen sende "ein deutliches unmissverständliches Signal an Russland: Deutschland und seine Partner unterstützen die Ukraine auf allen Gebieten mit aller Kraft", sagte Habeck der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung". Der Minister betonte, auf der Konferenz werde es nicht allein um Hilfslieferungen und finanzielle Unterstützung gehen.

"Neben Kooperationen im Verteidigungsbereich steht die Zusammenarbeit in weiteren Sektoren wie Bau und Energie im Fokus", sagte Habeck der Zeitung. Damit werde zugleich das Fundament für eine Wirtschaftskooperation zum beiderseitigen Vorteil gelegt, denn die Ukraine habe "als souveräner Staat eine Zukunft in der Europäischen Union". 

10:45 Uhr | Ukrainische Drohne schießt russischen Su-57-Kampfjet ab

Ukrainischen Truppen ist es nach Angaben des ukrainischen Militär-Geheimdienstes GUR erstmals gelungen, auf einem Stützpunkt in Russland einen Kampfjet vom Typ Su-57 der neuesten Generation zu treffen. Dies bestätigten Sattelitenaufnahmen, erklärt der GUR in einem Telegram-Beitrag. Wie das Flugzeug getroffen wurde oder welche Einheit dafür verantwortlich war, führt der GUR nicht aus.

Der auf Luftfahrt spezialisierte russische Militärblogger "Fighterbomber" schreibt, dass die Angaben korrekt seien und dass der Jet von einer Drohne getroffen worden sei. Derzeit werde geprüft, ob die Maschine noch repariert werden könne. Unabhängig überprüfen ließen sich die Angaben zunächst nicht. Der Kampfjet Su-57 ist ein Jet der neuesten Generation und wird seit Ende 2020 von der russischen Luftwaffe eingesetzt. Er ersetzt ältere sowjetische Kampfflugzeuge.

00:00 Uhr | Ukraine-News am Sonntag, 9. Juni 2024

Guten Morgen! In unseren Ukraine-News halten wir Sie weiterhin über die Entwicklungen im Krieg in der Ukraine auf dem aktuellen Stand. Alle wichtigen Nachrichten dazu erscheinen hier im Laufe des Tages.

Die Berichterstattung über den Russland-Ukraine-Krieg ist komplex. Es gibt eine Vielzahl von Medienvertretern vor Ort, darunter auch unabhängige Journalisten aus verschiedenen Ländern. Trotzdem ist wichtig zu wissen, dass die Beschaffung verlässlicher Informationen schwierig ist, weil viele verfügbare Quellen politisch motiviert sein können und schwer zu überprüfen. Dennoch gibt es unabhängige Experten, Organisationen und Journalisten, die differenzierte Einblicke bieten. Bei der Bewertung von Informationen sind verschiedene Quellen und eine kritische Haltung unerlässlich, um ein möglichst umfassendes Bild zu erhalten. Alles das berücksichtigt der MDR in seinen Berichten über den Russland-Ukraine-Krieg.

Quellen: u.a. AFP, dpa, Reuters, MDR

Dieses Thema im Programm:MDR AKTUELL – Das Nachrichtenradio | 09. Juni 2024 | 06:00 Uhr