Netflix-Serie "The Crown" setzt sich die Emmy-Krone auf

Die Netflix-Serie "The Crown" über die englische Königsfamilie ist die große Gewinnerin der diesjährigen Emmy-Verleihung. Sie räumte gleich reihenweise Preise ab. Als beste Comedy-Serie wurde "Ted Lasso" geehrt.

Duchess of Gloucester (Penny Downie, l-r), die Königin Mutter (Marion Bailey), Prinz Charles (Josh O Connor), Mountbatten (Charles Dance), Queen Elizabeth (Olivia Colman), Prinz Philip (Tobias Menzies), Prinzessin Margaret (Helena Bonham Carter) und Prinzessin Anne (Erin Doherty) und weitere in einer Szene des Netflix-Geschichtsdramas «The Crown»
Da sind sie, die Royals, wie Netflix sie sieht - die ganze königliche Personal in "The Cronw". Bildrechte: dpa

Bei der Vergabe der Fernsehpreise Emmy hat die britische Netflix-Serie "The Crown" gleich mehrere Auszeichnungen abgeräumt.

Josh O'Connor, Gewinner des Preises für den herausragenden Hauptdarsteller in einer Dramaserie für "The Crown", posiert bei den 73. Primetime Emmy Awards im L.A. Live in Los Angeles an
Josh O'Connor spielt in "The Crown" Prinz Charles. Bildrechte: dpa

Unter anderem wurde sie zur besten Drama-Serie gekürt. Damit setzte sich der Streaming-Sender Netflix erstmals in der Königskategorie durch. Olivia Colman und Josh O’Connor wurden für ihre Darstellungen als Queen Elizabeth II. und Prinz Charles als beste Schauspieler in einer Drama-Serie ausgezeichnet. Außerdem gewann "The Crown" auch die Preise für die beste Regie und das beste Drehbuch.

Comedy-Emmy für "Ted Lasso"

Jason Sudeikis als Ted Lasso und Sarah Niles als Sharon in einer Szene der Fuߟball-Serie «Ted Lasso»
Ein Football-Trainer auf Abwegen als Fußball-Trainer. Bildrechte: dpa

In der Kategorie beste Comedy-Serie setzte sich der Favorit "Ted Lasso" von Apple-TV durch. Als bester Comey-Darsteller wurde Jason Sudeikis geehrt. Er verkörpert in der Serie einen American-Football-Trainer aus den USA, der in England einen Job als Fußball-Trainer annimmt.

Schachdrama gewinnt Sprintkonkurrenz

Szenenbild aus der Serie Das Damengambit
Anya Taylor-Joy als äußerst begabte Schachspielerin. Bildrechte: Phil Bray/Netflix

Netflix konnte sich über einen weiteren Erfolg freuen: Die Miniserie "Das Damengambit" gewann ebenfalls einen Emmy. Dabei setzte sie sich gegen den HBO-Kleinstadt-Krimi "Mare of Easttown" mit der britischen Oscar-Preisträgerin Kate Winslet und "WandaVision" von Disney+ durch. Die Erzählung von einer äußerst talentierten Schachspielerin mit psychischen Problemen hatte einen weltweiten Schach-Boom ausgelöst.

Moderiert wurde die Preisverleihung von dem Schauspieler und Komiker Cedric the Entertainer. Nach einem Jahr Corona-Pause wurden wieder 500 handverlesene Gäste zugelassen.

Quellen: AFP, dpa (luz)

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 20. September 2021 | 08:00 Uhr

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