US-Präsidentschaftswahl Ticker: Biden übernimmt Führung in Michigan

In den USA läuft die Auszählung der Präsidentschaftswahl. In mehreren Bundesstaaten liefern sich Donald Trump und Joe Biden ein extrem knappes Rennen. Trump spricht von Betrug. Neben dem Präsidenten stehen auch das Repräsentantenhaus und ein Drittel des Senats zur Wahl. In unserem Ticker halten wir Sie über die aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Joe Biden, US-Wahl
Ist noch immer zuversichtlich, die Wahl gewinnen zu können: Herausforderer Joe Biden. Bildrechte: dpa

Hiermit beenden wir den Liveticker der sehr langen Wahlnacht. In unserem neuen Live-Ticker halten wir sie weiterhin über alle Entwicklungen der US-Wahl auf dem Laufenden:

18:40 Uhr | Kommentar: "Es braucht einen Strategiewechsel"

Die US-Wahl wird auch von der deutschen Politik genau verfolgt. Hauptstadtkorrespondentin Sarah Frühauf glaubt, dass es sich Deutschland zu leicht macht, nur auf einen Machtwechsel zu hoffen. Es brauche vielmehr eine Strategie, um sich von den USA unabhängiger zu machen.

17:35 Uhr | Prognosen: Demokraten verfehlen Mehrheit im Senat

Bei der Wahl stimmten die US-Amerikaner auch über die Mehrheitsverhältnisse im Kongress ab. Dabei konnten die Demokraten laut Prognosen ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verteidigen. Das sagen mehrere US-Medien voraus, darunter NBC und Fox News. Am Abend deutscher Zeit meldete die Nachrichtenagentur AP, dass bislang 192 Demokraten und 185 Republikaner gewählt seien. Die Kongresskammer hat insgesamt 435 Sitze.

Zugleich konnten die Demokraten laut den Prognosen die Mehrheit im Senat nicht erobern. Mehrere republikanische Senatoren, die als Wackelkandidaten galten, konnten nach Meldungen von US-Medien ihre Sitze verteidigen. Bei den noch ausstehenden offenen Rennen haben die Republikaner gute Chancen, eine Mehrheit von 51 der 100 Mandate zu erreichen.

AP meldete am Abend deutscher Zeit ein Patt. Die Republikaner sicherten sich demnach bislang 47 der 100 Sitze, die Demokraten 45. Zwei unabhängige Kandidaten, die in diesem Jahr nicht zur Wahl standen, werden den Demokraten zugerechnet.

17:20 Uhr | Gouverneur von Pennsylvania: "Stresstest für die Demokratie"

Der Gouverneur im US-Staat Pennsylvania, Tom Wolf, hat die langsame Auszählung der Stimmen zur Präsidentschaftswahl als "Stresstest für die Demokratie" bezeichnet. Er werde alles tun, um sicherzustellen, dass jede Stimme in seinem Bundesstaat gezählt werde, sagte der Politiker der Demokratischen Partei am Mittwoch in Harrisburg. Er werde sich gegen jeden Versuch stellen, die Wahl in Pennsylvania anzugreifen.

In Pennsylvania, mit 20 Wahlleuten ein möglicherweise entscheidender Staat, wird das Ergebnis erst am Freitag erwartet.

16:50 Uhr | Trump spricht weiter von Betrug

In mehreren US-Bundesstaaten wird weiterhin gesetzeskonform ausgezählt. Dennoch hat Donald Trump die Zwischenstände erneut in Zweifel gezogen. Am Dienstagabend habe er in vielen Schlüsselstaaten noch einen "soliden" Vorsprung vor seinem Herausforderer Joe Biden von den Demokraten gehabt, schrieb Trump am Mittwoch bei Twitter. Über Nacht sei dieser Vorsprung dann "auf zauberhafte Weise" verschwunden; stattdessen seien "Überraschungsstimmen" ausgezählt worden. Die Entwicklung bei der Stimmauszählung sei "äußerst merkwürdig", erklärte Trump.

Es gibt keine Belege für diese Vorwürfe. Wahlbeobachter stellten bislang keine Unregelmäßigkeiten bei dem Urnengang am Dienstag oder der Stimmauszählung fest. Der Kurznachrichtendienst Twitter versah den Tweet mit einem Warnhinweis wegen Irreführung.

16:12 Uhr | Biden landesweit mit deutlich mehr Stimmen

Auf die gesamten Vereinigten Staaten gesehen, hat Joe Biden bisher deutlich mehr Stimmen erhalten als der amtierende Präsident Donald Trump. Beim sogenannten Popular Vote hat Biden derzeit einen Vorsprung von mehr als 2,6 Millionen Stimmen.

Da in den USA allerdings nicht das Wahlvolk direkt den Präsidenten wählt, sondern die einzelnen Bundesstaaten Wahlleute entsenden, ist dieser Vorsprung wenig wert. Biden hat insbesondere in den bevölkerungsreichen Staaten an Ost- und Westküste viele Stimmen erhalten, besonders wichtig sind für den Ausgang der Wahl aber die Staaten im Mittleren Westen – und die sogenannten Swing States wie Pennsylvania und Georgia.

15:45 Uhr | Warum Trump noch nicht gewonnen hat

Schon früh hat sich der amtierende US-Präsident Donald Trump als Wahlsieger erklärt – und dabei die vielen Millionen Stimmen, die noch ausgezählt werden, ignoriert.

Wie es nach diesem wahltaktischen Manöver weitergeht, worauf es bei der Auszählung der verbliebenen Stimmen ankommt und was Trump mit seinen Behauptungen erreichen will, die Wahl sei "gestohlen", erklärt MDR-AKTUELL-Moderator Robert Burdy im Video:

15:24 Uhr | Biden in Michigan und Wisconsin vorne

Joe Biden hat liegt in Michigan inzwischen hauchdünn vor Trump. Das berichten CNN und die "New York Times". Laut CNN liegt Biden in dem "Swing State" 0,2 Prozentpunkte vorn. 90 Prozent der Stimmen sind demnach ausgezählt. Im ebenfalls umkämpften Nachbarstaat Wisconsin sehen die beiden US-Medien Biden ebenfalls knapp vorne.

Die Wahlchefin in Michigan forderte allerdings Geduld. Michigans Staatssekretärin Jocelyn Benson sagte CNN, es seien Vorsicht und Geduld geboten, um den Willen der Wähler zu respektieren. Vor allem in den größeren Städten würden noch Hunderttausende Stimmen ausgezählt. Sie rechne im Laufe des Tages mit deutlich mehr Klarheit.

14:36 Uhr | Atlantik-Brücke: Deutschland muss mit USA im Gespräch bleiben

Das Netzwerk Atlantik-Brücke rät den Europäern, unabhängig vom Wahlausgang in den USA weiter auf internationale Zusammenarbeit zu setzen. Geschäftsführer David Deißner sagte MDR AKTUELL, man dürfe kein neues Zeitalter des Nationalismus akzeptieren. Global gebe es große Herausforderungen wie den Klimawandel und ungeklärte Fragen in der Handels-, Außen- und Sicherheitspolitik. Die Konfliktfelder dieser Welt ließen sich nicht national oder durch Abkommen einzelner Länder lösen. Es sei auch im deutschen Interesse, das Gespräch mit den Vereinigten Staaten weiterzuführen, wer auch immer dort Präsident sei.

14:22 Uhr | Hier konnten Trump und Biden am meisten punkten

Noch steht nicht fest, wer die US-Präsidentschaftswahl gewonnen hat. In einigen Staaten haben sie die Bürger aber sehr deutlich für den einen und deutlich gegen den anderen Kandidaten entschieden. So erfuhr Trump in Wyoming prozentual gesehen die meiste Zustimmung. 69,9 Prozent der Wähler entschieden sich für den amtierenden Präsidenten (Biden: 26,6 Prozent). Biden dagegen konnte vor allem die Bürger der US-Hauptstadt von Washington D.C. von sich überzeugen. 92,2 Prozent der Wähler im District of Columbia stimmten für Biden, nur 5,6 Prozent gaben Trump ihre Stimme.

Weil die amerikanische Hauptstadt Washington nicht in einem Bundesstaat liegen sollte, schufen die Gründerväter eigens den District of Columbia (D.C.). Bei einer Präsidentschaftswahl schickt dieser – wie die 50 Bundesstaaten – Wahlleute ins Electoral College. Der District of Columbia funktioniert also während der Wahl ausnahmsweise wie ein 51. Bundesstaat.

14:05 Uhr | In diesen Staaten ist noch nichts entschieden

In der US-Wahl zeichnet sich eine längere Hängepartie ab. Der wichtigste Swing State, der dem Gewinner 20 Wahlleute bringt, Pennsylvania, hat angekündigt, dass das Ergebnis erst am Freitag feststehen wird. Hier sind etwa 25 Prozent der Stimmen noch nicht ausgezählt. Aktuell führt Trump mit komfortablen 55,1 Prozent, Biden wirkt mit 43,6 Prozent weit abgeschlagen. Ausgezählt werden müssen aber noch die Briefwahlstimmen. Experten gehen davon aus, dass die zu Gunsten von Biden ausfallen werden.

Auch im Südstaat Georgia (16 Wahlleute) hat Trump mit 50,5 Prozent die Nase vorn, kann sich seines Sieges aber noch nicht ganz sicher sein. Theoretisch könnte Biden von seinen derzeit 48,3 Prozent noch aufholen, denn vor allen die Bezirke, in denen der Kandidat der Demokraten deutlich beliebter ist, haben die Auszählung noch nicht beendet. Hier könnte es ein sehr knappes Ergebnis geben. Die Auszählung soll noch am Mittwoch abgeschlossen sein.

Mit Spannung wird auch das Ergebnis aus Michigan (16 Wahlleute) erwartet, das die Wahlleiterin für Mittwochnacht (Ortszeit) ankündigte. Derzeit sind 86 Prozent der Stimmen ausgezählt. Biden liegt mit 49,4 Prozent weniger als einen Prozentpunkt vor Trump (48,9 Prozent). Allerdings stehen vor allem noch die Briefwahlstimmen aus – das könnte ein Vorteil für Biden bedeuten.

Nevada (6 Wahlleute) könnte nach aktuellem Stand an Biden gehen. Hier sind bisher etwa 86 Prozent der Stimmen ausgezählt. Biden führt mit 49,3 Prozent (Trump: 48,7 Prozent). Wer den Staat im Westen der USA für sich gewinnt, wird am Mittwoch aber nicht mehr bekannt. Nevada gab bekannt, erst am Donnerstagmorgen einen neuen Stand zu melden.

Auch in North Carolina (15 Wahlleute) ist noch kein Ergebnis in Sicht. 95 Prozent der Stimmen sind zwar ausgezählt, jedoch berücksichtigt der Staat an der Ostküste noch Briefwahlunterlagen, die mit Poststempel spätestens vom Wahltag bis zum 12. November eingehen. Derzeit führt Trump mit 50,1 Prozent (Biden: 48,7 Prozent).

Wisconsin (10 Wahlleute) will auch noch am Mittwoch sein Ergebnis melden. Bisher sind 97 Prozent der Stimmen ausgezählt – Biden liegt mit 49,5 Prozent knapp vor Trump (48,8 Prozent).

Logo MDR 32 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Trump oder Biden? Bei dieser US-Wahl geht es um mehr als die Frage, wer ins Weiße Haus zieht. Das Land ist tief gespalten. Wir treffen Trump-Anhänger im ländlichen Amerika und fragen nach den Ursachen der Konflikte.

MDR KULTUR - Das Radio Di 03.11.2020 18:00Uhr 31:59 min

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Audio

13:00 Uhr | Wirtschaftsforscher besorgt wegen Wahlausgang

Wirtschaftsforscher warnen vor den Folgen eines wochenlangen Streits um das Ergebnis der US-Wahl. Das Institut der deutschen Wirtschaft erklärte, eine länger andauernde Unsicherheit würde ein Führungsvakuum in den USA schaffen. Das hätte für die USA und die Weltwirtschaft kritische Folgen. Die Hans-Böckler-Stiftung betonte, die Hängepartei sei Gift für die konjunkturelle Erholung der US-Wirtschaft nach der Corona-Krise. Auch die deutsche Wirtschaft könnte in Mitleidenschaft gezogen werden. Der Präsident des Bundesverbandes Groß- und Außenhandel, Börner, rief zu einem pragmatischen Umgang mit dem Wahlergebnis auf. Die USA seien Deutschlands wichtigster Absatzmarkt. Man müsse mit jedem Präsidenten auskommen.

12:45 Uhr | Ergebnis in Michigan frühestens Mittwochnacht

Auch im hart umkämpften Swing State Michigan (16 Wahlleute) zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab. Derzeit sind 83 Prozent der Stimmen ausgezählt, Trump liegt mit 49,8 Prozent der Stimmen knapp vorn (Biden: 48,5 Prozent). Noch ist das Rennen aber offen. Die Wahlleiterin sagte der New York Times, die Auszählung der Stimmen sollte bis Mittwochnacht ein klares Bild, wenn nicht gar ein finales Bild geben. In Michigan fehlen noch die Stimmen der Briefwähler. Experten gehen davon aus, dass diese eher zu Gunsten von Joe Biden ausfallen werden.

In Pennsylvania (20 Wahlleute) hat sich Trump einen komfortablem Vorsprung ausgebaut. Derzeit liegt er bei 55,1 Prozent der Stimmen, Biden lediglich bei 43,6. Hier sind aber 25 Prozent der Stimmen noch nicht ausgezählt. Die New York Times berichtet unter Berufung auf Behördenvertreter, dass die Stimmauszählung bis Freitag abgeschlossen sein soll.

12:30 Uhr | Großes Interesse an der US-Wahl

Durch den größten Internetknoten der Welt in Frankfurt am Main sind am Dienstagabend so viele Daten wie noch nie geflossen. Zu Spitzenzeiten nach 20 Uhr strömten zehn Terrabit Daten pro Senkunde durch den Knoten. Umgerechnet sind das 2,2 Milliarden beschriebene DIN A4 Seiten pro Sekunde. Neben der Corona-Pandemie sei durch die Präsidentschaftswahl in den USA ein deutliches Wachstum im Datenverkehr zu erkennen, erklärte der Betreiber.

11:20 Uhr | Kopf-an-Kopf-Rennen in Wisconsin

Lange lag Trump in dem umkämpften Swing State Wisconsin (10 Wahlleute) vorn. Nach Auszählung von fast 90 Prozent der Stimmen liegt Biden nun mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,3 Prozentpunkte an der Spitze. Derzeit kommt Biden auf 49,3 Prozent der Stimmen, Trump kommt auf 49 Prozent.

Joe Biden konnte bisher 224 Wahlleute gewinnen, Trump 213. Bei dieser knappen Wahl wird es vor allem auf den wichtigsten Swing State Pennsylvania (20 Wahlleute) ankommen. Dort führt Trump mit 55,7 Prozent (Biden: 42,9 Prozent) aktuell deutlich. 74 Prozent der Stimmen wurden dort bisher ausgezählt.

10:56 Uhr | Ex-Astronaut und Transgender-Frau ziehen in US-Senat ein

Der ehemalige Astronaut Mark Kelly im traditionell republikanischen Bundesstaat Arizona einen Senatssitz für die Demokraten erobert. Das berichten mehrere US-Medien übereinstimmend. Demnach konnte der 56-jährige Kelly der republikanischen Senatorin Martha McSally ihren Sitz abringen.

Astronaut Mark Kelly
Ex-Astronaut Mark Kelly Bildrechte: dpa

Im Bundesstaat Delaware zog erstmal eine Transgender-Frau in den Senat ein. Die 30-jährige Demokration Sarah McBride setzte sich mit 86 Prozent der Stimmen durch.

Sarah McBride
Sarah McBride Bildrechte: imago images/UPI Photo

Im US-Senat standen am Dienstag 35 der 100 Sitze zur Neuwahl. Bisher hatten die Republikaner eine Mehrheit von 53 Sitzen. Auch hier zeichnet sich ein knappes Rennen ab. Zum aktuellen Auszählungsstand besetzen die Demokraten 47 Sitze, die Repubilkaner ebenfalls 47. Die Stimmen für sechs Sitze sind noch nicht ausgezählt.

10:04 Uhr | Biden droht ebenfalls mit juristischen Mitteln

Joe Biden hat irritiert auf Trumps Ankündigung, gegen das Auszählen der Briefwahlstimmen vorzugehen, reagiert. Sein Team nannte Trumps Aussagen "skandalös" und "beispiellos". Biden kündigt an, sollte Trump vor Gericht ziehen, um das Wahlergebnis anzufechten, würden die Demokraten mit eigenen juristischen Mitteln dagegen vorgehen.

Niemals zuvor in unserer Geschichte hat ein Präsident der Vereinigten Staaten versucht, den Amerikanern in einer nationalen Wahl ihre Stimme wegzunehmen.

Joe Biden

Experten zufolge dürfte die Mehrheit der Briefwähler für Biden gestimmt haben. In manchen Bundesstaaten – unter anderem im besonders umkämpften Pennsylvania (20 Wahlleute) – werden Briefwahlstimmen mit Poststempel vom Wahltag auch dann angenommen, wenn sie einige Tage nach der Wahl bei den Behörden eingehen. Trump hat in den vergangenen Monaten immer wieder angeblichen Betrug bei den Briefwahlen angeprangert, obwohl Experten und Behördenvertreter entschieden widersprechen.

09:15 Uhr | Biden gewinnt Arizona

Joe Biden hat den stark umkämpften Bundesstaat Arizon gewonnen. Das berichten sowohl Fox News als auch die Nachrichtenagentur AP. Damit holt Biden elf Wahlmännerstimmen. Vor vier Jahren war Bundesstaat im Südwesten an Trump gegangen.

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Joe Biden spricht neben seiner Frau Jill Biden zu seinen Anhängern.
Joe Biden spricht neben seiner Frau Jill Biden zu seinen Anhängern. Bildrechte: dpa

09:10 Uhr | Klingbeil: Schwierige Zeiten – unabhängig vom Wahlausgang

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sieht nach den US-Wahlen schwierige Zeiten auf Europa zukommen. Klingbeil sagte am Morgen bei MDR AKTUELL, Europa müsse eigenständiger werden. Das gelte unabhängig vom Wahlausgang. Bei einem Sieg von Biden würde aber wieder jemand im Weißen Haus sitzen, der Anstand habe und mit dem man vernünftig reden könne. Was Trump betrieben habe, sei Hass und Diskriminierung. Er lege keinen Wert auf internationale Kooperationen, sondern wolle Deals mit einzelen Staaten.

08:49 Uhr | Trump erklärt sich zum Wahlsieger und will Auszählung der Briefwahlstimmen stoppen

US-Präsident Donald Trump hat sich – ohne Belege zu liefern – zum Wahlsieger erklärt. Vor seinen Anhängern im Weißen Haus sagte er: "Ganz ehrlich: Wir haben die Wahl gewonnen!" Für viele wichtige Bundesstaaten liegen allerdings noch keine endgültigen Ergebnisse vor – vor allem die Stimmen der sogenannten Early Voters, die ihre Stimme lange vor dem eigentlichen Wahltag abgegeben haben, sowie der Briefwähler müssen noch ausgezählt werden.

Gleichzeitig sprach Trump von einem "großen Betrug". Er kündigte an, vor den Supreme Court zu ziehen, um die Auszählung der Briefwahlzettel gerichtlich stoppen zu lassen.

08:00 Uhr | Trittin: Wahl Beleg für Zerrissenheit der USA

Grünen-Außenexperte Jürgen Trittin sieht in bisherigen Ergebnissen einen Beleg für die Zerissenheit der USA. Trittin sagte MDR AKTUELL, das Land sei noch viel mehr gespalten, als man vor der Wahl angenommen habe. Deutschland müsse sich darauf einstellen, dass Trump möglicherweise vier weitere Jahre regiere. Aber auch unter einem Präsidenten Biden würden die USA sehr mit sich selbst beschäftigt sein.

07:45 Uhr | So funktioniert das "Electoral College"

Bei der US-Wahl zählt nicht jede Stimme gleichermaßen. Die Bürger geben ihre Stimme für Wahlleute ab, die dann im "Electoral College" ihre Stimme für einen der zwei Kandidaten abgeben. Das System ist kompliziert und es kann sogar passieren, dass nicht der Kandidat mit den meisten Gesamtstimmen gewinnt, sondern der, der die richtigen Staaten gewinnt. Julia Kastein erklärt das Prinzip.

07:35 Uhr | Trump gewinnt in Florida und Ohio

Amtsinhaber Trump hat den wichtigen Swing State Florida mit 29 Wahlleuten für sich gewonnen. Das ergaben die Auszählungen in dem Staat im Südosten der USA. Auch Ohio geht entgegen der Hoffnungen der Demokraten an Trump, ebenso Iowa. Die Entscheidung läuft nun auf die Staaten des Mittleren Westens hinaus. In Michigan, Wisconsin und Pennsylvania hatten Wahlleiter allerdings zuvor bereits erklärt, dass es möglicherweise Tage dauern werde, bis alle Stimmen ausgezählt seien.

07:24 Uhr | Biden: "Wir sind auf dem besten Weg, die Wahl zu gewinnen"

Joe Biden hat sich in einer Ansprache an seine Anhänger zuversichtlich gezeigt. Zum Stand der Auszählung sagte er: "We're feeling good" – "wir fühlen uns gut". Er sagte, die Demokraten seien auf dem besten Wege, die Wahl zu gewinnen. Er betonte, dass es durch die vielen Briefwahlstimmen eine Weile dauern würde, bis die Wahl entschieden sei. "Wir sorgen dafür, dass wirklich jede Stimme gezählt wird!" Biden betonte, dass nicht Donald Trump erklären werde, wer die Wahl gewonnen habe, das sei die Entscheidung des Amerikanischen Volkes. Biden zeigte sich optimistisch, weitere wichtige Swing States für sich zu gewinnen.

06:25 Uhr | Rennen weiter offen

Bei der US-Präsidentenwahl zeichnet sich noch kein Sieger ab, obwohl in fast allen Bundesstaaten die Wahllokale geschlossen haben. Teilergebnisse und Hochrechnungen sahen Herausforderer Joe Biden lange Zeit vorn, ehe Amtsinhaber Donald Trump aufholte. Große TV-Sender melden, Trump habe den Schlüsselstaat Florida gewonnen. Auch in den wichtigen Wechselwähler-Staaten Ohio, Pennsylvania und Georgia liegt Trump in Führung. Allerdings sind bei den bisherigen Zahlen viele Briefwählerstimmen noch nicht berücksichtigt. Daher ist fraglich, ob es heute bereits ein eindeutiges Wahlergebnis gibt.

05:20 Uhr | Medien: Auszählung in Pennsylvania dauert länger

Das Wahlergebnis im wichtigen Bundesstaat Pennsylvania droht sich zu verzögern. Möglicherweise werden Hunderttausende Stimmen in Philadelphia erst am Mittwoch weiter ausgezählt. Laut US-Medienberichten hatten dort Wahlhelfer erklärt, in der Nacht nur noch einen Teil der offenen Stimmen vermelden zu wollen. Am Abend sah es insgesamt nicht nach einem klaren Sieg für den Herausforderer Joe Biden aus, der in Umfragen deutlich vorn gelegen hatte.

04:55 Uhr | Trump stärker als in Vorwahl-Umfragen

Bei der US-Präsidentschaftswahl mehren sich die Anzeichen für ein knapperes Ergebnis, als es die Umfragen vorhergesagt hatten. In wichtigen Bundesstaaten konnte sich laut Nachwahlbefragungen und Zwischenständen bei der Auszählung Amtsinhaber Trump gegen seinen Herausforderer Biden behaupten. In den möglicherweise entscheidenden Staaten Pennsylvania, Michigan und Wisconsin liegt Trump nach knappen Mehrheiten 2016 erneut vorn. Auch die Swing States Florida und Ohio gingen offenbar an ihn. Biden könnte Trump im Vergleich zur Wahl 2016 Iowa und Arizona abnehmen.

Allerdings sind bei den bisherigen Zahlen viele Millionen Briefwählerstimmen noch nicht berücksichtigt. Deren Auszählung kann in einigen Bundesstaaten noch Tage dauern.

03:34 Uhr | Demokraten verteidigen Repräsentantenhaus

Die US-Demokraten haben bei der zeitgleich zur Präsidentenwahl stattfindenden Kongresswahl ihre Mehrheit im Repräsentantenhaus verteidigt. Wie die TV-Sender ABC und Fox übereinstimmend melden, bauten sie ihre Mehrheit von zuvor 232 der 435 Abgeordneten um vier oder fünf weitere Sitze aus. Andererseits schaffte eine Anhängerin der Verschwörungstheorie QAnon den Sprung in die Kongresskammer: Marjorie Taylor Greene aus Georgia. In der zweiten Kongresskammer, im Senat, haben die Republikaner die Mehrheit.

03:15 Uhr | Noch keine klare Tendenz

In mehr als 20 Bundesstaaten in den USA sind die Wahllokale geschlossen. Trump holte sich wie erwartet unter anderem die Südoststaaten, darunter Mississippi, Oklahoma und Tennessee und er liegt auch in Georgia und im Swing-State Florida vorn. Außerdem verteidigte er mehrere Staaten im Mittleren Westen. Der Demokrat Biden wird laut Nachwahlbefragungen der großen US-Fernsehstationen als Sieger in den Bundesstaaten im Nordosten gesehen sowie in lllinois. Spannend wird es im Swing-State Ohio und in Texas, wo sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen abzeichnet. In Texas hatte Trump vor vier Jahren klar gegen Hillary Clinton gewonnen.

02:30 Uhr | Trump in Florida vorn

Im wichtigen US-Bundesstaat Florida liegt US-Präsident Trump nach Auszählung von etwa zwei Dritteln der Stimmen mit zwei Prozentpunkten vor seinem demokratischen Herausforderer Biden. US-Kommentatoren und Wahl-Experten sehen für Trump gute Chancen, den sogenannten Swing-State erneut für sich zu gewinnen. 2016 hatte er in Florida nur knapp vor Hillary Clinton gelegen.

02:10 Uhr | Republikaner fechten Briefwahlstimmen in Nevada an

In Nevada beantragen die Republikanische Partei und Trumps Wahlkampfteam einem NBC-Bericht zufolge eine einstweilige Verfügung, um die Auszählung von Briefwahlstimmen zu begrenzen. Betroffen wäre der Kreis Clark County, wo die Großstadt Las Vegas liegt.

01:20 Uhr | Erste Wahllokale geschlossen - Trump in Indiana vorn

US-Präsident Donald Trump hat bei der Präsidentschaftswahl nach Angaben von US-TV-Sendern im Bundesstaat Indiana gewonnen. CNN und NBC riefen den Amtsinhaber wie erwartet zum Sieger in dem konservativen Staat aus. In Indiana werden elf Wahlleute von insgesamt 538 bestimmt. Auch 2016 hatte Trump dort gewonnen. Um 19 Uhr Ortszeit (1 Uhr MEZ) schlossen in mehreren Bundesstaaten im Osten der USA die Wahllokale, darunter auch in Georgia, Kentucky, South Carolina, Vermont und Virginia.

00:57 Uhr | Sind Trump und Biden fit genug fürs Präsidentenamt?

Beide Bewerber um die US-Präsidentschaft sind über 70 Jahre alt. Amtsinhaber Donald Trump ist 72, Joe Biden bereits 77 Jahre alt. Trump sieht sich klar im Vorteil, verspottet seinen Herausforderer gern als "Sleepy Joe" (schläfriger Joe). Sind die beiden Präsidentschaftsbewerber fit genug für diese Aufgabe?

00:35 Uhr | Netzwerke sperren Konten

Facebook und Twitter haben zahlreiche Konten mit rechtsextremen Äußerungen und Falschmeldungen zur US-Wahl gesperrt. Das Netzwerk Facebook nannte als Grund "unglaubwürdiges Verhalten" der Teilnehmer. Twitter begründete die Sperrungen mit Verstößen gegen die Regeln des Kurznachrichtendienstes. Viele Konten seien erst vor kurzem angelegt worden.

23:45 Uhr | Corona und Wirtschaft wichtigste Themen

Die Corona-Pandemie und die Wirtschaftslage waren nach einer Umfrage der Nachrichtenagentur AP die wichtigsten Themen für die US-Bürger bei der Präsidentschaftswahl. Vier von zehn Befragten beschäftigte demnach die Pandemie am meisten, drei die Wirtschaft. Dahinter folgten das Gesundheitssystem, Rassismus, Strafvollzug, Einwanderung und Klimakrise. AP zufolge wurden landesweit mehr als 106.000 Wähler befragt. Eine Umfrage des TV-Senders CNN sah die Wirtschaft als Hauptthema vor Rassismus und der Pandemie. Dabei zeigte sich fast die Hälfte der Befragten mit dem Covid-19-Krisenmanagement von Trump zufrieden.

23:04 Uhr | FBI prüft Roboteranrufe an US-Bürger

Das FBI ermittelt wegen automatisierter Telefonanrufe am Tag der US-Wahl, die die Angerufenen zum Zuhausebleiben auffordern. Das teilte das Heimatschutzministerium mit. Auch die New Yorker Generalstaatsanwältin Laetitia James kündigte Untersuchungen an. Bei den Anrufen sagt eine Computerstimme: "Hallo, dies ist nur ein Testanruf. Zeit zu Hause zu bleiben. Bleiben sie sicher und zu Hause." Nach Angaben der Firma RoboKiller, die gegen die sonst oft für Werbung eingesetzten Roboteranrufe vorgeht, hat es diesen Anruf in den vergangenen Monaten millionenfach gegeben.

22:23 Uhr | US-Korrespondent erwartet knappes Rennen

ARD-Korrespondent Sebastian Hesse-Kastein beobachtet die Wahl in der US-Hauptstadt Washington. Er glaubt an einen sehr knappen Wahlausgang. Außerdem werde das Ergebnis vermutlich später als sonst vorliegen.

22:21 Uhr | Biden: "Wahrheit statt Lügen"

US-Präsidentschaftskandidat Joe Biden hat seinen Anhängern in Philadelphia am Wahltag noch einmal Mut gemacht. Biden rief einigen Dutzend Menschen in der Großstadt im umkämpften Bundesstaat Pennsylvania am Dienstag durch ein Megafon zu.

Joe Biden, US-Wahl
Joe Biden spricht am Wahltag zu seinen Anhängern. Bildrechte: dpa

Wir wählen Hoffnung statt Angst. Wir wählen die Wahrheit statt Lügen. Wir wählen Wissenschaft statt Fiktion.

Joe Biden, Demokraten Präsidentschaftskandidat

21:50 Uhr | Biden in Umfragen vorne

Geht es nach den Meinungsforschungsinstituten, gewinnt Joe Biden die Wahl. So sehen etwa die Seiten "FiveThirtyEight" und "Real Clear Politics" den Demokraten klar vorne. Beide Internetportale sammeln Umfragedaten aus unterschiedlichen Quellen. Allerdings sagten die Wahlforscher vor vier Jahren auch einen Sieg von Hillary Clinton voraus.

20:57 Uhr | Spannung bei US-Amerikanern in Mitteldeutschland

Auch in Mitteldeutschland leben viele US-Amerikaner, die gespannt auf den Wahlausgang warten. MDR SACHSEN und MDR SACHSEN-ANHALT haben mit ihnen gesprochen:

20:27 Uhr | Lange Schlangen vor den Wahllokalen

Obwohl es eine Rekordzahl von Brief- und Frühwählern gibt, haben sich vielerorts lange Schlangen vor den Wahllokalen gebildet:

20:22 Uhr | Trump: Gewinnen ist leicht, verlieren nicht

Bei einem Besuch bei seinen Wahlkampfhelfern in Arlington bei Washington hat sich Trump siegessicher gezeigt. "Ich glaube, wir werden eine großartige Nacht haben", sagte Trump. Auf die Frage, ob er für den Fall eines Sieges oder einer Niederlage bereits Reden vorbereitet habe, antwortete der Präsident, darüber denke er noch nicht nach. Er hoffe aber auf ein schnelles Ergebnis.

Gewinnen ist leicht. Verlieren ist nie leicht. Nicht für mich.

US-Präsident Donald Trump

20:18 Uhr | Mehr als 100 Millionen Frühwähler

Bei der US-Präsidentenwahl hat eine Rekordzahl von mehr als 100 Millionen Menschen vor dem eigentlichen Wahltag abgestimmt. Das entspreche mehr als 73 Prozent der Stimmen, die 2016 insgesamt abgegeben wurden, berichtete das "U.S. Elections Project". Besonders stark war die Wahlbeteiligung demnach in einer Reihe von Bundesstaaten im Süden und Westen. In Texas, Washington State, Oregon und Hawaii überstieg die Zahl der Frühwähler jeweils sogar die der 2016 insgesamt abgegebenen Stimmen. Es wird davon ausgegangen, dass die Mehrheit der Frühwähler den demokratischen Herausforderer Joe Biden unterstützt. Präsident Donald Trump hatte im Vorfeld vor allem die Briefwahl immer wieder mit Betrug in Verbindung gebracht.

19:00 Uhr | Melania Trump wählt ohne Mann und Maske

Melania Trump hat ihre Stimme bereits abgegeben. Die 50-Jährige ging am Dienstag winkend in ein Wahllokal in Palm Beach im umkämpften Bundesstaat Florida, wie TV-Aufnahmen zeigten. Die First Lady trug keine Mund-Nasen-Bedeckung – als einzige Person dort, wie mitreisende Medienvertreter berichteten. Melania Trump war vor wenigen Wochen ebenso wie ihr Mann selbst mit dem Coronavirus infiziert.

Melania Trump (l), First Lady der USA, und Wendy Sartory Link, der Wahlkampfleiterin von Palm Beach County, nach ihrer Stimmabgabe.
Melania Trump, First Lady der USA (links), und Wendy Sartory Link, Wahlkampfleiterin von Palm Beach County, nach ihrer Stimmabgabe. Bildrechte: dpa

Präsident Donald Trump hatte seine Stimme bereits frühzeitig Ende Oktober in Florida abgegeben. Der offizielle Wohnsitz des Paares ist Trumps Luxushotel Mar-a-Lago in Palm Beach.

19:00 Uhr | US-Koordinator: Trump wird nicht einfach verschwinden

Die Bundesregierung erwartet nach der US-Präsidentschaftswahl ein längeres juristisches Tauziehen. Der Koordinator für die transatlantische Zusammenarbeit, Peter Beyer, sagte dem Bayerischen Rundfunk, Heerscharen von US-Anwälte bereiteten bereits Anfechtungsklagen gegen lokale Wahlergebnisse vor. Man könne sich drauf einstellen, dass Trump nicht einfach verschwinden werde. Die Bundesregierung bereite sich auf alle möglichen Szenarien vor.

19:00 | Interview: Die Gründe, warum Trump gewinnen wird

In Deutschland ist US-Präsident Donald Trump unbeliebt. In den USA hat er viele Millionen Fans und Unterstützer und könnte wiedergewählt werden. Ralph Freund, Mitglied der "Republicans Overseas Deutschland" erklärt, warum er Trump unterstützt.

19:00 Uhr |  Wann liegt ein Ergebnis vor?

Die letzten Wahllokale an der bevölkerungsreichen Westküste schließen um 5 Uhr unserer Zeit. Frühestens zu diesem Zeitpunkt rufen US-Medien traditionell einen Sieger aus.

Wichtige Vorentscheidungen fallen allerdings wesentlich früher. Bereits ab zwei Uhr schließen in einigen der besonders umkämpften Staaten, den sogenannten "Swing States", die Wahllokale. Darunter sind etwa Pennsylvania und Florida.

Als Donald Trump die Wahl gegen Hillary Clinton gewann, stand das Ergebnis erst gegen 8:30 Uhr deutscher Zeit fest. Barack Obama wurde 2012 bei seiner Wiederwahl gegen 5 Uhr deutscher Zeit zum Sieger erklärt.

Möglicherweise gibt es in der Nacht und selbst am Mittwochmorgen aber auch noch gar keinen Sieger. Wegen der vielen Briefwähler wird mit komplizierten Auszählungen gerechnet. Auch juristische Auseinandersetzungen um den Wahlsieg gelten als nicht unwahrscheinlich.

Scließung der Wahllokale
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

19:00 Uhr | Das Wahlsystem der USA

Das US-Wahlsystem ist kompliziert. Am Ende gewinnt nicht zwangsläufig der Kandidat mit den meisten Stimmen. Robert Burdy erklärt, worauf es ankommt:

19:00 Uhr | Eine ungewöhnliche Wahl

Nach einem langen Wahlkampf wählen die USA ihren Präsidenten für die kommenden vier Jahre. Die Wahl steht im Zeichen der Coronavirus-Pandemie und der unübersehbaren Spaltung des Landes. In unserem Ticker halten wir Sie die ganze Nacht und den gesamten Mittwoch über alle aktuellen Entwicklungen auf dem Laufenden.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 03. November 2020 | 18:00 Uhr

Mehr aus Politik

Luftaufnahme: Fluss in Wald
Breite Flüsse, weite Wälder - typisch für Sibirien. Forscher sehen hier reichlich Platz für noch mehr Bäume und fordern Aufforstung für den Klimaschutz. Bildrechte: IMAGO
Bundeswehrsoldaten tragen auf dem Flughafen in Masar-i-Scharif eine Feldkiste zu einem wartenden Hubschrauber 1 min
Bildrechte: dpa

Nach fast 20 Jahren endet der Einsatz in Afghanistan. Der Krieg, der offiziell keiner war, dauerte länger und war verlustreicher als jede andere Bundeswehr-Mission. Die Bilanz fällt zwiespältig aus.

30.07.2021 | 13:16 Uhr

Das Erste Mo 02.08.2021 23:20Uhr 01:04 min

https://www.mdr.de/nachrichten/welt/osteuropa/politik/video-540534.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video

Mehr aus der Welt

Luftaufnahme: Fluss in Wald
Breite Flüsse, weite Wälder - typisch für Sibirien. Forscher sehen hier reichlich Platz für noch mehr Bäume und fordern Aufforstung für den Klimaschutz. Bildrechte: IMAGO
Riesiger Waldbrand zieht sich Hügelkette oberhalb von Marmaris entlang 1 min
Riesiger Waldbrand zieht sich Hügelkette oberhalb von Marmaris entlang Bildrechte: Reuters
Bundeswehrsoldaten tragen auf dem Flughafen in Masar-i-Scharif eine Feldkiste zu einem wartenden Hubschrauber 1 min
Bildrechte: dpa

Nach fast 20 Jahren endet der Einsatz in Afghanistan. Der Krieg, der offiziell keiner war, dauerte länger und war verlustreicher als jede andere Bundeswehr-Mission. Die Bilanz fällt zwiespältig aus.

30.07.2021 | 13:16 Uhr

Das Erste Mo 02.08.2021 23:20Uhr 01:04 min

https://www.mdr.de/nachrichten/welt/osteuropa/politik/video-540534.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video
Eine Grafik zeigt den Schriftzug Erdüberlastungstag und Piktogramme für die Erde, Getreide, den Wald und zwei Menschen. 1 min
Bildrechte: MDR

Der Planet rutscht immer früher im Jahr ins Defizit. Schon ab Ende Juli leben wir dieses Jahr nicht mehr von Ressourcen, die die Erde uns innerhalb eines Jahres zu geben imstande ist.

29.07.2021 | 20:50 Uhr

Do 29.07.2021 20:11Uhr 00:28 min

https://www.mdr.de/nachrichten/welt/panorama/video-540398.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video