Zoll-Streit Trump verkündet Teileinigung im Handelsstreit mit China

Die USA und China haben sich auf erste Details eines Handelsabkommens verständigt. Damit wurde eine neue Runde an geplanten Strafzöllen vorerst abgewendet.

In einem Hafen stehen Container und Containerbrücken.
Der chinesische Container-Hafen Qingdao Bildrechte: dpa

Die USA und China haben sich auf ein Teilabkommen zur Beilegung ihres Handelskonflikts geeinigt. Das teilte US-Präsident Donald Trump am Freitag mit. Die chinesische Regierung bestätigte die Übereinkunft.

Trump zufolge hat Peking umfassenden "strukturellen Veränderungen" und einem Kauf von US-Landwirtschaftsprodukten, Energie und weiteren Gütern zugestimmt. Nun strebe er Verhandlungen für ein umfassendes Abkommen an. Beide Seiten hatten erstmals im November eine grundsätzliche Einigung im Handels- und Zollkonflikt verkündet.

Konflikt schwelt seit fast zwei Jahren

Die ursprünglich für den 15. Dezember vorgesehene Zollerhöhung auf zusätzliche chinesische Waren ist damit vom Tisch. Trump hatte neue Zölle von 15 Prozent auf Importe aus China im Wert von 160 Milliarden Dollar angedroht.

Die USA liefern sich mit China seit rund 20 Monaten einen erbitterten Handelsstreit, der die Weltwirtschaft belastet. Trump wirft China unfaire Handelspraktiken zulasten von US-Firmen und den Diebstahl geistigen Eigentums vor. Er verhängte umfangreiche Strafzölle auf Importe aus China, Peking reagierte mit Gegenzöllen. Auch mit der EU streitet Washington wegen eines hohen Handelsdefizits.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL FERNSEHEN | 13. Dezember 2019 | 19:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 13. Dezember 2019, 19:46 Uhr