Corona-Krise Reisebus-Verband fordert mehr staatliche Hilfen

Mit Masken-Pflicht und effektiven Hygieneregeln will die Busbranche nach der Lockerung der Grenzkontrollen wieder loslegen. Benedikt Esser vom internationalen Bustouristik-Verband fordert gleichzeitig Hilfen vom Staat.

Ein Reisebus auf der Straße.
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Der Internationale Bustouristik Verband RDA hat die angekündigten Grenzöffnungen begrüßt. RDA-Präsident Benedikt Esser sagte MDR AKTUELL, man wisse zwar noch nicht, was genau für Regeln aufgestellt würden, aber selbstverständlich sei das der richtige Schritt. Es sei wichtig, dass die Reisefreiheit wieder dargestellt werde.

Das Einhalten der Hygieneregeln werde im Bus genauso funktionieren wie bereits jetzt im öffentlichen Nahverkehr. Man habe zum Beispiel die Möglichkeit, mit Masken zu arbeiten und spezielle Verhaltensregeln für das Ein- und Aussteigen aufzustellen. Esser forderte Zuschüsse des Bundes für die Bustouristik-Unternehmen. Die Branche sei für den europäischen Wiederaufbau des Tourismus systemrelevant.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 14. Mai 2020 | 05:00 Uhr

2 Kommentare

wo geht es hin vor 7 Wochen

Was soll das für eine "Erleichterung" sein, wenn die Busunternehemn die ganzen Vorschriften penibel einhalten sollen? Ein Reisebus nach Frankreich mit vielleicht 10 Fahrgästen an Bord? Da kann man das Geld auch gleich in den Ofen schmeissen....Und wenn ich dann noch an die Umweltbilanz denke....

ossi1231 vor 7 Wochen

Jeder ernstzunehmende Satiriker empfiehlt im ABC-Schutzanzug zu reisen!