Ein Sprinter fährt am D08.02.2011 in Ludwigsfelde (Brandenburg) durch die Endkontrolle im Mercedes-Benz Werk.
Ein Transporter "Sprinter" von Daimler-Benz läuft im brandenburgischen Ludwigsfelde vom Band (2011). Die Euro-5-Abgasnorm für Diesel galt von 2009 bis 2014. Bildrechte: dpa

Illegale Abgastechnik Erneut großer Diesel-Rückruf bei Daimler

Der Autokonzern Daimler muss wegen unzulässiger Abgastechnik bei Dieselmotoren erneut Hunderttausende Autos in die Werkstätten rufen. Betroffen sind ältere Modelle mit der Abgasnorm Euro 5.

Ein Sprinter fährt am D08.02.2011 in Ludwigsfelde (Brandenburg) durch die Endkontrolle im Mercedes-Benz Werk.
Ein Transporter "Sprinter" von Daimler-Benz läuft im brandenburgischen Ludwigsfelde vom Band (2011). Die Euro-5-Abgasnorm für Diesel galt von 2009 bis 2014. Bildrechte: dpa

Der Stuttgarter Autobauer Daimler muss erneut Hunderttausende Diesel-Fahrzeuge wegen einer mutmaßlich unzulässigen Abgastechnik zurückrufen. Wie der Konzern mitteilte, hat das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) den Rückruf angeordnet. Daimler will demnach kooperieren, aber zugleich Widerspruch einlegen.

Nach Unternehmensangaben geht es europaweit um "eine mittlere sechsstellige Zahl an Fahrzeugen". Darunter seien 260.000 Fahrzeuge des Transporters Sprinter. Die Fahrzeuge mit OM 651 Diesel-Motoren seien bis Juni 2016 gebaut worden.

Rückruf auch schon im Juni

Bereits im Juni 2019 hatte das KBA für Varianten des Mercedes-Benz GLK einen Rückruf angeordnet. Daimler informierte damals, dass die beanstandete Abgasfunktionalität in verschiedenen Baureihen enthalten sei. Weitere Rückrufe durch die Behörde seien daher nicht auszuschließen.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 11. Oktober 2019 | 22:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. Oktober 2019, 22:30 Uhr