DIW und Städtebund Zunehmender Rassismus wirkt sich negativ auf Wirtschaft aus

Die wachsende Gewaltbereitschaft von Extremisten in Deutschland kann sich negativ auf die Wirtschaft auswirken. Davor warnen das DIW sowie der Städte- und Gemeindebund. Deutschland sei auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen.

Ein Neoanzi-Skinhead mit einem Tattoo der rechtsradikalen Nazi-Organisation Weisse Wölfe und einem Schlagring mit dem Kuerzel C18,  2012
DIW sowie Städtebund sehen den Standort Deutschland durch Extremismus bedroht. Bildrechte: imago images / Christian Ditsch

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) sowie der Städte- und Gemeindebund zeigen sich angesichts der wachsenden Bedrohung durch Extremismus und Rassismus alarmiert.

DIW-Präsident Marcel Fratzscher warnte vor den wirtschaftlichen Folgen der wachsenden Gewaltbereitschaft von Extremisten in Deutschland. "Sollte sich der Trend des zunehmenden Rassismus und der Fremdenfeindlichkeit fortsetzen, wird der Wirtschaftsstandort Deutschland in Gefahr geraten und das Wirtschaftsmodell ultimativ scheitern", sagte Fratzscher dem "Handelsblatt" vom Freitag. Der zunehmende Rassismus schrecke nicht nur ausländische Investoren ab, sondern veranlasse auch Deutsche dazu, ihrer Heimat den Rücken zu kehren.

Deutschland auf Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen

Ähnliches befürchtet der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebunds, Gerd Landsberg. Deutschland sei als Export- und Hochtechnologieland auf Investitionen und Fachkräfte aus dem Ausland angewiesen.

Nach dem am Donnerstag vorgestellten Verfassungsschutzbericht stieg im vergangenen Jahr die Zahl extremistischer Straftaten in Deutschland deutlich an: Auf rechtsextremistischer Seite stiegen die Straftaten von 19.409 auf 21.290. Die Zahl linksextremistischer Straftaten stieg von 4.622 auf 6.449.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 10. Juli 2020 | 06:17 Uhr

70 Kommentare

Ekkehard Kohfeld vor 4 Wochen

"als Sie das letzte Mal keine Argumente hatten wurde ich durch Sie geblockt oder zumindest haben Sie das geschrieben"

Das werde ich auch wieder tun Diskussion mit ihnen zwecklos und sinnlos so tiefes Niveau kann und möchte ich nicht sinken,und t,schüß.😬😬😬

Ekkehard Kohfeld vor 4 Wochen

Was für ein geschwurbel und keiner noch keine Fakten.

❗️❗️nicht nachprüfbare und unwahre Tatsachenbehauptungen,❗️❗️

"ne folgt nur der Logik Sie Held."

Und wenn einem die Fakten fehlen wie üblich greift man seinen Gegenüber persönlich an,wie armselig.☹️☹️☹️

CrizzleMyNizzle vor 4 Wochen

Das ist definitiv nicht meine Absicht! Nur wird ja gern so getan man hätte Millionen an Menschen die die Lücken füllen können, dem ist nun mal nicht so. Wir haben Generationen in H4/Sozialhilfe.

Es ist klar dass unter den H4 eine Menge Menschen dabei sind die Macher und Schaffer sind (oder waren), denen nur nie wieder ein Chance gegeben wurde. Wir finden bei uns auf Arbeit im Übrigen sehr schwer neue Kollegen, gerade auch weil einige in Rente gehen die kommenden Jahre. Auf einer Jobmesse war Personen, die dort in Begleitung einer Betreuerin waren, der Arbeitsweg mit 20km zu weit (wohlgemerkt bei perfektem Anschluss an ÖPNV + nach kurzer Zeit hätte der Arbeiter sich auch ein Auto leisten können - einfach weil es jede Gehaltsklasse bei uns hat).

Kurzum: der naive (sicher lobenswerte) Wunsch dass wir unseren Mangel an Arbeitskräften durch Menschen aus H4 decken können, ist utopisch und fern jeglicher Realität.