Ex-SPD-Chef Sigmar Gabriel wird Aufsichtsrat bei der Deutschen Bank

Der frühere SPD-Chef Sigmar Gabriel wird neues Mitglied im Aufsichtsrat der Deutschen Bank. Er werde sich bei der nächsten Hauptversammlung zur Wahl stellen, teilte die Deutsche Bank am Freitag mit.

Sigmar Gabriel
Sigmar Gabriel soll neues Mitglied im Aufsichtsrat der Deutschen Bank werden. Bildrechte: dpa

Der frühere SPD-Chef Sigmar Gabriel wird neues Mitglied im Aufsichtsrat der Deutschen Bank. Er werde sich bei der nächsten Hauptversammlung zur Wahl stellen, teilte die Deutsche Bank am Freitag mit.

"Wir freuen uns sehr, mit Sigmar Gabriel einen überzeugten Europäer und Transatlantiker für den Aufsichtsrat der Deutschen Bank gewinnen zu können", erklärte Aufsichtsratschef Paul Achleitner. Gabriel folgt auf Jürg Zeltner, der sein Mandat nach Unternehmensinformationen Ende des vergangenen Jahres niedergelegt hat.

Mit einer nun klaren Strategie und ihrem starken Führungsteam hat die Deutsche Bank als eine der wichtigsten Finanzinstitutionen in Europa die Chance und die Verantwortung, die Zukunft der deutschen und europäischen Wirtschaft mit zu gestalten. Dazu möchte ich einen Beitrag leisten.

Sigmar Gabriel, ehemaliger SPD-Chef

Sigmar Gabriel hatte den SPD-Vorsitz von 2009 bis 2017 inne. Von 2017 bis 2018 war er Bundesaußenminister, zuvor Bundesminister für Wirtschaft und Energie.

Dieses Thema im Programm: MDR AKTUELL RADIO | 24. Januar 2020 | 11:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 24. Januar 2020, 10:50 Uhr

25 Kommentare

Leachim-21 vor 4 Wochen

Versuch.2: laut Artikel keine Ahnung vom Bankgewerbe aber Verbindung in die Politik, zeugt nicht gerade von gesunden Menschenverstand . hier wird der nächste Lobbyist in eine Bank geholt . und das soll Demokratie sein lachhaft . für mich Vetternwirtschaft und nicht anderes

Auf der Sonnenseite des Lebens vor 4 Wochen

"Mancher der user hier scheint nur neidisch zu sein,oder nur herumzumosern weil es um einen SPD-Politiker geht."

wieso hier, das ist die Meinung quer durch die Republik ;-)

Deine Meinung ist ziemlich exklusiv. LOL

Wessi vor 4 Wochen

Ein wirklich guter Vorschlag, kann' er sich nun endlich nicht mehr in Interna der SPD einmischen.(es bleibt der "Banker-Makel").Ansonsten steht es doch jedem frei wo sie oder er nach einer gewissen Karrenzzeit, Geld verdient.Mancher der user hier scheint nur neidisch zu sein,oder nur herumzumosern weil es um einen SPD-Politiker geht.